K-BLOG

Archiv für die Kategorie ‘K-Info’

02. September 2010 von lars

New School of Tennis

Davis Cup Teamchef Patrik Kühnen will mit einer neuen Internetpräsenz allen Tennisspielern helfen - Seit vielen Jahren ist Patrik Kühnen bereits im Profi-Tennis tätig. Und ständig ist er auf der Suche nach neuen Trainingsmethoden. In der “New School of Tennis” will er jetzt jeden Tennisspieler davon profitieren lassen. “Besonders aufschlussreich sind für mich immer wieder Erfahrungen aus der Sicht eines Schülers.

Wie mit dem amerikanischen Mentalcoach Sean Brawley, den ich in New York getroffen habe und der mir dort Einblicke in seine Art des Trainings gegeben hat”, so Kühnen über den Startschuss seiner neuen Internetpräsenz. “Wie ich feststellen konnte, sind seine Methoden sehr umfangreich und anwendbar auf alle Tennis-Leistungsstufen. Gemeinsam mit meinem Team habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, diese neuen Impulse allen Tennisinteressierten in Deutschland zur Verfügung zu stellen.”

Die New School of Tennis erläutert Trainingsinhalte und erklärt, wie sie den weltbesten Spielern dabei helfen, konstant ihre Leistung abzurufen. Sowohl die Übungen als auch die Hintergrundinformationen seien in dieser Form noch nie präsentiert worden. “Unser Trainingsprogramm soll jedem Tennisspieler dabei helfen, die Leistung auf dem Platz stetig zu verbessern und das Potential auszuschöpfen. Wer offen für neue Erfahrungen und Methoden ist, kann mich kostenlos in Internet auf meinem Weg begleiten.” Die “New School of Tennis” von Patrik Kühnen finden Ihr hier.

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19. August 2010 von lars

Auch die Jugend macht viel Arbeit

Bespannservice bei internationalem Jugendturnier hat reichlich zu tun – Wir kennen ja die Berichte von den großen Tennisturnieren der Welt, bei denen der Bespannservice zum Teil Hunderte, bei den Grand Slams sogar Tausende Rackets neu zu besaiten hat. Doch nicht nur die Profis machen den Spezialisten an den Maschinen viel Arbeit. Schon bei großen Jugendturnieren geht es los. In Renningen bei Stuttgart läuft derzeit der Mercedes Jugend Cup, eines der hochkarätigsten Jugendturniere Deutschlands und Europas in den Altersklassen U14 und U16. Knapp 400 Spielerinnen und Spieler sind hier seit vergangenem Sonntag am Start.

Und allein in den ersten fünf Tagen wurden schon über 160 Schläger beim offiziellen Bespannservice abgegeben. Wie auch bei den Profis sind es in erster Linie monofile Co-Polyestersaiten, welche die Jugendlichen aufziehen lassen, die gewünschten Bespannhärten reichen von 22 bis 28 Kilo. Die Schläger selbst sind im Schnitt allerdings etwas leichter als auf der Tour.

Es passieren allerdings auch ab und zu Dinge, die bei den Profis sicher nicht vorkommen. So kam zum Beispiel ein Spieler mit einem zu besaitenden Schläger. Beim Herausschneiden der Saite stellte der Servicemann fest, dass auf der vorigen Bespannung eine Quersaite fehlte. Auf die Frage, ob ihm das nicht aufgefallen sei, meinte der Spieler nur lapidar: “Nö, ist auch egal, ich habe gewonnen!” Etwas unerfahren waren wohl zwei junge Mädchen, die ebenfalls einen Schläger zum besaiten abgaben. Auf die Frage “Wieviel Kilo?” drehte sich eine davon zu ihrer Freundin und fragte sie: “Was wiegst Du?” Die Frage hatte natürlich auf die Bespannhärte gezielt.

Wer in der Nähe von Stuttgart wohnt oder rein zufällig in der Gegend ist, der kann sich noch bis Sonntag Jugendtennis der Spitzenklasse anschauen. Alle Details gibt es auf der Turnierhomepage.

