Archiv für den Monat Juli 2009
Fischgrät oder Noppen?
Welche Sohle eignet sich für welchen Belag? Hier gibt’s eine Übersicht - Ok, zum Tennisspielen braucht man vor allem eines: einen Schläger. Eine Saite ist auch nicht verkehrt und auch Bälle sind ein durchaus sinnvoller Bestandteil der Ausrüstung. Das wichtigste der „nicht-essenziellen“ Tennis-Utensilien dürften wohl die Schuhe sein. Denn man könnte – rein theoretisch wohlgemerkt – ja auch barfuß spielen oder auf Socken, aber wer das schon mal probiert hat weiß, dass das nur theoretisch geht.
Jetzt aber mal im Ernst: Der richtige Schuh ist vielleicht nicht so entscheidend wie der richtige Schläger und die passende Saite. Aber mit schlecht sitzenden oder unpassenden Schuhen ist das Ganze auch kein Vergnügen. Stellt sich nur die Frage: Welche Schuhe passen zu welchem Bodenbelag? Fangen wir mit dem leichtesten Fall an: der klassische Teppichboden. Hier ist die Antwort ganz klar: es müssen Schuhe mit komplett glatter Sohle sein. Sonst schmeißt uns der Hallenwart (mit Recht) raus, da Profilschuhe den Teppich zu schnell kaputt machen würden.
Nächster Extremfall ist Sand: Hier hat sich das klassische Fischgrät-Profil am besten bewährt. Es „beißt“ sich regelrecht in den Belag und sorgt – unter Belastung – für den nötigen Halt um nicht wegzurutschen.

Von oben: glatte Teppichsohle, Fischgrät-Sandplatzprofil, Omni-Sohle und ein typisches Allcourt-/Hartplatz-Profil.
Es gibt aber auch durchaus Tennisspieler, die brauchen kein solch ausgeprägtes Profil. Einer der besten deutschen Nachwuchsspieler trägt auf Sand einen Babolat Team Omni – ein Schuh mit eher leichtem Profil. Viele „Fischgrät-Freaks“ würden damit wohl eher laufen wie auf Eiern. Der Junge aber legt eine fantastische Beinarbeit auf den Platz.
Eigentlich sind Schuhe wie der Omni ja eher für sandverfüllte Kunstrasenplätze oder Granulat gedacht. Die Gretchenfrage auf diesen Böden ist dabei immer: rutschen oder nicht rutschen? Denn das Problem ist oft, dass der Sand beziehungsweise das Granulat nicht gut verteilt ist. Versucht man nun an einer Stelle zu rutschen, auf der nichts liegt, dann ist die Gefahr eines uneleganten Überschlags groß. Wer daher eher zur Variante „nicht rutschen“ tendiert, der ist hier am ehesten mit Fischgrätprofil gut bedient. Ansonsten sind tatsächlich die Omni-Sohlen erste Wahl.
Eine eher einfache Wahl in Sachen Profil ist der Schuh für einen klassischen Hartplatz: Hier ist das Profil weniger entscheidend, es eignen sich eigentlich alle Allcourt-Schuhe. Viel wichtiger sind drei andere Kriterien: Da wäre zunächst mal der Härtegrad der Sohle. Eine weiche Sohle mag sich toll laufen, aber sie ist speziell auf Hardcourts leider sehr schnell durchgelaufen. Also die Haltbarkeit und Abriebfestigkeit ist sicher ein sehr wichtiger Faktor. Damit zusammen hängt auch der Halt, den man im Schuh hat. Ein Hardcourt gibt nun mal nicht nach und man kann nicht rutschen (mit Ausnahme einiger Spezialisten unter den Profis). Daher ist die Stabilität sehr wichtig. Wer einmal umgeknickt ist oder gar einen Bänderriss hatte, der weiß wie schmerzhaft das ist. Und last but not least sollte ein guter Hardcourt-Schuh auch eine gute Dämpfung haben, damit das Spielen nicht zu sehr auf die Knochen geht.
