Archiv für den Monat Mai 2010
Little Mac’s Sprechstunde – Fundstück der Woche
Keine Angst, Little Mac versucht nicht, dem Quatsch Comedy Club nachzueifern. Aber sein Fundstück ist klein, fein und auch ein wenig was zum Schmunzeln.
Die besten aller Zeiten?
Die größten Hits aller Zeiten, die besten Filme aller Zeiten oder die schönsten Frauen aller Zeiten – wir können uns ja kaum noch retten vor Superlativen. Zum Glück ist das ja alles Geschmackssache, sonst hätten wir nichts mehr die diuskutieren. Hier ist noch etwas mehr Diskussionsstoff: auf tennismagazin.de wurden die besten Doppelrallyes der Welt gekührt. Was meint Ihr? Sind das wirklich die Top 5?
Einkaufsratgeber: Welche Saite passt zu mir?
Den passenden Schläger zu finden ist ja schon nicht so einfach. Doch die Vielfalt der Saiten ist ja nochmal deutlich größer. Wie soll man sich da zurechtfinden? Hier die wichtigsten Basics über die verschiedenen Saitentypen:
Polyester
Aufbau: Auch „Polys“ genannt, obwohl der passendere Name eigentlich „monofile Saiten“ lautet, da die meisten dieser Saiten schon längst nicht mehr aus reinem Polyester bestehen, sondern teilweise mehr als ein Dutzend sogenannte „Additive“ haben. Allen gemeinsam ist aber der Aufbau aus nur einer einzigen Faser.
Eigenschaften: Monofile Saiten sind deutlich starrer und weniger dehnbar als alle anderen Saitentypen.
Sie bieten eine sehr gute Haltbarkeit, Spannungsstabilität und Kontrolle. Armschonung und Dämpfung sind im Normalfall hingegen nicht die Stärke dieser Saiten. Ebenso verlieren sie schneller an Elastizität.
Eignung: „Polys“ eignen sich vor allem für gute bis sehr gute Spieler, die einen hohen Verschließ haben und/oder viel Wert auf Kontrolle legen. Wer Armprobleme hat, sollte in der Regel die Finger von diesen Saiten lassen. Ein Komfortschläger mit einer Poly macht nicht wirklich Sinn, das ist in etwa so, als würde man einen Ferrari immer mit angezogener Handbremse fahren, weil man Angst hat, dass man den Wagen nicht beherrschen kann und aus der nächsten Kurve fliegt.
Synthetik
Aufbau: Diese auch „solid core“ („fester Kern“) genannten Saiten haben einen etwas dickeren festen Kern um den herum meist eine, manchmal auch zwei Lagen dünnere Filamente gewickelt sind. Je nachdem wie hochwertig das Material ist und wie viele und wie feine Filamente für die äußere Schicht verwendet werden, sind die Saiten von sehr günstig bis sehr hochwertig zu haben.
Eigenschaften: In der Regel sind die „solid Core“ Saiten einfache Nylonsaiten, die zu einem günstigen Preis einen ausgewogenen Mix aus Spielbarkeit, Komfort und Haltbarkeit bieten. Deshalb sind auch die meisten werksseitig bespannten Einsteigerschlägern mit diesem Typ Saite ausgestattet. Es gibt aber auch sehr hochwertige „solid core“ Saiten mit einem sehr hohen Maß an Komfort und Armschonung. Diese liegen dann aber auch in einem deutlich höheren Preissegment.
Eignung: Wer eine günstige Saite mit Allround-Spieleigenschaften sucht, der ist hier richtig.
Multifilament
Aufbau: Die sogenannten „Multis“ haben keinen festen Kern, sondern sind komplett aus zum Teil weit über 1000 feinsten Filamenten aufgebaut. Je feiner der Aufbau, desto höher sind Elastizität, Power und Komfort.
Eigenschaften: „Multis“ sind die S-Klasse unter den synthetischen Tennissaiten. Sie bieten den besten Touch und Komfort sowie die meiste Power. Aber aufgrund des Aufbaus sind sie meist auch recht teuer und halten nicht so lange.
Eignung: Wer vor allem Power und Touch sucht und wem die Haltbarkeit nicht so wichtig ist, der ist hier richtig. Auch und vor allem Spieler mit Armproblemen sollten auf eine multifile Saite zurückgreifen – wenn sie nicht gleich Naturdarm spielen wollen.
Naturdarm
Aufbau: Die Saiten werden in einem extrem aufwändigen Verfahren aus Rinderdärmen gefertigt. Dies führt dazu, dass sie in einem Preissegment beginnen, in dem die teuersten synthetischen Saiten aufhören.