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12. August 2010 von lars

Einkaufsratgeber Basisbänder

Das Griffband ist quasi die Verbindung zum Schläger und damit eines der wichtigsten Teile des Equipments. Umso erstaunlicher, zum Teil sogar erschreckend, wie wenig Aufmerksamkeit viele Tennisspieler dem Griffband schenken. Nach dem Einkaufsratgeber für Overgrips folgen hier nun die wichtigsten Infos und Tipps zum Basisband. Übrigens: Selbst wenn Ihr immer mit Overgrip spielt, solltet Ihr auch das Basisband bei Gelegenheit mal wechseln. Denn irgendwann stößt auch hier die Feuchtigkeitsaufnahme an ihre Grenze, darunter leiden dann der Komfort und das Spielgefühl.


Babolat
Das wichtigste Basisband im Programm der Franzosen ist das Syntec Grip, das Band, das auf allen Schlägern der Pure- und Aero-Serie werksseitig drauf ist. Es bietet eine sehr griffige Oberfläche ohne Perforierung oder sonstige Unebenheiten. Man kann es direkt spielen oder aber auch problemlos mit Overgrip drüber.
Das Uptake Grip in der 24er Box ist die wirtschaftlichere Variante für Spieler mit hohem Verschleiß oder auch für Wiederverkäufer. In erster Linie als direktes „Spielband“ gedacht ist das Perfect Grip mit seiner geriffelten Oberfläche.


Dunlop
Die Dunlop-Basisbänder bieten eine sehr griffige und saugfähige Oberfläche durch das Hydramax-System. Das Hydramax Tour hat eine leichte Struktur in der Oberfläche. Wenn man das Band direkt spielen will, trägt es zur Griffigkeit bei, man merkt diese Struktur hingegen nicht, wenn man ein Overgrip drüber wickelt.


Head
Herzstück der Head-Basisbänder sind die „Hydro-Modelle“: Das Hydrosorb ist das weichste und komfortabelste Band. Hydro Control und Hydro Tour sind hingegen etwas härter, um speziell sportlichen Spielern ein besseres Gefühl für den Griff und ein direkteres Feedback zu bieten. Eine Besonderheit bei Head ist das Ergofeel: Hier wird der Griff vom Griffende her etwas dünner


Pacific
Hier gibt es neben den beiden glatten und sehr griffigen Bändern Power Tack und Master’s Grip Classic noch das strukturierte Supreme Grip, welches sich aufgrund seiner Struktur etwas weicher und komfortabler spielt. Sehr interessant dürfte das Smash Grip werden für Spieler, bei den der Griff fast einen Tick zu dick ist oder aber auch für Leute, die einen möglichst direkten Kontakt zum Griff haben wollen. Denn das Band ist nur 1,5 mm stark und damit so ziemlich das dünnste Basisband am Markt.


Signum Pro
Nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen sehr interessant. Denn neben einem glatten und griffigen Band (Sponge Grip) und einem strukturierten Band (Aero Grip) gibt es hier mit dem Ultra Soft Grip ebenfalls ein sehr dünnes Basisband (1,6 mm). Das gibt’s im 2er-Pack zum Hammerpreis!


Wilson
Neben den bewährten Basisbändern der Cushion Aire und Micro Dry Serie hat Wilson zu den BLX-Rackets eine passende Griffband-Serie entwickelt. Das sportlichste Band ist das Pro Hybrid Grip, welches einen ähnlich direkten Kontakt zum Griff vermittelt wie ein Lederband, dabei aber so griffig ist wie ein herkömmliches synthetisches Band. Das Hybrid Performance Grip ist etwas dicker und weicher und das Hybrid Comfort Grip bietet ein höchstmaß an Komfort und Dämpfung und ein sehr weiches Griffgefühl.


Lederbänder
So gut wie niemand kommt heute noch auf die Idee mit einem Lederband pur zu spielen. Aber vor allem Turnierspieler haben das Lederband wiederentdeckt, um unter dem Overgrip ein möglichst festes und direktes Griffgefühlt zu haben.

