K-BLOG

Archiv für die Kategorie ‘K-Info’

11. Juni 2010 von lars

Matchen mit Steffi und Andre

Head verlost eine Reise nach Las Vegas inklusive Match mit Steffi Graf und Andre Agassi – Dass Racketfirmen neue Schlägerserien auf den Markt bringen, das ist nichts ungewöhnliches. Ab und zu lassen sie sich für die Markteinführung aber

etwas ganz spezielles einfallen. Einen solchen Fall haben wir jetzt mal wieder: Head bringt demnächst die “Star Series” auf den Markt. Was an den Schlägern neu und besonders ist, das erfahrt Ihr bereits jetzt auf der Head-Homepage. Ein erstes Feedback zu den neuen Schlägern gibt es dann in Kürze in Little Mac’s Sprechstunde hier im K-BLOG. Begleitet wird der Start der neue Rackets aber von einem Gewinnspielt. Zu gewinnen ist ein Mixed mit einem Partner beziehungsweise einer Partnerin nach Wahl gegen Steffi Graf und Andre Agassi. Und da die beiden nun mal in Las Vegas wohnen, wird das Match auch dort stattfinden. Wer sich die Chance auf diesen Hammerpreis nicht entgehen lassen will, der muss einfach am Star Series Gewinnspiel teilnehmen. Wir wünschen Euch natürlich viel Glück!

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Den passenden Schläger zu finden ist ja schon nicht so einfach. Doch die Vielfalt der Saiten ist ja nochmal deutlich größer. Wie soll man sich da zurechtfinden? Hier die wichtigsten Basics über die verschiedenen Saitentypen:

 

Polyester
Aufbau: Auch „Polys“ genannt, obwohl der passendere Name eigentlich „monofile Saiten“ lautet, da die meisten dieser Saiten schon längst nicht mehr aus reinem Polyester bestehen, sondern teilweise mehr als ein Dutzend sogenannte „Additive“ haben. Allen gemeinsam ist aber der Aufbau aus nur einer einzigen Faser.
Eigenschaften: Monofile Saiten sind deutlich starrer und weniger dehnbar als alle anderen Saitentypen.

Sie bieten eine sehr gute Haltbarkeit, Spannungsstabilität und Kontrolle. Armschonung und Dämpfung sind im Normalfall hingegen nicht die Stärke dieser Saiten. Ebenso verlieren sie schneller an Elastizität.
Eignung: „Polys“ eignen sich vor allem für gute bis sehr gute Spieler, die einen hohen Verschließ haben und/oder viel Wert auf Kontrolle legen. Wer Armprobleme hat, sollte in der Regel die Finger von diesen Saiten lassen. Ein Komfortschläger mit einer Poly macht nicht wirklich Sinn, das ist in etwa so, als würde man einen Ferrari immer mit angezogener Handbremse fahren, weil man Angst hat, dass man den Wagen nicht beherrschen kann und aus der nächsten Kurve fliegt.


Synthetik

Aufbau: Diese auch „solid core“ („fester Kern“) genannten Saiten haben einen etwas dickeren festen Kern um den herum meist eine, manchmal auch zwei Lagen dünnere Filamente gewickelt sind. Je nachdem wie hochwertig das Material ist und wie viele und wie feine Filamente für die äußere Schicht verwendet werden, sind die Saiten von sehr günstig bis sehr hochwertig zu haben.

Eigenschaften: In der Regel sind die „solid Core“ Saiten einfache Nylonsaiten, die zu einem günstigen Preis einen ausgewogenen Mix aus Spielbarkeit, Komfort und Haltbarkeit bieten. Deshalb sind auch die meisten werksseitig bespannten Einsteigerschlägern mit diesem Typ Saite ausgestattet. Es gibt aber auch sehr hochwertige „solid core“ Saiten mit einem sehr hohen Maß an Komfort und Armschonung. Diese liegen dann aber auch in einem deutlich höheren Preissegment.
Eignung: Wer eine günstige Saite mit Allround-Spieleigenschaften sucht, der ist hier richtig.