Eigenschaften: In Sachen Power, Komfort und Lebendigkeit sind Naturdarmsaiten in den Augen vieler Tennisspieler nach wie vor unerreicht. Allerdings sind sie auch recht empfindlich, vor allem gegen Witterungseinflüsse. Auch das Bespannen von Naturdarm bedarf einiger Erfahrung.
Eignung: Wem das Beste gerade gut genug ist und wer sich den Luxus leisten kann und will, der findet bei Naturdarm das Nonplusultra der Tennissaiten – auch wenn die besten „Multis“ in den letzten 20 Jahren enorm aufgeholt haben. Das Spielgefühl von Naturdarm hat noch keine erreicht.
Hybrid
Aufbau: Hybridsaiten sind eine Mischung aus zwei verschiedenen Saiten für Längs- und Quersaiten. Meist wird eine monofile Längssaite mit einer multifilen oder einer Naturdarmsaite quer kombiniert. Es gibt aber auch Spieler, die es genau umgekehrt machen.
Eigenschaften: Die Grundidee hinter Hybridsaiten ist, dass im Normalfall nur Längssaiten reißen. Kombiniert man nun eine haltbare Saite längs mit einer weicheren und komfortableren Saite quer, so erhält man eine Mischung aus Haltbarkeit und Komfort. Umgekehrt kann man den Touch und die Power einer multifilen oder Naturdarm-Längssaite erhalten, durch eine monofile Quersaite aber die Kontrolle verbessern. (So machen es zum Beispiel Roger Federer und Novak Djokovic.)
Eignung: Grundsätzlich für alle Spieler, die die Eigenschaften zweier Saiten kombinieren wollen. Es gibt allerdings unendlich viele Variationsmöglichkeiten, die nicht alle funktionieren. Deshalb sollte man sich an Hybridsaiten nur rantrauen, wenn man entweder eine gewisse Erfahrung hat oder einen wirklichen Fachmann als Berater an der Seite.
Durchmesser
Die meisten Saiten gibt es in verschiedenen Durchmessern. Grundsätzlich sind die dünneren Saiten etwas schneller und elastischer und geben mehr Spin. Dafür sind die dickeren Durchmesser haltbarer. Der richtige Durchmesser hängt auch vom Schläger ab: je kleiner der Kopf und je enger das Saitenbild, desto dünner sollte die Saite sein.
Bespannhärte
Die meisten werksseitig bespannten Schläger werden mit etwa 23 bis 25 Kilo besaiten. Wenn man überhaupt nicht weiß, wie hart man bespannen soll, dann kann man in diesem Bereich nicht viel falsch machen.
Die Höhe des optimalen Zuggewichts hängt allerdings von vielen Faktoren ab. Da wäre zunächst natürlich der Spieler selbst. Wer mehr Kontrolle will, der bespannt härter, wer mehr Power und Komfort will, der bespannt weicher.
Ein wichtiger Punkt ist auch der Schläger: Je größer der Kopf und je breiter der Rahmen, desto eher wählt man ein etwas höheres Bespanngewicht. Allerdings sollte man hier nicht übertreiben. Wer sich einen komfortablen Oversizeschläger kauft, der tut dies, weil er mehr Power haben möchte. Wenn man nun mit dem Bespanngewicht zu hoch geht, dann macht man diese Power wieder zunichte.
Nicht zu vergessen ist auch die Saite selbst. Die elastischeren Multifilament- und Naturdarmsaiten bieten zwar mehr Power, kommen bei gleichem Zuggewicht mit einer höheren Flächenhärte raus. Wenn man nun für eine bessere Kontrolle das Zuggewicht erhöht, dann macht man die Power und den Komfort dieser Saiten zu einem großen Teil wieder zunichte. Einige monofile Saiten sind wiederum so sehr auf Kontrolle ausgelegt, dass man hier mit dem Bespanngewicht ebenfalls eher nach unten tendieren sollte, weil sonst komplett die Power verloren geht. Auch hier gilt: entweder man hat eine gewisse Erfahrung oder einen Fachmann an der Seite.
Besondere Bilder
Tennisplätze einmal ganz anders – Es gibt Leute, die kennen wir zwar nicht persönlich, wir wissen noch nicht einmal wie sie aussehen, aber sie sind uns trotzdem so richtig sympathisch.

Giasco Bertoli ist einer davon. Wir wissen nicht viel über ihn. Er ist Italiener, das ist bei diesem Namen auch keine große Überraschung. Er ist Profi-Fotograf, was zwar ein nicht ganz gewöhnlicher Beruf ist, aber auch nicht unbedingt eine gewisse Grundsympathie oder Antipathie bedingen sollte. Doch jetzt kommt’s: Der Mann hat auf seiner Website eine komplette Strecke von tollen Bildern, die ausschließlich Tennisplätze zeigen. Und zwar nicht die Centre Courts von Roland Garros, Wimbledon oder Flushing Meadows, sondern Plätze, die auf andere Art etwas ganz besonderes sind. Schaut’s Euch doch einfach mal auf der Homepage von Giasco Bertoli an.