Auf welchem Boden auch immer Ihr spielt – bei keller-sports.de gibt’s auf jeden Fall den passenden Schuh dafür. Und wenn es um die Größe geht: Wir haben die Schuhe aller Hersteller ausgemessen. Anhand der Größentabelle (findet sich bei jedem Schuh oberhalb der Beschreibung) findet ihr immer die für Euch passende Größe.
Aufschlag mal anders
Ist es nur Spaß? Kommt sein üblicher Aufschlag nicht präzise genug? Es bleibt eine Frage ohne Antwort, warum der italienische Tennisprofi Stefano Ianni seinen Aufschlag auf so extravagante Art und Weise trainiert. Doch eines ist sicher, auch wenn es mehr als ein paar Tage Übung erfordert, dieses Video lässt das Herz aller Tennisbegeisterten höher schlagen und motiviert zum Trainieren von eigenen Tricks, um den Gegner im nächsten Match zu überraschen.
Wenn Ihr jetzt denkt: „Da kann ich noch viel bessere Sachen!“ – dann schnappt Euch eine Kamera und zeigt es uns!
Rafa-Maniacs
Lioba und ihr Bruder Frederik aus Ludwigshafen sind unsere Hardcore Rafa-Fans - Seit den French Open hat er Pause gemacht, in Montreal will Rafael Nadal nun wohl wieder auf die Tour zurückkehren. Vor allem die Rafa-Fans wird dies freuen.
Die vermutlich größten Rafa-Fans unter den keller-sports.de Kunden sind Lioba und ihr Bruder Frederik. Kürzlich hatten wir ja ein exklusives Buch über Rafael Nadal vorgestellt und ein Exemplar ausgelobt für den größten Rafa-Fan unter Euch. Es gab jede Menge Mails und wirklich viele gute Begründungen. Doch die beste Begründung war einfach das Foto, welches uns die zwei geschickt haben. Zumal sie uns glaubhaft versicherten, dass dies nur ein kleiner Ausschnitt ihrer Sammlung ist. Wir finden: Zu dieser beeindruckenden Sammlung an Nadal-Reliquien gehört einfach das Buch “The World of Rafael” dazu. Deshalb bekommen Lioba und Frederik es zugeschickt. Jetzt müssen sie nur noch entscheiden, wer es zuerst anschauen darf.
Little Mac’s Sprechstunde - neue Turnierschläger
Schönes Wetter am Wochenende - da muss natürlich der Tennisplatz bearbeitet werden. Little Mac hat die Gelegenheit gleich mal zum Schläger testen genutzt. Welche Schläger er probiert hat und wie sie ihm gefallen haben - schaut’s Euch an!
Petkos erster Titel
Nach langer Leidenszeit hat keller-sports.de Katalogmodel Andrea Petkovic ihren ersten Turniersieg auf der WTA Tour gefeiert.
Überraschendes Ende beim Sandplatz-Turnier im österreichischen Bad Gastein: Nicht eine der Favoritinnen holte den Titel, sondern Andrea Petkovic. Als sie im Winter für den Katalog von keller-sports.de als Model vor der Kamera stand, da hatte sie nach achtmonatiger Verletzungspausegerade wieder ins Turniergeschehen eingegriffen. Jetzt also der bislang größte Erfolg ihrer Karriere:Im Endspiel ließ die Darmstädterin ihrer rumänischen Gegnerin Ioana-Raluca Olaru beim überzeugenden 6:2, 6:3 keine Chance. Die anschließende Niederlage im Doppel-Finale konnte sie verschmerzen - an der Seite ihrer Freundin Tatjana Malek verlor sie gegen die Tschechinnen Andrea Hlavackova und Lucie Hradecka mit 2:6, 4:6.