Multifilament
Aufbau: Die sogenannten „Multis“ haben keinen festen Kern, sondern sind komplett aus zum Teil weit über 1000 feinsten Filamenten aufgebaut. Je feiner der Aufbau, desto höher sind Elastizität, Power und Komfort.
Eigenschaften: „Multis“ sind die S-Klasse unter den synthetischen Tennissaiten. Sie bieten den besten Touch und Komfort sowie die meiste Power. Aber aufgrund des Aufbaus sind sie meist auch recht teuer und halten nicht so lange.
Eignung: Wer vor allem Power und Touch sucht und wem die Haltbarkeit nicht so wichtig ist, der ist hier richtig. Auch und vor allem Spieler mit Armproblemen sollten auf eine multifile Saite zurückgreifen – wenn sie nicht gleich Naturdarm spielen wollen.


Naturdarm
Aufbau: Die Saiten werden in einem extrem aufwändigen Verfahren aus Rinderdärmen gefertigt. Dies führt dazu, dass sie in einem Preissegment beginnen, in dem die teuersten synthetischen Saiten aufhören.
Eigenschaften: In Sachen Power, Komfort und Lebendigkeit sind Naturdarmsaiten in den Augen vieler Tennisspieler nach wie vor unerreicht. Allerdings sind sie auch recht empfindlich, vor allem gegen Witterungseinflüsse. Auch das Bespannen von Naturdarm bedarf einiger Erfahrung.
Eignung: Wem das Beste gerade gut genug ist und wer sich den Luxus leisten kann und will, der findet bei Naturdarm das Nonplusultra der Tennissaiten – auch wenn die besten „Multis“ in den letzten 20 Jahren enorm aufgeholt haben. Das Spielgefühl von Naturdarm hat noch keine erreicht.


 

Hybrid
Aufbau: Hybridsaiten sind eine Mischung aus zwei verschiedenen Saiten für Längs- und Quersaiten. Meist wird eine monofile Längssaite mit einer multifilen oder einer Naturdarmsaite quer kombiniert. Es gibt aber auch Spieler, die es genau umgekehrt machen.
Eigenschaften: Die Grundidee hinter Hybridsaiten ist, dass im Normalfall nur Längssaiten reißen. Kombiniert man nun eine haltbare Saite längs mit einer weicheren und komfortableren Saite quer, so erhält man eine Mischung aus Haltbarkeit und Komfort. Umgekehrt kann man den Touch und die Power einer multifilen oder Naturdarm-Längssaite erhalten, durch eine monofile Quersaite aber die Kontrolle verbessern. (So machen es zum Beispiel Roger Federer und Novak Djokovic.)
Eignung: Grundsätzlich für alle Spieler, die die Eigenschaften zweier Saiten kombinieren wollen. Es gibt allerdings unendlich viele Variationsmöglichkeiten, die nicht alle funktionieren. Deshalb sollte man sich an Hybridsaiten nur rantrauen, wenn man entweder eine gewisse Erfahrung hat oder einen wirklichen Fachmann als Berater an der Seite.


Durchmesser
Die meisten Saiten gibt es in verschiedenen Durchmessern. Grundsätzlich sind die dünneren Saiten etwas schneller und elastischer und geben mehr Spin. Dafür sind die dickeren Durchmesser haltbarer. Der richtige Durchmesser hängt auch vom Schläger ab: je kleiner der Kopf und je enger das Saitenbild, desto dünner sollte die Saite sein.


Bespannhärte
Die meisten werksseitig bespannten Schläger werden mit etwa 23 bis 25 Kilo besaiten. Wenn man überhaupt nicht weiß, wie hart man bespannen soll, dann kann man in diesem Bereich nicht viel falsch machen.
Die Höhe des optimalen Zuggewichts hängt allerdings von vielen Faktoren ab. Da wäre zunächst natürlich der Spieler selbst. Wer mehr Kontrolle will, der bespannt härter, wer mehr Power und Komfort will, der bespannt weicher.
Ein wichtiger Punkt ist auch der Schläger: Je größer der Kopf und je breiter der Rahmen, desto eher wählt man ein etwas höheres Bespanngewicht. Allerdings sollte man hier nicht übertreiben. Wer sich einen komfortablen Oversizeschläger kauft, der tut dies, weil er mehr Power haben möchte. Wenn man nun mit dem Bespanngewicht zu hoch geht, dann macht man diese Power wieder zunichte.
Nicht zu vergessen ist auch die Saite selbst. Die elastischeren Multifilament- und Naturdarmsaiten bieten zwar mehr Power, kommen bei gleichem Zuggewicht mit einer höheren Flächenhärte raus. Wenn man nun für eine bessere Kontrolle das Zuggewicht erhöht, dann macht man die Power und den Komfort dieser Saiten zu einem großen Teil wieder zunichte. Einige monofile Saiten sind wiederum so sehr auf Kontrolle ausgelegt, dass man hier mit dem Bespanngewicht ebenfalls eher nach unten tendieren sollte, weil sonst komplett die Power verloren geht. Auch hier gilt: entweder man hat eine gewisse Erfahrung oder einen Fachmann an der Seite.