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04. August 2010 von lars

Von Baden nach Württemberg

Die Deutschen Meisterschaften ziehen vom badischen Offenburg ins württembergische Biberach -Die Nationalen Deutschen Tennismeisterschaften 2010 werden vom 12. bis 19. Dezember in Biberach ausgetragen. Bereits im Jahr 2007 war die Stadt in Oberschwaben Gastgeber der Veranstaltung.

Michael Berrer soll eines der Zugpferde für die Deutschen Meisterschaften werden.

“Wir wissen um die Qualität der vom WTB veranstalteten Turniere. Zuletzt wurde diese im Februar bei den Biberach Open unter Beweis gestellt. Es freut uns, dass der WTB seine Bereitschaft erklärt hat, die für uns wichtigen Meisterschaften auszurichten”, sagte der Sport- und Verbandsdirektor des Deutschen Tennis Bundes (DTB), Klaus Eberhard, bei der ersten offiziellen Pressekonferenz am Veranstaltungsort. Der Präsident des Württembergischen Tennis-Bundes (WTB), Ulrich Lange, erklärte, dass man die Titelkämpfe in Biberach zu einer Institution machen wolle. Der WTB habe deshalb die Konzeption so ausgelegt, um mindestens die nächsten drei Jahre Gastgeber zu sein.

Das Teilnehmerfeld soll hochkarätig werden. So gab es schon erste Gespräche mit Michael Berrer und Andreas Beck, die auch ihr Interesse an einem Auftritt in Biberach signalisiert haben. Auch das Rahmenprogramm der Veranstaltung hat bereits erste Konturen angenommen. Nach der Premiere bei den Nationalen Deutschen Meisterschaften 2009 in Offenburg wird in Biberach das zweite DTB-Midcourt-Cup Masters des Nachwuchses U10 ausgetragen. Dabei sind die Sieger jener zehn Turniere teilnahmeberechtigt, die im Sommer im Rahmen der HEAD German Masters Series sowie der German Open Tennis Championships am Hamburger Rothenbaum stattgefunden haben.

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29. Juli 2010 von lars

Komfortsaiten im Test

Signum Pro und Wilson werden Testsieger – Alljährlich führt das Tennis Magazin seinen Saitentest durch, dieses Saison lautete das Thema “Komfortsaiten”. Und wie mittlerweile schon gewohnt, waren die Mitglieder

von saitenforum.de, Deutschlands größtes Tennisforum und Exklusivpartner von keller-sports.de, wieder zum Mittesten eingeladen. Es gab Noten für Power, Kontrolle, Gefühl, Komfort, Spin, Saitenverrutschen, Spannungsstabilität, Haltbarkeit und den Gesamteindruck.

Den Testsieg holten sich dabei überraschenderweise nicht eine der beiden Naturdarmsaiten, sondern zwei multifile Synthetiksaiten, die brandneue Signum Pro Micronite und die Wilson NXT. Die Signum Pro überzeugt dabei übrigens nicht nur durch ihre Spieleigenschaften, sondern auch durch den Preis und die Tatsache, dass es sie auch auf einer 200-Meter-Rolle gibt. Alle weiteren Details zu diesem Test könnt Ihr nachlesen im aktuellen Tennis Magazin Ausgabe 08/2010.

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28. Juli 2010 von lars

Nix zu erben für deutschen Nachwuchs

Enttäuschendes Abschneiden bei Junioren-EM – Wenn man wissen möchte, wie es um die Zukunft des deutschen Tennis aussieht, dann ist ein Blick auf internationale Jugendturniere zumindest eine Möglichkeit, um ein paar Anhaltspunkte zu bekommen. Letzte Woche nun fand im schweizerischen Klosters die Europameisterschaft der U18 statt. Und schaut man auf die Turniertableaus, dann sieht das aus deutscher Sicht alles andere als verheißungsvoll aus.

Europameister Damir Dzumhur.

