Archiv für den Monat November 2009
Little Mac’s Sprechstunde – 381g und RA35
Menschen heben ja manchmal die verrücktesten Dinge aus Kindertagen auf: den ersten Baby-Schuh, die Mathe-Arbeit mit der einzigen 1 des Schullebens oder das Lebkuchenherz vom Kirmesbesuch mit dem ersten Freund. Und bei Little Mac ist es ein Tennisschläger aus Bambinizeiten.
Meister gesucht
Petkovic und Brown sind die Top-Favoriten bei den Deutschen Meisterschaften – Es sind noch elf Tage bis zum Start, das Teilnehmerfeld der 38. Nationalen Deutschen Tennismeisterschaften in Offenburg steht aber fest:
Als Topgesetzte geht bei den Damen Andrea Petkovic ins Rennen. Das keller-sports.de Katalogmodel spielte sich in diesem Jahr von Weltranglistenplatz 315 bis auf Position 52 und gewann in Bad Gastein ihren ersten WTA-Titel. Doch die 22-Jährige hat harte Konkurrenz: Mit Tatjana Malek (WTA 71), Julia Görges (WTA 78) und Titelverteidigerin Kristina Barrois (WTA 80) sind drei weitere Top 80-Spielerinnen am Start. Da spricht Fed Cup Chefin Barbara Rittner zurecht von einer “Top-Besetzung”.
Bei den Herren sieht das hingegen schon wesentlich bescheidener aus: Hier führt der Deutsch-Jamaikaner Dustin Brown (ATP 153) die Setzliste an. Dahinter folgen mit Alexander Flock, Nils Langer und Kevin Deden junge Nachwuchsspieler, die aber allesamt noch jenseits von Platz 300 notiert sind. Vielleicht eine Chance für die Jugend!? Der Deutsche U18-Meister Marko Lenz hat ebenso eine Wild Card für das Hauptfeld bekommen wie die aktuelle Nummer eins der deutschen U18-Juniorenrangliste Dominik Schulz. Schulz erreichte in diesem Jahr unter anderem das Halbfinale des Junior Grand Slam Turniers in Paris. Mit Richard Becker ist ein weiterer Junior im Hauptfeld vertreten. Die Deutschen Meisterschaften in Offenburg laufen vom 8. bis 13. Dezember.
Neue Kleider für die Beauty Queen
Die alte Saison ist noch nicht vorbei, da steht die neue schon fast wieder vor der Tür. Während in Londen Federer & Co. noch um den Titel beim ATP World Tour Final kämpfen, lässt sich die Serbin Ana Ivanovic schon mal für die WTA Tour 2010 einkleiden. Was Ausrüster Adidas ihr zusammengeschneidert hat, das seht Ihr auf diesem Video vom dazugehörigen Foto Shooting. Und vielleicht klappt’s bei Ana mit den neuen Kleidern ja auch auf dem Platz wieder besser. Die neue Adidas-Kollektion gibt’s natürlich demnächst auch bei keller-sports.de.
Kampf der Hersteller
Beim ATP World Tour Final geht es auch um die “Markenehre” – Wenn diese Woche beim ATP World Tour Final in London die acht Topspieler des Jahres auf den Platz gehen, dann geht es dabei nicht nur um Siege, Titel, Punkte und viel Geld. Für die Ausrüster der Spieler ist es natürlich auch immer wichtig, möglichst viele Akteure am Start zu haben und dass diese möglichst erfolgreich sind. Was den Erfolg betrifft, so bleibt das Ende der Woche abzuwarten. In Sachen Masse lässt sich jetzt bereits Bilanz ziehen:
Am häufigsten vertreten ist dieses Jahr Head mit drei Spielern (im Vorjahr zwei), gefolgt von Wilson mit zwei (letztes Jahr noch vier). Je ein Mal dabei sind Babolat (1), Prince (1) und Tecnifibre (0). Welcher der acht World Tour Final Teilnehmer welches Racket spielt, das seht Ihr hier:
Roger Federer: Wilson K Six-One Tour
Rafael Nadal: Babolat Aeropro Drive
Novak Djokovic: Head Youtek Speed Pro
Andy Murray: Head Youtek Radical Pro
Juan-Martin Del Potro: Wilson K Six-One 95 (18×20)
Nikolay Davydenko: Prince Ozone Pro Tour MP
Fernando Verdasco: Tecnifibre T.Fight 320
Robin Söderling: Head Youtek Radical MP
Weihnachten bei keller-sports.de
Nicht nur auf unserer Homepage ist die Vorweihnachtszeit angebrochen – Noch ein Monat bis Heiligabend, da ist die Vorweihnachtszeit nicht mehr wegzureden. Das hat gute und schlechte Konsequenzen. Zu den schlechten gehört zum Beispiel,
dass man in den nächsten Wochen nicht mehr das Radio einschalten kann, ohne alle fünf Minuten “Last Christmas” von “Wham” um die Ohren gedudelt zu bekommen. Zu den guten Begleiterscheinungen der Weihnachtszeit gehören hingegen viele Weihnachtsangebote hier bei keller-sports.de.
