Batlle of Brands
Das Rennen um die Titel bei den Grand Slams ist immer auch ein Kampf der Hersteller – die Verteilung bei den US Open 2010 ist bei Damen und Herren sehr unterschiedlich – Noch bis zum Sonntag sind die besten Tennisspieler der Welt (sofern sie am Start beziehungsweise noch im Rennen sind) bei den US Open in New York am Werk. Schwer am Mitfiebern sind dabei nicht nur die Fans, sondern auch die Hersteller der jeweiligen “Werkzeuge”. Denn jeder Grand Slam Titel und auch jede Finalteilnahme bringt den jeweiligen Marketingstrategen weiteres “Futter”.

Einer von vier Head-Profis im Viertelfinale der US Open: Novak Djokovic.
Schaut man sich die Verteilung bei den Viertelfinalisten von Damen und Herren mal genauer an, dann gibt es deutliche Unterschiede zwischen Damen und Herren. Bei den Damen ist unter den acht Spielerinnen im Viertelfinale jede zweite mit Babolat unterwegs: die topgesetzte Caroline Wozniacki und French Open Siegerin Francasca Schiavone mit dem Aeropro Drive GT, Titelverteidigerin Kim Clijsters mit dem Pure Drive GT und Samantha Stosur mit dem Pure Storm GT. Zwei Mal ist Wilson mit dabei: Venus Williams spielt den K Blade Team und Kaia Kanepi den Pro.Open BLX. Je eine Spielerin haben Prince und Dunlop mit Vera Zvonareva (Prince EXO³ Black) und Dominika Cibulkova (Dunlop Aerogel 4D Superlite) im Viertelfinale.
Bei den Damen überhaupt nicht dabei, dafür vier Mal im Viertelfinale bei den Herren ist Head – und das mit vier verschiedenen Modellen aus vier verschiedenen Serien: Novak Djokovic (YouTek Speed Pro), Robin Söderling (YouTek Radical MP), Stanislas Wawrinka (YouTek Prestige MP) und Mikhail Youzhny (YouTek Extreme Pro) spielen mit Schlägern aus Österreich. Jeweils ein Mal vertreten sind hier Babolat mit Rafael Nadal und “seinem” Aeropro Drive GT, Wilson mit Roger Federer und dem für ihn entwickelten Six.One Tour BLX sowie Prince mit Gael Monfils, dessen EXO³ Rebel 95 ebenfalls speziell auf ihn zugeschnitten wurde. Bei Dunlop unter Vertrag, in New York aber mit einem komplett schwarzen Racket unterwegs ist Fernando Verdasco. Die Vermutung liegt nahe, dass er den Umstieg noch nicht wagen wollte und dies noch sein altes Modell des vorigen Ausrüsters ist. Wer am Ende jubeln darf im “Battle of Brands”, das wissen wir dann in der Nacht von Sonntag auf Montag.
Head YouTube Channel
Head Tennis hat mittlerweile auch seinen eigenen YouTube Channel, auf dem verschiedene Promotion-Videos und Hintergrundberichte zu sehen sind. Einige davon haben wir Euch auch hier im K-BLOG bereits vorgestellt, dort sind sie jetzt geballt abrufbar. Neu dabei sind auch Videos über die “Head Racquet Rebels” und ihre Schläger. Einer davon ist zum Beispiel Robin Söderling:
Aus für Petko
Andrea Petkovic scheitert als letzte Deutsche im Achtelfinale der US Open – Eins ist klar: Unsere Schuld ist es diesmal nicht. Nach dem Versprechen von Little Mac, nie wieder über Erfolge von keller-sports.de Katalogmodel Andrea Petkovic hier im K-BLOG zu berichten, solange sie noch im Turnier ist, juckte es natürlich gewaltig in den Fingern, aber wir hielten uns daran. Petko gewann in der ersten Runde der US Open in einem dramatischen Match gegen Nadja Petrova – im K-BLOG blieb es unerwähnt. In der zweiten Runde gegen Bethanie Mattek-Sands wehrte sie ebenfalls Matchbälle ab – wir schwiegen weiter. In Runde drei trat die Chinesin Shuai Peng verletzungsbedingt gar nicht erst an, Petko stand erstmals im Achtelfinale eines Grand Slam Turniers – unter wieder kein Wort davon im K-BLOG. Von daher kann es nicht unsere Schuld gewesen sein, dass Andrea Petkovic vergangene Nacht gegen Vera Zvonareva deutlich mit 1:6, 2:6 ausgeschieden ist. Wir wollen auf dieses Match auch gar nicht näher eingehen und erfreuen uns lieber noch einmal an Petko’s Siegestanz nach dem Zweitrundenmatch, den wir ja jetzt endlich bringen dürfen:
Little Mac’s Sprechstunde – US Open Statistik
Wir sind mittendrin in den US Open und Little Mac hat sich mal wieder so seine Gedanken gemacht – dieses Mal zum Unterschied zwischen Damen- und Herrentennis. Zu welchem Ergebnis er gekommen ist? Schaut’s Euch an:
Coach Waske
Ex-Davis Cup Spieler Alexander Waske arbeitet jetzt auch als Trainer – Wie bereits hier im K-BLOG berichtet war keller-sports.de Mitarbeiter Lars aka Little Mac letzte Woche in Überlingen am Bodensee als Besaiter bei einem mit 10.000 Dollar dotierten Future-Turnier tätig. Und dabei hat er auch einen alten Bekannten getroffen: Alexander Waske, ehemaliger Davis Cup Spieler und vergangenes Jahr Fotomodel für unseren Katalog. Auf die Frage, ob er als Spieler oder als Coach in Überlingen sei, antwortete Alex: “Leider nur als Coach!”