“Ich war acht Monate raus, das war eine unheimlich harte Zeit. Aber ich bin aus der Verletzung stärker rausgekommen. Dieser Turniersieg ist der Beweis”, sagte Andrea Petkovic auf dem ausverkauften Center Court von Bad Gastein, nachdem sie vor den Augen ihrer Eltern und ihrer Schwester den ersten Matchball gegen die Weltranglisten-66. verwandelt und anschließend auf der Bank das tränenüberströmte Gesicht unter einem Handtuch vergraben hatte. Für ihren Erfolg kassiert die Weltranglisten-98. etwa 26.000 Euro und wird sich mit 280 Ranglistenpunkten im Ranking bis unter die Top 60 vor arbeiten.
Andrea Petkovic hatte sich im Januar 2008 in ihrer Erstrunden-Partie bei den Australian Open einen Kreuzbandriss zugezogen und musste acht Monate pausieren. Die Zeit nutzte sie unter anderem für journalistische Arbeiten, ein Praktikum in der hessischen Staatskanzlei oder auch als Video-Reporterin für keller-sports.de. Auch ein Karriereende schien möglich. Doch davon ist nun keine Rede mehr. “Diesen Titel hat sie sich absolut verdient. Ihre harte Arbeit hat sich ausgezahlt”, sagte Bundestrainerin Barbara Rittner. “Seit ihrer OP und der Auszeit ist sie ein sehr sehr guter Profi. Es war nur eine Frage der Zeit, wann sie durchstarten würde. Sie ist jetzt genau auf dem richtigen Weg.”
Zu Beginn ihrer Laufbahn hatte sich Petkovic nämlich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Innerhalb von zwei Jahren wollte sie unter die Top 50 vorstoßen. “Eine Position um die 100 ist auf Dauer Zeitverschwendung”, sagte sie. “Da lohnt sich Tennis nämlich nicht.” Nun ist dieses Ziel in greifbare Nähe gerückt. Und dazu gratuliert natürlich auch das gesamte Team von keller-sports.de ganz herzlich!
“Black is beautiful”
Schwarz, das neue Gelb? Beim diesjährigen Saitentest von Tennis Magazin sind die ersten drei Platzierten alle gleichzeitig auch Trendsetter, denn sie sind alle schwarz. – Tennis Magazin hat in der jetzigen Ausgabe 08/2009 den gewohnten Saitentest veröffentlicht. Insgesamt wurden zehn Tennissaiten zwei Wochen lang unter den bekannten Charakteristika wie u.a. Power, Kontrolle, Gefühl und Spin benotet.
Vor allem der Spin spielte beim Saitentest 2009 eine wichtige Rolle! Die monofilen Kunststoffsaiten, die so genannten „Polys“, bestehen nur aus einer Faser. Ihre Oberfläche ist nicht mehr rund, sondern strukturiert. Von Tennis Magazin wurde dieser Saitentyp getestet mit dem Fazit: Alle zehn Tennissaiten erzeugen mehr Spin als diejenigen ohne Oberflächenstruktur!

Testsieger August 2009: Signum Pro Tornado
Immer mehr Profispieler folgen dem Trend und greifen zu Polys, die sich unter anderem auch durch ihre Widerstandsfähig- und Haltbarkeit auszeichnen. Doch nicht nur die Profis können von den neuen Eigenschaften profitieren, die Polys werden für immer mehr Spielertypen interessant. Sie weisen zwar weniger Komfort auf als multifile Saiten, die aus mehreren Fasern bestehen, aber Polys werden auch längst nicht mehr als „starre Drähte“ abgestempelt – günstig und unkaputtbar. Die gestiegene Verwendung von Weichmachern während der Produktion, machen sie softer und beeinträchtigen trotzdem keinesfalls die Haltbarkeit.
Ließen die Hersteller Ihrer Kreativität freien Lauf? Neun der zehn Testsaiten weisen zwar alle eine Längsprofilierung auf, doch von fünf- bis siebenkantig war ebenso alles vertreten wie eine Dreiecks-, Blüten- oder Zahnradform. Trotzdem hatten viele damit zu kämpfen, dass sich das Profil der Saite mit dem Zeitverlauf abspielt.
