K-BLOG

Archiv für den Monat Oktober 2009

31. Oktober 2009 von lars

Tie Break mit Kohli

Der rasende keller-sports.de Reporter Fabrizian berichtet diese Woche aus der Wiener Stadthalle – Ok, der Samstag war für Philipp Kohlschreiber nicht der beste Tag bei der diesjährigen BA Tennis Trophy. Er verlor im Einzel-Halbfinale gegen den Kroaten Marin Cilic und auch im Doppel an der Seite von Christopher Kas gegen das österreichische Duo Melzer/Knowle. Trotzdem stellte er sich noch einem “Tie Break” mit Fabrizian. Wie er sich bei den sieben Fragen geschlagen hat, das seht Ihr hier:


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30. Oktober 2009 von florianb

Roger – der “Grand Slam Man”

Über Roger Federer braucht man ja eigentlich nicht mehr viel sagen – aber singen vielleicht. Das dachten sich wohl die Jungs der Band Binge aus New Jersey und feiern den Meister in ihrem Song “Grand Slam Man”. Das Ergebnis ist durchaus hörenswert und wird König Roger absolut gerecht, aber hört doch einfach selbst mal rein. Übrigens ist dieser nicht der einzige Tennisprofi, dem Binge einen Song gewidmet haben…


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29. Oktober 2009 von lars

Perfekter Satz und Löcher im Schaft

Der rasende keller-sports.de Reporter Fabrizian berichtet diese Woche aus der Wiener Stadthalle – Achtelfinale bei der BA Tennis Trophy. Auch heute hat sich keller-sports.de Reporter Fabrizian wieder vor und hinter den Kulissen umgesehen – und das zum Teil sehr genau:

Starker erster Satz: Geal Monfils (Foto: Bank Austria Tennis Trophy)

Starker erster Satz: Geal Monfils (Foto: Bank Austria Tennis Trophy)

Donnerstag ist traditionell Achtelfinaltag bei der BA Tennis Trophy. Daher werden auch die Partien immer hochkarätiger. So richtigt krachen ließ es zum Beispiel Gael Monfils gegen Jan Hajek. Im ersten Satz ließ “La Monf” dem Tschechen gerade mal 7 Punkte, der Durchgang dauerte nur 16 Minuten, da hatten einige Zuschauer in den Logen noch nicht einmal das Sakko ausgezogen. Im zweiten Satz war es dann hingegen ein Kampf auf Biegen und Brechen, bei 5:4 holte der Franzose schließlich das entscheidende Break. Interessantes Detail am Rande für die Materialfreaks unter uns: Hajek ist meines Wissens der bislang einzige Spieler unter den Top-Profis, der mit einem Wilson Kobra Team FX spielt, also einem dieser neuen Rackets mit Löchern im Schaft.

Dass sich das Turnier langsam in die entscheidende Phase bewegt, merkt man auch deutlich an den Zuschauerzahlen. Ob es dieses Jahr zu einem neuen Besucherrekord reicht, das wird sich noch zeigen, ich wäre aber nicht überrascht. Nicht überrascht wäre ich ebenfalls, wenn es im Viertelfinale einige knappe Matches mit ein paar Tie Breaks geben wird. Ein “Tie Break” der besonderen Art steht zumindest Philipp Kohlschreiber bevor. Wie genau das aussieht, das seht Ihr dann morgen. Also bleibt dran!

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28. Oktober 2009 von lars

Willkommen in Wien!

Der rasende keller-sports.de Reporter Fabrizian berichtet diese Woche aus der Wiener Stadthalle - Wer in der kalten Jahreszeit Herrentennis der absoluten Weltklasse sehen will, der wird in Deutschland nicht mehr fündig. Denn Hallenturniere der ATP World Tour findet man hier nicht mehr. Vorbei die Zeiten von Mega-Events wie in der Stuttgarter Schleyerhalle oder dem ATP Finale in Frankfurt beziehungsweise später in Hannover. Da bleibt fast nur die Reise zu den südlichen Nachbarn. Das Turnier in der Wiener Stadthalle bietet auch dieses Jahr wieder Spitzentennis. Für keller-sports.de ist Fabrizian vor Ort und berichtet von seinen Eindrücken bei der Bank Austria Tennis Trophy:

Deutsch-deutsches Duell in Wien: Kohlschreiber (links) schlägt Kindlmann. (Foto: BA Generali Open)

Deutsch-deutsches Duell in Wien: Kohlschreiber (links) schlägt Kindlmann. (Foto: Bank Austria Tennis Trophy)

Angeblich soll ja Deutsche und Österreicher eine gewisse Hassliebe verbinden. Beim Turnier in der Wiener Stadthalle sind die Deutschen aber definitiv gern gesehene Gäste – ob auf der Tribüne oder auf dem Platz. So waren die Österreicher so freundlich, zwei von ihnen in der ersten Runde gegeneinander spielern zu lassen, damit auf jeden Fall einer die zweite Runde erreicht. Im Match zwischen Philipp Kohlschreiber und Dieter Kindlmann zeigte der an Nummer 4 gesetzte “Kohli” dann recht deutlich, warum er rund 175 Plätze weiter vorne steht in der Weltrangliste. Das 6:1, 6:3 war eine deutliche Angelegenheit.
Mein Eindruck ist übrigens, dass der Boden in der Wiener Stadthalle einen Tick schneller ist als letztes Jahr. Wobei das meiner Ansicht auch ein wenig von der Tageszeit abhängt. Meine Theorie: Je mehr Zuschauer in der Halle sind, desto wärmer wird es und desto schneller wird auch der Belag. Das heißt also, dass Aufschlag-Spezialisten wie zum Beispiel US-Riese John Isner oder auch Serve & Volley Spezialist Radek Stepanek am liebsten zum Abend hin spielen dürften. Insgesamt ist der Boden aber eher moderat und bietet damit allen Spielertypen eine faire Chance – und den Zuschauer wohl die beste Aussicht auf attraktives Tennis.
Ich werde die Woche übrigens nicht nur damit verbringen tolles Tennis zu genießen. Ich arbeite auch an einem tollen Geschenk, welches nach Turnierende unter den keller-sports.de Kunden verlost werden soll. Also bleibt dran!

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27. Oktober 2009 von florianb

Start frei für den finalen Showdown!

Heute beginnt das Saisonfinale der Damen beim WTA Championship in Doha – bei den Herren hingegen sind erst sechs der acht begehrten Plätze für den Showdown in London vergeben.

Wie im vergangenen Jahr sind die acht besten Tennisspielerinnen des Jahres in zwei Gruppen, welche die Landesflagge von Katar wiederspiegeln, aufgeteilt. Die „White Group“ wird von Dinara Safina, Caroline Wozniacki, Victoria Azarenka und Jelena Jankovic gebildet, die „Maroon Group” von Titelverteidigerin Venus Williams, Svetlana Kuznetsova, Elena Dementieva und Serena Williams.

Titelverteidigerin Venus Williams (Foto: Porsche)

Titelverteidigerin Venus Williams (Foto: Porsche)

Heute Nachmittag eröffnen Debütantin Victoria Azarenka und die Nr.8 der Weltrangliste Jelena Jankovic das Round Robin Feld der weißen Gruppe. Es folgt das Match von Titelverteidigerin Venus Williams gegen Elena Dementieva, bevor Schwester Serena auf Svetlana Kuznetsova trifft. Die jeweils Erst- und Zweitplatzierte jeder Gruppe zieht ins Halbfinale am Samstag ein, den krönenden Abschluss bildet dann das Endspiel am 1.November. Die Williams-Schwestern haben sozusagen zweifache Chancen auf einen Titel, denn sie gehen auch in der Doppelkonkurrenz an den Start. Hier duellieren sich desweiteren Clara Black/Liezel Huber (ZIM/USA), Nura Llagostera Vives/ María José Martínez Sánchez (ESP/ESP) und Samantha Stosur/Rennae Stubbs (AUS/AUS).