Nicht dass ihm das keinen Spaß machen würde, aber zu gerne würde er selbst wieder spielen. “Aber ich kann nach wie vor nicht voll aufschlagen und da hat es keinen Sinn”, erklärt Alex. Seit fast drei Jahren hängt ihm nun bereits die Verletzung im Schlagarm nach, die er sich bei seinem letzten Davis Cup Einsatz in Russland zugezogen hatte.
In Überlingen war Alexander Waske mit seinem Schützlich Richard Becker angereist, der als eines der hoffnungsvollsten deutschen Nachwuchstalente gilt. doch Becker ist nicht der einzige mit dem Waske arbeitet. Gemeinsam mit seinem Kumpel Rainer Schüttler hat er die Schüttler-Waske Tennis University in Offenbach gegründet. Dort trainieren auch so hochkarätige Profis wie Yen-Hsun Lu aus Taiwan oder Asienmeister Danai Udomchoke aus Thailand – und natürlich auch Waske und Schüttler selbst sowie einige Nachwuchstalente.
New School of Tennis
Davis Cup Teamchef Patrik Kühnen will mit einer neuen Internetpräsenz allen Tennisspielern helfen - Seit vielen Jahren ist Patrik Kühnen bereits im Profi-Tennis tätig. Und ständig ist er auf der Suche nach neuen Trainingsmethoden. In der “New School of Tennis” will er jetzt jeden Tennisspieler davon profitieren lassen. “Besonders aufschlussreich sind für mich immer wieder Erfahrungen aus der Sicht eines Schülers.
Wie mit dem amerikanischen Mentalcoach Sean Brawley, den ich in New York getroffen habe und der mir dort Einblicke in seine Art des Trainings gegeben hat”, so Kühnen über den Startschuss seiner neuen Internetpräsenz. “Wie ich feststellen konnte, sind seine Methoden sehr umfangreich und anwendbar auf alle Tennis-Leistungsstufen. Gemeinsam mit meinem Team habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, diese neuen Impulse allen Tennisinteressierten in Deutschland zur Verfügung zu stellen.”
Die New School of Tennis erläutert Trainingsinhalte und erklärt, wie sie den weltbesten Spielern dabei helfen, konstant ihre Leistung abzurufen. Sowohl die Übungen als auch die Hintergrundinformationen seien in dieser Form noch nie präsentiert worden. “Unser Trainingsprogramm soll jedem Tennisspieler dabei helfen, die Leistung auf dem Platz stetig zu verbessern und das Potential auszuschöpfen. Wer offen für neue Erfahrungen und Methoden ist, kann mich kostenlos in Internet auf meinem Weg begleiten.” Die “New School of Tennis” von Patrik Kühnen finden Ihr hier.
Ein Künstler bei der Abeit
Roger Federer mag ja in den letzten Monaten nicht der beste Tennisspieler der Welt gewesen sein. Aber Schläger der Kategorie “Kunstschuss” bringt er nach wie vor so häufig wie kein anderer. Neuestes Beispiel aus der ersten Runde der US Open gegen Brian Dabul:
Neue Dunlop-Rackets
Zum Jahresende wird Dunlop eine neue Racketserie präsentieren. “Biomimetics” heißt die neue Technologie. Ein paar weitere Infos gibt’s bereits hier:
Little Mac’s Sprechstunde – besonders armschonend
Oversize-Kopfgröße, breiter Rahmen, niedriges Gewicht – so sehen heute Schläger aus, die man allgemein als besonders armschonend bezeichnet. Vor 30 Jahren sah das noch anders aus. Wie, das zeigt Euch Little Mac heute:
Nur zwei aus elf in Runde zwei
Deutsche Spieler mit schwachem Start in die US Open Qualifikation – Bis zum Beginn der US Open sind es ja quasi nur noch Stunden. Doch wer nicht aufgrund seiner Weltranglistenposition direkt im Hauptfeld ist, der muss erst einmal durch die Qualifikation. Jeweils 128 Damen und Herren haben das Rennen um die je 16 verbliebenen Plätze aufgenommen, darunter insgesamt elf Deutsche.

Anna-Lena Grönefeld will sich durch die US Open Quali kämpfen.
Doch nur zwei von ihnen haben zumindest den Sprung in die zweite Quali-Runde geschafft, drei Siege sind für einen Start im Hauptfeld des letzten Grand Slam turniers des Jahres notwendig.
Noch mit im Rennen sind bei den Damen Anna-Lena Grönefeld und bei den Herren Bastian Knittel. Immerhin haben beide mit Qualifikationen ganz gute Erfahrungen gemacht: Grönefeld schaffte vor zwei Jahren das Kunststück, aus der Qualifikatione der Us Open heraus das Achtelfinale zu erreichen. Und Knittel überstand dieses Jahr beim MercedesCup auf dem Stuttgarter Weissenhof erstmals die Qualifikation eines turniers der ATP World Series und feierte somit Premiere im Hauptfeld eines solchen Events. Die Qualifikation für die US Open und damit die erstmalige Teilnahme am Hauptfeld eines Grand Slams wäre ein weiterer Meilenstein für den 27-Jährigen. Ob’s tatsächlich klappt, dass könnt Ihr auf der Homepage der US Open verfolgen.
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Wilson - KBLADE TEAM besaitet
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Der Hals ist zu lang. Sonst ist er ein hervorragender Schläger...
08.09.2010, 19:35 Uhr
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08.09.2010, 19:33 Uhr
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