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26. Mai 2010 von lars

Besondere Bilder

Tennisplätze einmal ganz anders – Es gibt Leute, die kennen wir zwar nicht persönlich, wir wissen noch nicht einmal wie sie aussehen, aber sie sind uns trotzdem so richtig sympathisch.

Giasco Bertoli ist einer davon. Wir wissen nicht viel über ihn. Er ist Italiener, das ist bei diesem Namen auch keine große Überraschung. Er ist Profi-Fotograf, was zwar ein nicht ganz gewöhnlicher Beruf ist, aber auch nicht unbedingt eine gewisse Grundsympathie oder Antipathie bedingen sollte. Doch jetzt kommt’s: Der Mann hat auf seiner Website eine komplette Strecke von tollen Bildern, die ausschließlich Tennisplätze zeigen. Und zwar nicht die Centre Courts von Roland Garros, Wimbledon oder Flushing Meadows, sondern Plätze, die auf andere Art etwas ganz besonderes sind. Schaut’s Euch doch einfach mal auf der Homepage von Giasco Bertoli an.

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20. Mai 2010 von lars

Wilson dreht den Spieß um

Die Deutsche Tennis Zeitung veröffentlicht den zweiten Schlägertest der Saison – In ihrer Mai-Ausgabe hat die DTZ – Deutsche Tennis Zeitung den zweiten Rackettest dieses Jahres veröffentlicht. Nach den Turnierschlägern in der Ausgabe zuvor

heißt die Kategorie diesmal “sportliche Schläger”, also Rackets mit einem Gewicht um die 300 Gramm (unbesaitet), schmalem bis mittlerem Profil und einer Kopfgröße von bis zu 100 sqin. Ein paar der getesteten Schläger hatten wir Euch ja bereits in Little Mac’s Sprechstunde präsentiert, jetzt ist also das Gesamtergebnis veröffentlicht. Und im Gegensatz zu den Turnierschlägern, als der Head Youtek Prestige MP hauchdünn vor dem Wilson Six.One BLX 95 Testsieger wurde, hat Wilson diesmal den Spieß umgedreht. Testsieger wurde der Wilson Six.One Team BLX, dicht gefolgt vom Head Youtek Extreme MP. Ebenfalls gute Noten verdienten sich der Prince EXO³ Black, der Babolat Aeropro Drive GT sowie der Dunlop Aerogel 4D 300 Lite. Den kompletten Test könnt Ihr in der aktuellen Mai-Ausgabe der DTZ – Deutsche Tennis Zeitung nachlesen.

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19. Mai 2010 von lars

Tennis in 3D

Die French Open sind das erste europäische Sportevent, das in 3D gezeigt wird – und zwar in Hamburg - Es soll ja Menschen geben, die haben sich den 3D-Blockbuster “Avatar” fünf oder sechs Mal angeschaut. Jetzt kommt auch Tennis in 3D: Die French Open in Paris werden als erstes europäisches Sportevent live und in 3D zu sehen sein. Vom 2. bis 6. Juni haben Tennisfans am Hamburger Rothenbaum die Gelegenheit, das zweite Grand Slam Turnier des Jahres bei Deutschlands erstem 3D Public Viewing Event ganz neu zu erleben.

Die Topstars wie Novak Djokovic gibt's aus Paris live und in 3D.

“Tennis in 3D ist eine tolle Werbung für unseren Sport. Besonders in den letzten Jahren ist das Spiel unglaublich dynamisch geworden und damit ideal für packende 3D Bilder”, sagt Rothenbaum-Turnierdirektor Michael Stich über das Event, für das Panasonic auf dem Center Court eine komplette 3D Erlebniswelt aufbaut. In entspannter Atmosphäre werden die Matches auf 50 Zoll Fernsehern präsentiert.