Während sich die Damen bereits in den Startlöchern für das Saisonfinale befinden, sind bei den Herren noch zwei Plätze für das World Tour Final in London zu vergeben. Sicher qualifiziert sind neben Roger Federer und Rafael Nadal, Novak Djokovic, Andy Murray, Juan Martin del Potro und Andy Roddick. Um die noch übrigen Plätze 7 und 8 werden sich in den verbleibenden 3 Wochen wohl Nikolay Davydenko, Fernando Verdasco, Robin Soderling, Fernando Gonzalez und Jo-Wilfried Tsonga streiten, um vom 22. – 29.November beim „Battle for ATP World Championships“ dabei zu sein.

Wir können uns also auf ein spannendes Saisonfinale freuen, über das ihr hier natürlich auf dem Laufenden gehalten werdet.

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Ende August hatte Little Mac ja mal vom Future Turnier in Überlingen berichtet. Und dort sprach er nicht nur mit dem Turnierdirektor, sondern auch mit einem deutschen Jungprofi. Das Gespräch mit dem 20-jährigen Peter Gojowczyk ist zwar mittlerweile schon ein Paar Wochen alt, wir wollen es Euch aber nicht vorenthalten. Zumal der Münchner erst kürzlich wieder ein Future in Frankreich gewonnen hat.


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23. Oktober 2009 von lars

Sabine packt aus

Deutschlands Nummer 1 Sabine Lisicki berichtet aus Luxemburg – Ihren ersten Titel auf der WTA Tour hat sie dieses Jahr eingefahren, vielleicht kommt ja diese Woche noch ein weiterer hinzu:

Sabine Lisicki steht im Halbfinale von Luxemburg. Die US Open Siegerin Kim Clijsters hingegen unterlage bereits im Achtelfinale der Schweizerin Patty Schnyder, die wiederum zog heute gegen Lisicki glatt den kürzeren. Nächste Gegnerin der Berlinerin ist Shahar Peer aus Israel.

Wie Sabine Lisicki selbst das Turnier von Luxemburg erlebt, das erfahren wir direkt von ihr in ihrem Blog. Denn Lisicki schreibt in dieser Woche ihre Erlebnisse auf der Homepage der WTA Tour. Dort erfährt man dann, wie so eine Turnierwoche abläuft, welche DVD sie nach ihrem Match angeschaut hat und es gibt die Möglichkeit ihr eigene Fragen zu stellen. welche sie dann am nächsten Tag beantwortet.

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22. Oktober 2009 von lars

Exotische Tennisvarianten, Teil 3

Von Frontenis und und Paddle Tennis hatten wir Euch ja schon berichtet. Eine weitere Variante ist Raquetball. Auf den ersten Blick würde man eher sagen, dass Raquetball eine Variante des Squash ist, weil es in einem ähnlichen Court gespielt wird und man seinem Gegner nicht gegenüber steht und über ein Netz spielt, sondern wie beim Squash gegen eine Wand. Aber: Das Spiel wurde Ende der 1920er Jahre in den USA von Tennisspielern für das Wintertraining entwickelt und ist auch heute vor allem dort sehr populär.

Gespielt wird mit einem Hohlgummiball, der etwas kleiner ist als ein Tennisball. Die zunächst verwendeten Holzschläger mit durchlöcherter Schlagfläche (ähnlich dem Paddle) wurden ab 1950 durch bespannte Schläger ersetzt. Typisch für die Raquetball-Schläger ist übrigens die Schlaufe für das Handgelenk, damit ein vielleicht in der Hitze des Gefechts aus der Hand rutschender Schläger nicht auch noch den Gegner trifft. Wie Raquetball auf höchstem Niveau aussieht, das könnt Ihr Euch hier anschauen.