Heißt das Geheimnis vielleicht „Verdrehung um die eigene Achse“? Der diesjährige Testsieger des Tennis Magazins die Tornado von Signum Pro zeichnet sich durch diese Eigenschaft aus und verwies vielleicht deshalb auch alle Konkurrenten auf die hinteren Plätze. Nur knapp dahinter landete die Black Code von Tecnifibre, eine brandneue fünfeckige Saite.
Also besorgt Euch den Testsieger Signum Pro Tornado oder eine der weiteren Saiten aus dem Test bei keller-sports.de.
Wie hart sind 25 Kilo?
Vielleicht habt Ihr das ja auch schon mal erlebt: Ein Tenniskollege klopft leicht mit dem Handballen gegen das Saitenbett seines Schlägers und meint: „Da sind doch höchstens noch 22 Kilo drauf – ich brauche aber 25!“ - Wie hart oder weich auch immer die Saite des Kollegen ist – in „Kilo“ oder besser gesagt in „Kilopond“ (abgekürzt kp) wird Ihm das niemand messen können. Denn kp ist zwar die Messeinheit, in der die Bespannmaschine die Saite anzieht, aber wie viel kp denn nun auf dem Schläger drauf sind, das ist anhand der fertigen Bespannung nicht messbar. Denn selbst, wenn ich genau 25 kp auf der Maschine einstelle – das Ergebnis muss noch lange nicht dasselbe sein.

ERT 300
Nehmen wir einmal an, ich bespanne einen Schläger mit sehr kleinem Kopf und sehr engem Bespannbild mit einer sehr dünnen multifilen Saite. Bei 25 kp wird das Ergebnis ein „Brett“ sein. Nehme ich jetzt eine „Riesen-Bratpfanne“ mit vielleicht 120 sqin Kopfgröße und sehr weitmaschigem Saitenbett und ziehe eine einfache dicke Polyester-Saite drauf (etwas, was übrigens nicht empfehlenswert ist), dann wird das Ergebnis eher eine „Hängematte“ sein. Denn zum einen lässt der größere Kopf und die geringere Anzahl der Saiten das ganze Saitenbett deutlich weicher werden und zum anderen ist die multifile Saite viel elastischer und dehnt sich dadurch viel mehr. Es bleibt also quasi weniger Saite „auf dem Schläger“, das Ergebnis ist ein härteres Saitenbett.
Aber irgendwie muss man doch nun die Härte der Saite nachprüfen können! Man kann! Was eindeutig messbar ist, ist der so genannte DT-Wert (Dynamic Tension = dynamische Bespannungshärte). Dieser wird angegeben in kg/cm. Das heißt: Wie viel Gewicht in kg muss ich auf das Saitenbett legen, damit es sich einen cm eindrückt. Ein Wert unter 30 ist schon sehr weich, über 40 hingegen schon recht hart. Messbar ist so etwas zum Beispiel mit einem ERT 300. Dieses kleine und kompakte Gerät lässt sich wunderbar in die Tennistasche packen. Man kann damit sehr gut die Flächenhärte seiner Schläger und sein eigenes Gefühl überprüfen und gegebenenfalls bestätigen. Viele Profis nutzen den ERT übrigens auch, um auf den Turnieren zu prüfen, wie hart die Besaitungen beim jeweiligen Bespanndienst „raus kommen“.
Hamburger Generationen-Doppel
Comeback für Michael Stich auf der ATP-Tour. Zusammen mit Mischa Zverev tritt er beim Hamburger Rothenbaum in der Doppelkonkurrenz an.