Der DTB-Nachwuchs spielte im Einzel überhaupt keine Rolle, im Doppel erreichten Matthias Wunner und Patrick Elias zumindest das Viertelfinale.

Die Titel im Einzel gingen dagegen (wieder einmal) an Akteure aus Ost- beziehungsweise Südosteuropa. Bei den Mädchen siegte die Slowakin Jana Cepelova, die sich auch den Titel im Doppel sicherte und vergangenes Jahr bereits Europameisterin der U16 war. Bei den Jungen gab es erstmals einen EM-Titel für Bosnien-Herzegowina: Damir Dzumhur heißt der junge Mann, der in sechs Matches nur einen einzigen Satz abgab. Wer ab und zu auf internationalen Jugendturnieren in Deutschland unterwegs ist, der hat ihn vielleicht schon mal gesehen. 2006 und 2007 spielte er mehrere dieser Turniere in Deutschland, in Rutesheim bei Stuttgart gewann er 2007 eins im Finale (von dort stammt das nebenstehende Foto) gegen die deutsche Nachwuchshoffnung Dominik Schulz. Der war in Klosters übrigens nicht dabei.

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23. Juli 2010 von lars

Einkaufsratgeber Overgrips

Mehr als 70 verschiedene Overgrips beziehungsweise Verpackungsgrößen gibt es bei keller-sports.de. Da fällt es selbst uns manchmal schwer sich zurechtzufinden. Die wichtigsten Infos gibt’s deshalb hier:

Natürlich sind nicht alle Overgrips gleich. Abgesehen von der unterschiedlichen Haltbarkeit (diesen Punkt müsst Ihr selbst austesten) gibt es aber ein paar entscheidende Dinge. Grundsätzlich lassen sich die Overgrips in zwei verschiedene Arten unterscheiden: die sandbestrahlten Bänder (auch “dry grips”), die ein eher trockenes Gefühl bieten, und die griffigen Bänder (“tacky grips”), die zum Teil fast schon klebrig sind. Das weltweit wohl berühmteste und im Profibereich meistgespielte Overgrip dürfte das Unique Tourna Grip sein. Es ist quasi die “Ur-Mutter” der “dry grips”. Die besondere Stärke dieser Bänder ist die extrem gute Schweißaufnahme. Insbesondere Spieler mit stark schwitzenden Händen sind hier gut beraten. Das geht sogar so weit, dass die Hand ein wenig feucht sein sollte, weil diese Bänder sonst sogar etwas rutschig sind. Das kann insbesondere im Frühjahr oder im Herbt bei kühler Witterung ein Problem werden. Weitere Vertreter dieser Art von Overgrip sind das Babolat Pro Team, Dunlop Hydramax, Head Agassi Pro Grip, Pacific Xtr Grip oder das Signum Pro Wet Grip.

Die ”tacky grips” sind die deutlich größere Gruppe. Typische Vertreter sind unter anderem das Babolat Pro Team Tacky, Dunlop Roland Garros Hydratac, Head Prestige Pro, Kirschbaum Touch It, Pacific Xtack Pro, Prince Microzorb, Signum Pro Tour Grip, Tecnifibre Contact Wrap, Unique TournaTac, Wilson Pro Overgrip oder Yonex Super Grap. Übrigens: Der Grund dafür, dass immer mehr Profis mit weißen Overgrips spielen, ist nicht nur, dass sie es vielleicht optisch schöner finden. In weißen Griffbändern sind am wenigsten Farbpigmente beigemischt und sie sind daher am griffigsten.

Es gibt unter den “tacky grips” aber noch ein paar spezielle Versionen. Zum Beispiel extra dünne Bänder, die den Griff daher nur minimal dicker machen. Außerdem spürt man die Kanten des Griffes besser. Hierzu zählen zum Beispiel das Babolat VS Grip Original oder das Kirschbaum Touch It Ultra.

Das Gegenteil gibt es natürlich auch: Overgrips, die etwas dicker sind und damit den Griff etwas dicker und weicher machen und meist auch etwas länger halten. Zu dieser Kategorie zählen das Kirschbaum Overgrip Plus und das Signum Pro Magic Grip.