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21. Oktober 2009 von lars

Aufatmen beim DTB

US-Gericht weist Millionenklage der ATP gegen den Deutschen Tennis Bund zurück – Man ist ja gute Nachrichten vom und über den Deutschen Tennis Bund (DTB) schon gar nicht mehr gewohnt. Doch jetzt gab es tatsächlich mal wieder eine:

Ein Gericht im US-Bundesstaat Delaware hat die Klage der ATP auf Rückerstattung von Anwaltskosten in Höhe von etwa 17 Mio. US-Dollar abgewiesen. Die Kosten waren der Spielerorganisation angeblich durch den Rechtsstreit um das Turnier am Hamburger Rothenbaum entstanden. Der DTB hatte damals gegen die Rückstufung des Turniers in die zweite Kategorie geklagt und verloren. Jetzt wollte die ATP zurückschießen und forderte die Anwaltshonorare zurück. Verklagt wurde neben dem DTB auch der Katarische Tennisverband, gemeinsam mit dem DTB Turnierausrichter der German Open.

“Ich freue mich sehr, dass unsere Rechtsauffassung von den Richtern in den USA bestätigt wurde”, kommentiert DTB-Präsident Dr. Georg von Waldenfels die Nachricht aus den USA. “Wir haben immer wieder darauf hingewiesen, dass die Klage keine Grundlage hat. Nun hat sich unser langer Atem ausgezahlt. Das Urteil der US-Richter ist ein großer Erfolg für den DTB”, wird von Waldenfells auf der Homepage des DTB weiter zitiert. Immerhin ein Teilerfolg, nachdem der DTB die Klage um den Turnierstatus verloren hatte und dafür Anwaltshonorare in Höhe von etwa 3,3 Mio. US-Dollar hinblättern musste. Hätte der Verband nun auch noch die Anwaltskosten der ATP zahlen müssen, dann hätte von Waldenfells wohl schon nach wenigen Tagen von seiner Aussage abrücken müssen, dass der DTB zum Jahresende schuldenfrei sein werde.

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20. Oktober 2009 von lars

Nicht viel los beim deutschen Nachwuchs?

Der DTB hat nur eine einzige Spielerin in den Top 10 Europas – In den “goldenen Zeiten”, als Steffi Graf, Boris Becker und Michael Stich noch Grand Slam-Titel im Vierteljahrestakt holten, da hielten Journalisten und Tennisfans regelmäßig auf Jugendturnieren Ausschau nach der “neuen Steffi” und dem “neuen Boris”. Und auch die beiden selbst engagierten sich in der Talentsuche mit ihren jeweiligen Nachwuchs-Teams.Doch ob Kiefer, Elsner oder Groenefeld, die allesamt im Juniorenbereich Grand Slam-Turniere gewannen, – bislang blieb Steffi Grafs French Open Sieg der letzte deutsche Einzel-Triumph bei einem der vier großen Turniere.

Einzige Deutsche in Europas Top 10: Lisa-Marie Mätschke.

Einzige Deutsche in Europas Top 10: Lisa-Marie Mätschke.

Mittlerweile sind zumindest die ständigen Fragen nach der “neuen Steffi” oder dem “neuen Boris” weitgehend verstummt. Vermutlich auch ein kleines Zeichen von Resignation, ist man im deutschen Tennis ja mittlerweile schon fast zu Jubelstürmen hingerissen, wenn wie dieses Jahr geschehen eine Sabine Lisicki oder Andrea Petkovic wenigstens bei kleineren WTA-Turnieren den Siegerpokal in Händen halten dürfen. Und wenn man sich die Ranglisten beim Nachwuchs so anschaut, so scheint nicht gerade Besserung im Anmarsch zu sein. In den kürzlich erschienenen europäischen Abschlussranglisten der U14 und U 16 (Weltranglisten gibt es erst ab der U18) erscheint das Länderkürzel “GER” nur ein einziges Mal in den Top Ten: die Berlinerin Lisa-Marie Mätschke hat in der U14 die Saison als Nummer 7 Europas beendet. Und um ein Haar wäre die 14-Jährige gar nicht beim Tennis gelandet, sondern beim Ballett. Denn im zarten Alter von acht Jahren hatte sie ein Angebot für ein Stipendium am Berliner Friedrichstadtpalast, entschied sich dann aber doch fürs Tennis – und gilt dort derzeit als eine der größten deutschen Hoffnungen. Dass Lisa-Marie Mätschke nach wie vor die Beweglichkeit einer Ballerina hat, das zeigt übrigens unser Bild von ihr.

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