Hamburger Rothenbaum
Für heute Abend ist das Erstrundenspiel im Doppel angesetzt. Der derzeitige Turnierdirektor vom Hamburger Rothenbaum Michael Stich tritt zusammen mit dem 21jährigen Mischa Zverev an. Losglück? Davon kann nicht unbedingt die Rede sein. Das deutsche Duo trifft gleich in der ersten Runde auf die Doppelspezialisten Simon Aspelin aus Schweden und Paul Hanley aus Australien. Doch Turnierdirektor Stich hatte mit starken Gegnern gerechnet, schließlich sei auch die Doppelkonkurrenz am Hamburger Rothenbaum hervorragend besetzt. Doch vielleicht sollten die zwei es einfach ihren Landesmännern aus der Einzelkonkurrenz gleich tun. Schließlich schafften bereits vier der deutschen Profis den Einzug in die zweite Hauptfeldrunde. Neben Daniel Brands und Philipp Petzschner überzeugten auch Simon Greul und Andreas Beck durch souveränes Spiel im Einzelwettbewerb. Lediglich Björn Phau und Nachwuchsspieler Kevin Krawietz mussten sich bereits nach der ersten Runde vom Hamburger Rothenbaum verabschieden. Die Anfangserfolge der deutschen Spieler lassen also erste Hoffnungen aufkommen, zumal mit Tommy Robredo einer der Favoriten bereits ausgeschieden ist. Den hatte Philipp Kohlschreiber ganz oben auf der Liste seiner härtesten Konkurrenten um den Titel. Bleibt nur zu hoffen, dass „Kohli“ selbst nicht auch Opfer eines frühen Favoritensturzes wird.
MercedesCup in der Krise?
Der Franzose Jeremy Chardy gewinnt seinen ersten ATP-Einzeltitel, doch steht im Schatten vielleicht der MercedesCup bereits in einer Krise?

MercedesCup Stuttgart
Für ihn war es ein verheißungsvoller Sonntag auf dem Stuttgarter Weissenhof. Der ungesetzte Jeremy Chardy wies mit Nicolas Kiefer im Halb- und Mischa Zverev im Viertelfinale, die letzten deutschen Hoffnungen in ihre Schranken und marschierte durch ins Finale. Dort traf er dann auf den an vier gesetzten Victor Hanescu. Dieser diktierte Chardy in der Anfangsphase nach Belieben und ging mit einem eindeutigen 6:1 in Führung. Doch der Franzose konnte seine Nervosität ablegen und entschied den zweiten Satz souverän mit 6:3 für sich. Auch im letzten Satz agierte er weiterhin offensiv, führte mit 4:0, bevor es noch einmal eng wurde. Victor Hanescu kämpfte sich auf ein 5:4 zurück ins Spiel. Doch bei eigenem Aufschlag konnte Chardy direkt den ersten seiner drei Matchbälle verwandeln und gewann damit sein erstes ATP-Turnier.
Doch steckt hinter all diesem sportlichen Erfolg der MercedesCup eventuell in einer finanziellen Krise? Seit 1979 hat Titelsponsor Mercedes-Benz auf dem Killesberg möglich gemacht, wovon andere vergleichbare deutsche Turniere noch träumen. Oft trat der French-Open-Sieger des jeweiligen Jahres auch in Stuttgart an und sicherte sich nicht selten den dortigen Titel. Es ist bekannt, dass man die Profis der Tennisszene mit einem weiteren Auto und hohen Antrittsgagen lockte. Inzwischen sind jedoch der Rückgang der Zuschauerzahlen und Preisgelder immer offensichtlicher. Im Jahr 2005 verfolgten noch insgesamt 52.000 Tennisfans, in diesem Jahr waren es nur 31.000. Verträge mit Sponsoren laufen aus. Wird der MercedesCup auch im nächsten Jahr noch so heißen? Auch diese Frage kann noch nicht mit Gewissheit beantwortet werden. Der Vertrag über eine weitere Zusammenarbeit zwischen dem österreichischen Veranstalter „emotion“, Hauptsponsor Mercedes-Benz und dem TC Weissenhof ist noch nicht unterzeichnet. Es kursieren diverse Gerüchte. Von Porsche als neuem Titelsponsor bis zur Budgetkürzung durch Mercedes-Benz und dem Verzicht auf die Namensrechte. Auch die Attraktivität des Teilnehmerfeldes ließ in den letzten Jahren zu wünschen übrig, was sicherlich auch der Rückgang der Zuschauerzahlen bestätigt. Der Veranstalter „emotion“ hat seinen Vertrag mit dem TC Weissenhof bereits um drei weitere Jahre verlängert und glaubt auch weiterhin an das riesige Potenzial des Turniers.