Hinzu kommen noch einige Overgrip-Varianten mit Oberflächenstruktur oder -perforation. Diese haben ihre Fans, speziell im Bereich der Club- und Freizeitspieler. Unter Turnierspielern und Profis sind sie hingegen kaum gebräuchlich, weil diesen das Gefühl meist “zu unruhig” ist.

Übrigens: Es ist richtig, dass die Nutzung von Overgrips das Erneuern des Basisbandes überflüssig macht – aber nicht ewig! Von Zeit zu Zeit muss auch das Basisband gewechselt werden, weil es keine Feuchtigkeit mehr aufnehmen kann und weil die dämpfenden Eigenschaften mit der Zeit nachlassen.

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15. Juli 2010 von lars

Im Sturm erobert

Wilson Kamsin.Five BLX 108 wird klarer Testsieger – Bereits der Vorgänger K Five 108 wurde vom Tennis Magazin als das “armschonendste Racket aller Zeiten” bezeichnet.

Beim neuen Wilson Khamsin.Five BLX 108 waren nun auch die Tester der DTZ – Deutsche Tennis Zeitung absolut begeistert. Der Name “Khamsin” stammt vom gleichnamigen arabischen Wüstensturm. Die Herzen der Tester in der Kategorie “Komfortschläger” eroberte das Racket im Sturm. “Noch nie hatten wir einen Schläger mit so fantastischer Dämpfung und mit solch einer hohen Durchschnittsnote”, heißt es im Testbericht. Neben der Dämpfung punktet der Schläger vor allem auch durch die gute Kontrolle, die er trotz seiner Power und Armschonung bietet. Mit 9,6 von 10 Durchschnittspunkten landet der Khamsin.Five BLX 108 klar vor dem Wilson Cirrus.One BLX (8,4 Punkte) und dem brandneuen Head YouTek Five Star, welcher erst im September in den Handle kommen wird. Während sich der Cirrus.One BLX passend zum Namen (Cirrus ist eine Wolkenart) leicht wie eine Wolke und dabei mit enormer Power spielt, bietet der Five Star sehr ähnliche Spieleigenschaften zum Testsieger, hat allerdings nicht diese extreme Dämpfung. Mit 8,1 Punkten ebenfalls gut dabei ist der Dunlop Aerogel 4D 700 new. Alle Details zum Test erfahrt Ihr in der aktuellen Ausgabe 07/2010 der DTZ – Deutsche Tennis Zeitung. 

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23. Juni 2010 von lars

Einkaufsratgeber Tennisbälle

Mehrere Dutzend verschiedene Artikel spuckt die Kategorie Bälle auf keller-sports.de aus. Das kann schon mal recht verwirrend sein. Welche Bälle für welchen Zweck geeignet sind, dazu gibt’s hier mehr:

 

Turnierbälle

Das ist eigentlich der einfachste Fall: Wer Bälle für die offiziellen Punktspiele im DTB-Bereich braucht, der kommt nicht an dieser Kategorie vorbei. Denn für diese Spiele ist der jeweilige Ball eindeutig vorgeschrieben. Da der DTB und die Landesverbände für diese Balleinteilungen bei den Firmen ordentlich die Hand aufhalten, sind dies auch die teuersten Bälle. Zwar ist auch die Qualität entsprechend, aber zum Training kann man durchaus auf günstigere Bälle zurückgreifen. So gibt es zu den offiziellen DTB-Turnierbällen auch noch explizite Trainingsbälle von Dunlop, Wilson und Head, die sich sehr ähnlich dem Turnierball spielen, aber deutlich günstiger sind. Im Falle Dunlop ist es sogar derselbe Ball, der lediglich aufgrund minimaler Qualitätsmängel (z. B. eine etwas zu breite Klebenaht an einer Stelle) aussortiert wurde.