Abgesehen von der winterlich-weihnachtlichen Aufmachung der Homepage in diesen Tagen liegt nun auch jeder Bestellung unser Xmas-Flyer bei. Darin findet Ihr unsere 24 Top-Geschenktipps für Tennisfans, auf dem Titel “begrüßt” Euch Tomas Berdych und auf der Rückseite gibt es noch ein ganz besonderes Gratis-Angebot. Und solltet Ihr tatsächlich unter den 24 Tipps nicht das passende Weihnachtsgeschenk finden, dann hilft mit Sicherheit ein wenig Stöbern auf keller-sports.de.
Little Mac’s Sprechstunde – kleine Malstunde
Man sagt ja, dass Menschen ab einem gewissen Alter mehr und mehr wieder in ihre kindliche Phase zurückkehren. In Little Mac’s Bekanntenkreis gibt es Menschen die behaupten, er hätte die infantile Phase erst gar nicht verlassen! Und als ob er denen Recht geben wolle, veranstaltet er nach der Bastelstunde von letzter Woche heute eine kleine Malstunde.
“Zwei Deutsche können die Top 10 schaffen!”
Interview mit Markus Günthardt, Turnierdirektor des Porsche Tennis Grand Prix – Für Markus Günthardt gehören Sabine Lisicki und Andrea Petkovic zu den Gewinnern des Tennis-Jahres 2009. „Sie haben stark gespielt und sind auf einem guten Weg“, sagt der Turnierdirektor des Porsche Tennis Grand Prix im Interview. Da sich auch Julia Görges in dieser Saison stark verbessert zeigte, sieht er die Entwicklung des deutschen Damentennis sehr positiv: „Ich denke schon, dass es eine oder zwei deutsche Spielerinnen in den nächsten Jahren auf Top-Ten-Niveau schaffen können.“
Herr Günthardt, Sie waren bei den Sony Ericsson Championships in Doha. Welchen Eindruck hatten Sie, wo steht das Damentennis Ende 2009?
„Das Niveau der Spiele war sehr hoch. Ich denke da vor allem an Venus Williams, an ihre Matches gegen Elena Dementieva und gegen ihre Schwester Serena. Im Finale waren Venus und Serena schon etwas ausgepowert, aber sie spielten ja schon in der Vorrunde gegeneinander, und da haben sie sensationelles Tennis gezeigt. Insgesamt denke ich, dass die Leistungsdichte an der Spitze größer geworden ist. Die Zeiten, als eine oder zwei Spielerinnen dominierten, sind glücklicherweise vorbei.“
Wer ist für Sie die Aufsteigerin des Jahres?
„Vom Ranking her ist das ganz klar Caroline Wozniacki. Sie hat sich mit konstant guten Leistungen in die Top Ten gespielt, ist jetzt sogar die Nummer 4 der Welt. Ich hoffe, dass sie sich auch im nächsten Jahr in der Weltspitze behaupten kann. Von ihrer Erscheinung und von ihrem Spiel her ist sie ein Gewinn für das Damentennis, außerdem ist es positiv, dass es mit der Dänin mal wieder eine Westeuropäerin so weit nach vorne geschafft hat. Auch Victoria Azarenka ist eine Spielerin, von der man noch viel erwarten darf. Sie spielt gut und hat den nötigen Biss.“
Können diese Spielerinnen schon 2010 für eine Wachablösung an der Spitze der Weltrangliste sorgen?
„Ich traue ihnen das durchaus zu, aber einfach wird das nicht werden. Da ist ja auch noch eine Kim Clijsters, die in diesem Jahr ein fulminantes Comeback hingelegt hat. Die Frage wird sein, ob sie das weiter so durchziehen kann. Außerdem dürfen wir gespannt sein, wie das Comeback von Justine Henin aussehen wird. Auch Maria Sharapova und Ana Ivanovic sind Spielerinnen, die vom Potenzial her in die Top Ten gehören. Wer es von ihnen letztlich schafft, kann ich nicht sagen, aber eines ist sicher: Wir können uns auf eine interessante Saison freuen.“
Wo sehen Sie die deutschen Spielerinnen?