Little Mac’s Sprechstunde – Rackets für alle Fälle
Gerade zu Saisonbeginn ist ja testen angesagt. Little Mac und sein Team haben für die DTZ – Deutsche Tennis Zeitung bereits die dritte Kategorie an neuen Schlägern unter die Lupe genommen. Ein paar der neuen Allroundrackets stellt er Euch hier bereits vor. Die genauen Testergebnisse könnt Ihr dann nachlesen in der DTZ 06/2010.
Monfils auf Deutschland Tour
Der Franzose spielt sowohl beim Mercedes Cup in Stuttgart als auch bei den German Open in Hamburg – Fans von Gael Monfils können sich schon mal auf den Juli freuen. Denn da tritt der Franzose gleich bei zwei deutschen Turnieren an. Zunächst ist er vom 10. bis 18. Juli beim Mercedes Cup auf dem Stuttgarter Weissenhof am Start. Hier schielt die aktuelle Nummer 15 der Weltrangliste neben dem Siegerscheck in Höhe 72.150 Euro natürlich auch auf das neue Auto, welches der Gewinner vom Hauptsponsor bekommt.

Im Juli in Deutschland am Start: Gael Monfils (Foto: Prince)
In der Woche drauf hat Monfils dann auch für die German Open am Hamburger Rothenbaum gemeldet. “Monfils ist ein unglaublich athletischer Spieler und auf dem Platz sehr emotional”, freut sich Turnierdirektor Michael Stich auf den Franzosen. “Er gehört auf allen Belägen zu den Besten der Welt und hat das Zeug zum Publikumsliebling.” Bislang war Monfils erst einmal in Hamburg am Start: 2006 unterlag er gleich in der ersten Runde gegen Andy Murray. Das will er dieses Jahr natürlich besser machen.
Das wollen allerdings auch noch ein paar andere Hochkaräter. So sind mit Fernando Gonzales, Juan-Carlos Ferrero, Tommy Robredo, Nicolas Almagro oder dem Österreicher Jürgen Melzer noch fünf weitere Spieler der aktuellen Top 30 gemeldet. Und auch in Stuttgart wird Monfils Titel und Siegerauto sicher nicht geschenkt bekommen. Hier hoffen die Veranstalter unter anderem noch auf Nikolay Davydenko. “Bei ihm hängt es allerdings davon ab, wie rasch seine Genesung nach der Handgelenksverletzung voran schreitet”, räumt Turnierdirektor Edwin Weindorfer ein. Auf jeden Fall auch am Weissenhof am Start sein wird der ehemalige French Open Sieger Juan-Carlos Ferrero, der wie Monfils für beide deutsche Mai-Highlights gemeldet hat.
Wilson dreht den Spieß um
Die Deutsche Tennis Zeitung veröffentlicht den zweiten Schlägertest der Saison – In ihrer Mai-Ausgabe hat die DTZ – Deutsche Tennis Zeitung den zweiten Rackettest dieses Jahres veröffentlicht. Nach den Turnierschlägern in der Ausgabe zuvor
heißt die Kategorie diesmal “sportliche Schläger”, also Rackets mit einem Gewicht um die 300 Gramm (unbesaitet), schmalem bis mittlerem Profil und einer Kopfgröße von bis zu 100 sqin. Ein paar der getesteten Schläger hatten wir Euch ja bereits in Little Mac’s Sprechstunde präsentiert, jetzt ist also das Gesamtergebnis veröffentlicht. Und im Gegensatz zu den Turnierschlägern, als der Head Youtek Prestige MP hauchdünn vor dem Wilson Six.One BLX 95 Testsieger wurde, hat Wilson diesmal den Spieß umgedreht. Testsieger wurde der Wilson Six.One Team BLX, dicht gefolgt vom Head Youtek Extreme MP. Ebenfalls gute Noten verdienten sich der Prince EXO³ Black, der Babolat Aeropro Drive GT sowie der Dunlop Aerogel 4D 300 Lite. Den kompletten Test könnt Ihr in der aktuellen Mai-Ausgabe der DTZ – Deutsche Tennis Zeitung nachlesen.