Doch momentan werden noch rote Zahlen geschrieben und erste Andeutungen, dass der MercedesCup zur Unterstützung öffentliche Gelder erhalten soll, tauchen auf. Turnierdirektor Edwin Weindorfer will die Zukunft des Turniers durch ein Auftreten der besten Sandplatzspieler der Welt absichern. Zudem sollen erste Gespräche über eine Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen des Rothenbaum-Turniers geführt werden, um das sechsstellige Antrittsgeld für einen Spitzenspieler stemmen zu können.
Auch wenn vieles noch fraglich ist, Veranstalter Herwig Straka ist sich sicher, dass so eine Ansammlung von Tennisstars wie es in den 80er Jahren auf dem Stuttgarter Weissenhof der Fall war, in Zukunft aus Kostengründen nicht mehr geben wird.
Sperre von Gasquet aufgehoben
Die ITF hat die aufgrund einer positiven Dopingprobe verhängte Sperre für Richard Gasquet auf zweieinhalb Monate verkürzt. – In Miami wurden am 28.März bei einer Dopingprobe von Gasquet Spuren von Kokain entdeckt, woraufhin der Internationale Tennisverband den 23-Jährigen für ein Jahr sperrte.
Richard Gasquet hatte bereits nach Bekanntwerden des positiven Befundes eine Anzeige gegen Unbekannt wegen „Verabreichung schädlicher Substanzen, welche Physis und Psyche beeinflussen“. Er beteuerte stets seine Unschuld und sprach von einer unabsichtlichen Einnahme. Er erklärte, dass die Spuren von Kokain nur nachgewiesen werden konnten, weil er in einer Disco ein Mädchen geküsst habe, dass zuvor Kokain konsumiert hatte.
Das Antidoping Tribunal der ITF entschied, dass die vorläufige Sperre von einem Jahr auf zwei Monate und zwei Wochen verkürzt wird. Begründet wurde diese Entscheidung dadurch, dass man davon ausgeht, dass Richard Gasquet „versehentlich“ Kokain konsumiert habe und zudem außerhalb des Wettbewerbs, was eine Verkürzung der Sperre zulässt. Gasquet war somit nur noch für den Zeitraum vom 1.Mai bis 15.Juli gesperrt, wodurch sowohl die French Open als auch Wimbledon ohne ihn stattfanden.
Die Legardère-Media, die verschiedene Tennisprofis sponsert, hat Richard Gasquet von Anfang an Vertrauen geschenkt und in dieser schwierigen Phase unterstützt. Geschäftsführer Arnaud Legardère gab seine Zufriedenheit über die schnelle Entscheidung zur Verkürzung der Sperre bekannt.
Somit steht einem Antreten von Richard Gasquet bei den kommenden Turnieren nichts mehr im Wege.
Die Info ist ja bereits seit... mehr >
Die Deutschen... mehr >
Das gesamte Team von... mehr >
Ein Ermüdungsbruch im Fuß sofgt... mehr >
Unique - SOFTGRIP 3 Stück
Gesamt
Rutschfestigkeit
Schweißaufnahme
Haltbarkeit
Etwas zu dick und beim spielen fehlt das richtige Gefühl. ...
11.03.2010, 11:49 Uhr
Signum Pro - Tornado - 12m
Gesamt
Power
Kontrolle
Haltbarkeit
Die bietet gute Spineigenschaften und ist insgesamt toll zu spielen! ...
11.03.2010, 10:17 Uhr
K-Swiss - Glaciator SCD weiß/platin
Gesamt
Komfort
Stabilität
Haltbarkeit
Ich bin Fan von K-Swiss und komme immer gerne auf diese Schuhe zurück....
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