Innendruckbälle

Diese Bälle (zu denen auch alle aktuellen Turnierbälle zählen) sind mit Luft gefüllt und erhalten dadurch ihren Druck und ihre Sprungkraft. Bälle mit Innendruck spielen sich nach Auffassung der meisten Tennisspieler (vor allem in höheren Klassen) deutlich besser als drucklose Bälle (siehe nächster Punkt). Sie haben aber den Nachteil, dass sie nach Öffnen der Druckverpackung langsam aber sicher weich werden und dementsprechend nach längerer Lagerung nicht mehr spielbar sind. Wobei die Qualität in diesem Punkt in den letzten Jahren deutlich besser geworden ist. Innendruckbälle gibt es in nahezu allen Preiskategorien. Die Unterschiede beruhen nicht nur auf der Frage, ob die Bälle für Turniere zugelassen sind oder nicht. Auch die Qualität und Haltbarkeit des Filzes oder des verwendeten Kautschuks spielen eine große Rolle.


Drucklose Bälle

Diese Bälle erhalten ihre Härte nicht durch Luftdruck, sondern durch die Härte des verwendeten Kautschuks. Der Vorteil: sie bleiben in der Regel deutlich länger hart als Bälle mit Innendruck, auch wenn sie längere Zeit nicht gespielt werden. Die Haltbarkeit wird vorrangig durch den Filz bestimmt. Allerdings klingen drucklose Bälle anders, sie “knallen” regelrecht. Außerdem sind die Spieleigenschaften meist schlechter und viele Tennisspieler klagen beim Spielen mit drucklosen Bällen über Armschmerzen. Wer hingegen mit drucklosen Bällen klar kommt, für den sind sie eine meist sehr wirtschaftliche Alternative.


ITF aproved

Dieses Siegel besagt eigentlich nur, dass der Ball vom Weltverband auf seine regelkonformen Spprungeigenschaften hin getestet wurde. Es kann sich hierbei sowohl um Bälle mit als auch ohne Innendruck handeln.


Trainerbälle

Trainerbälle sind meist günstiger und qualitativ nicht ganz so hochwertig, weil die einzelnen Bälle auch nicht so stark beansprucht werden. Auch hier gibt es sowohl Bälle mit als auch ohne Innendruck.


Kinderbälle

Diese auch “Methodikbälle” genannten Bälle sind speziell für das Training mit Kindern entwickelt, insbesondere auch für das Spiel im Kleinfeld. Sie sind weicher und langsamer, um den Kids das Spiel zu vereinfachen und längere Ballwechsel zu ermöglichen.

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22. Juni 2010 von lars

Overgrips im Test

Das Tennis Magazin hat Overgrips probiert und das Pacific X-Tack Pro zum Sieger gekürt – Der richtige Schläger, die passende Saite, optimales Schuhwerk – Tennisspieler achten auf viele Details ihrer Ausrüstung.

Etwas stiefmütterlich wird von vielen noch der Bereich Griffbänder behandelt. Das fand das Tennis Magazin auch und hat in seiner aktuellen Ausgabe 07/2010 Overgrips getestet. Dabei ging es nicht nur um das perfekte Griffgefühl oder die Schweißabsorption. Kriterien waren auch der Wickelkomfort oder natürlich die Haltbarkeit. Nur ein einziges Overgrip im Test bekam die Höchstnote und damit uneingeschränkte Zustimmung in allen Bewertungskriterien: das Pacific X-Tack Pro. “Haltbarkeit, Wickelkomfort, Schweißabsorption – alles optimal. Auch bei längeren Matches verrutscht das leicht klebrige Band nicht. Drei, vier Sätze können Sie mit dem Band locker spielen – bei gleichbleibendem Komfort.” So das Urteil des Tennis Magazin. Das X-Tack Pro gibt es in vier Farben als 3er-Pack, in weiß und blau auch als 30er-Package.

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03.09.2010, 07:42 Uhr
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03.09.2010, 07:41 Uhr
Adidas - AMBITION STRIPES V WOMEN HW10 - weiß/schwarz
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Sehr gute Tragepassform, leichter Schuh...

03.09.2010, 07:39 Uhr
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