Tennis in 3D
Die French Open sind das erste europäische Sportevent, das in 3D gezeigt wird – und zwar in Hamburg - Es soll ja Menschen geben, die haben sich den 3D-Blockbuster “Avatar” fünf oder sechs Mal angeschaut. Jetzt kommt auch Tennis in 3D: Die French Open in Paris werden als erstes europäisches Sportevent live und in 3D zu sehen sein. Vom 2. bis 6. Juni haben Tennisfans am Hamburger Rothenbaum die Gelegenheit, das zweite Grand Slam Turnier des Jahres bei Deutschlands erstem 3D Public Viewing Event ganz neu zu erleben.

Die Topstars wie Novak Djokovic gibt's aus Paris live und in 3D.
“Tennis in 3D ist eine tolle Werbung für unseren Sport. Besonders in den letzten Jahren ist das Spiel unglaublich dynamisch geworden und damit ideal für packende 3D Bilder”, sagt Rothenbaum-Turnierdirektor Michael Stich über das Event, für das Panasonic auf dem Center Court eine komplette 3D Erlebniswelt aufbaut. In entspannter Atmosphäre werden die Matches auf 50 Zoll Fernsehern präsentiert.
Die Veranstaltung am Hamburger Rothenbaum beginnt am 2. Juni mit der Übertragung der Viertelfinals und endet mit einem absoluten Highlight, dem Herren-Finale am 6. Juni. Tennisinteressierte können sich ab kommendem Freitag, den 21. Mai auf www.panasonic.de ihren Platz beim ersten 3D Public Viewing Event sichern. Die Karten sind kostenlos, jedoch streng limitiert.
Das Ganze ist natürlich auch eine Werbung für die German Open an gleicher Stelle vom 17. bis 25. Juli. Da gibt’s dann Weltklassetennis ganz real und natürlich auch dreidimensional zu sehen. Mit dabei sind unter anderem Fernando Gonzales, Tommy Robredo, Juan-Carlos Ferrero oder die deutsche Nummer eins Philipp Kohlschreiber. Mehr Info zu den German Open gibt’s hier.
Rekord im Visier
Doppel-Zwillinge auf dem Weg zum erfolgreichsten Doppel-Team aller Zeiten - Die Bryan Brothers sind den Geschichtsbüchern einen Schritt näher gekommen und haben in der Anzahl der gewonnenen Titel mit den bisherigen Rekordhaltern gleichgezogen.
Todd Woodbridge und Mark Woodforde, auch bekannt als „The Woodies“, hielten bis zum Wochenende den alleinigen Rekord mit 61 Doppeltiteln auf der Tour. Mit dem Turniersieg in Madrid zogen die beiden Zwillinge nicht nur gleich mit den beiden Australiern, sondern sie sicherten sich auch wieder die Nr. 1 Position in der aktuellen Weltrangliste.
Den 62. Titel können Mike & Bob Bryan nun bei den French Open in Paris erreichen und sich damit zum erfolgreichsten Doppel der Tennisgeschichte krönen. Eine klare Ansage gibt es von Vater und Coach Wayne Bryan, welcher seinen Söhnen mitteilte: „Kommt nicht zurück aus Europa, ohne den Rekord im Gepäck zu haben.“ Das nennen wir doch mal eine klare Ansage.
Bob und Mike Bryan
holten in Madrid ihren
61. Doppeltitel auf der Tour.
Little Mac’s Sprechstunde – versprochen ist versprochen
“Versprochen ist versprochen und wird auch nicht gebrochen!”, heißt es ja so schön. Welches “Versprechen” Little Mac auf jeden Fall gehalten haben möchte und welche Versprechen er gerne von gewissen Leuten hören würde, dass verrät er Euch heute.
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Wilson - ECO PRO TOUR BACKPACK SCHWARZ/GOLD
Gesamt
Optik
Funktionalität
Haltbarkeit
Ueber die Haltbarkeit ist es natürlich schwierig eine Bewertung abzugeben....
06.09.2010, 16:57 Uhr
Nike - SWOOSH HEADBAND - BLACK
Gesamt
Optik
Passform
Tragekomfort
Hier gibt es nicht viel zu sagen. Es sitzt gut, ist angenehm zu tragen, bleibt selbst nach etlichen...
06.09.2010, 16:54 Uhr
Adidas - M RESPONSE COURT TEE - dunkelblau HW10
Gesamt
Optik
Passform
Tragekomfort
Dieses Shirt ist super. Aus meiner Sicht perfekt.
Das Material ist super angenehm auf der Haut....
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- 1 Tag, 1 Preis! Head - NANO TI TOUR http://www.keller-sports.de/kdeal.html 6 days ago
- Nur heute bei keller-sports.de: Nike - NADAL VAMOS KNIT JACKET weiß FW10 http://www.keller-sports.de/kdeal.html 1 week ago
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