„Auch da ist die Leistungsdichte unter den Topspielerinnen größer geworden. Andrea Petkovic und Julia Görges habe ich in Istanbul gesehen, da spielten sie sehr gutes Tennis. Vor allem Andrea ist auf einem erfolgreichen Weg. Sie kann es weiter nach vorne schaffen – wie weit, kann ich nicht sagen, aber sie ist seriös, spielt gut und ist auch körperlich in Bestform. Warum sollte sie nicht in die Top Ten kommen? Ob sie das schon im nächsten Jahr schafft oder erst im übernächsten, wird man sehen.“
Und Sabine Lisicki?
In Wimbledon, wo ich sie zuletzt gesehen habe, hat sie einen hervorragenden Eindruck gemacht. Danach hatte sie Verletzungsprobleme, doch dann stand sie in Luxemburg wieder in einem Finale. Deshalb denke ich, dass auch ihr Weg weiter nach oben gehen wird. Vielleicht nicht ganz so schnell, wie man das Anfang des Jahres noch gehofft hat, aber das muss kein Nachteil sein. Ich denke schon, dass es eine oder zwei deutsche Spielerinnen in den nächsten Jahren auf Top-Ten-Niveau schaffen können.“
Die Besucher des Porsche-Tennis-Grand-Prix würden sich freuen. Wie ist der Stand der Vorbereitungen auf das Turnier 2010?
„Wir sind in der glücklichen Lage, dass wir grundsätzlich nicht viel ändern müssen. Wir wollen, wenn das machbar ist, unseren Publikumsbereich in der Schleyerhalle durch bauliche Maßnahmen noch attraktiver für unsere Besucher gestalten. Außerdem überlegen wir, ob wir wegen des Fed Cups die offizielle Eröffnungsfeier vom Sonntag auf den Montag verlegen. Dazu haben wir natürlich noch jede Menge guter Ideen, für deren Umsetzung wir jetzt die richtigen Partner suchen.“
Und die Spielerinnen?
„Wir gehen davon aus, dass wir auch diesmal wieder sechs bis acht Spielerinnen aus den Top Ten haben werden. Und wir sind zuversichtlich, dass eine dieser Spielerinnen Serena Williams sein wi
Mach den K-DEAL!
Ein Tag – ein Preis! – Wahrscheinlich habt Ihr es schon auf der Startseite gesehen: ab sofort gibt es bei keller-sports.de täglich ein neues Special – den K-DEAL. Dabei wird jeden Tag ein anderer Artikel aus unserem Sortiment nochmals stark reduziert
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Exotische Tennisvarianten – Teil 4
Wir hatten Euch ja schon drei in unseren Breitengraden doch sehr ungewöhnliche Tennisvarianten vorgestellt. Heute folgt eine, die im Gegensatz zu den anderen nicht wirklich ernst gemeint ist. Sie findet ihren Ursprung wohl eher in Thekenprahlereien, ganz nach dem Motto: “Dich schlage ich doch selbst mit ‘ner Bratpfanne!” Beim Magdeburg City Masters, bei dem die Clubmeister der acht größten Vereine von Magdeburg und Umgebung gegeneinander antraten, da hat man diese meist doch eher leere Drohung in die Tat umgesetzt. Wie “Bratpfannen-Tennis” aussieht, das seht Ihr in diesem kurzen Video.
Kampf der Systeme
Dritter DTZ-Rackettest dieser Saison hat zwei Sieger – Zum dritten Mal hat die Deutsche Tennis Zeitung diese Saison einen Rackettest veröffentlicht. Die Kategorie lautete diesmal “sportliche Schläger”. Ein paar der Modelle wurden ja bereits in Little Mac’s Sprechstunde vorgestellt, jetzt ist das Ergebnis erschienen. Vom Gewicht her allesamt zwischen 280 und 300 Gramm (unbespannt) gab es zwei grundlegende Kategorien: Schläger mit klassisch schmalem Profil und Schläger mit variablem Profil bis zu 26 mm. Testsieger gab es aus jeder Kategorie einen: für die “Klassiker” der Head Youtek Speed Elite und für die Schläger mit variablem Profil der Wilson K Pro Team FX. Und so endete der “Kampf der Systeme also mit einem eindeutigen Unentschieden.
Auf den nächsten Plätzen folgen der Prince EXO3 Rebel Team, welcher übrigens die meisten persönlichen Höchstnoten der Tester erhielt, der Head Youtek Radical MP sowie der Babolat Drive Z Tour. Den kompletten Test könnt Ihr nachlesen in der DTZ – Deutsche Tennis Zeitung, Ausgabe 11/2009.
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