Die Veranstaltung am Hamburger Rothenbaum beginnt am 2. Juni mit der Übertragung der Viertelfinals und endet mit einem absoluten Highlight, dem Herren-Finale am 6. Juni. Tennisinteressierte können sich ab kommendem Freitag, den 21. Mai auf www.panasonic.de ihren Platz beim ersten 3D Public Viewing Event sichern. Die Karten sind kostenlos, jedoch streng limitiert.

Das Ganze ist natürlich auch eine Werbung für die German Open an gleicher Stelle vom 17. bis 25. Juli. Da gibt’s dann Weltklassetennis ganz real und natürlich auch dreidimensional zu sehen. Mit dabei sind unter anderem Fernando Gonzales, Tommy Robredo, Juan-Carlos Ferrero oder die deutsche Nummer eins Philipp Kohlschreiber. Mehr Info zu den German Open gibt’s hier.

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12. Mai 2010 von lars

Monfils wechselt zu K•Swiss

Der Franzose trägt ab sofort Schuhe und Bekleidung der Kalifornier – Nachdem seit Jahresbeginn bereits die Zwillinge Bob und Mike Bryan, das weltbeste Doppel der letzten Jahre, in Schuhen und Bekleidung von K•Swiss aufschlagen, hat die kalifornische Marke jetzt mit Gael Monfils den bislang höchstplatzierten Einzelspieler unter Vertrag genommen.

Die aktuelle Nummer 18 der Weltrangliste trägt ab sofort die Bekleidung und Schuhe von K•Swiss. Das aktuelle Schuhmodell ist der Speedster, ab kommendem Jahr soll es dann eine komplett eigene Schuh- und Bekleidungslinie für Monfils geben.

“Gaël ist ohne Frage einer der aufregendsten Spieler auf der Tour. Er hat das gewisse Etwas und kann auf allen Belägen erstklassiges Tennis spielen,“ sagte K•Swiss Sport- Marketing Direktor, Erik Vervloet. “Er ist jung, talentiert und besitzt immenses Zukunftspotential.” Und Monfils selbst sagt, er sei “nahezu elektrisiert”, den mehrjährigen Vertrag mit “einer Kultmarke” unterschrieben zu haben. “Ich freue mich darauf die Entwicklung meiner eigenen Bekleidungslinie im nächsten Jahr zu unterstützen und freue mich auf die nächsten Jahre mit K•Swiss.”

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Nur wenige Deutsche stehen auf den vorderen Positionen der Meldelisten in der Damen-Bundesliga – Während in einigen Verbänden die Verbands- oder Medenspiele (die Bezeichnung ist ja regional unterschiedlich) bereits begonnen haben, starten viele auch erst im Juni. In den höchsten Ligen des Deutschen Tennis Bundes sieht es ähnlich aus: Während die Herren-Bundesliga erst im Juli startet, legen die Damen bereits am kommenden Freitag los. Sieben Teams spielen im Modus “Jeder gegen jeden” um den Titel des Deutschen Mannschaftsmeisters.

Kristina Barrois spielt für Waldau Stuttgart. (Foto: Head)

Der Startschuss fällt am Freitag ab 13 Uhr mit den Partien THC im VfL Bochum gegen Waldau Stuttgart, Vacono TC Radolfzell gegen TC WattExtra Bocholt und TC Zamek Benrath gegen TC ZWS Moers 08; der TC Karlsruhe Rüppurr steigt dann am Sonntag ab 11 Uhr mit dem Heimspiel gegen Bocholt in die Saison ein.

Und obwohl es ja um eine Deutsche Meisterschaft geht, werden wohl vorrangig internationale Spielerinnen um den Titel kämpfen. Denn auf den ersten sechs Positionen der Meldelisten befinden sich nur gut eine Handvoll deutsche Spielerinnen, darunter Kristina Barrois in Stuttgart, Tatjana Malek und Angelique Kerber in Radolfzell, Julia Görges in Moers oder Anna-Lena Groenefeld in Bocholt. Wobei letztere zum Saisonstart definitiv nicht dabei sein wird. Der Ermüdungsbruch im Fuß ist nicht so gut verheilt wie erhofft, weshalb Groenefeld auch auf die French Open verzichten muss. In Bocholt hofft man aber, dass die 24-Jährige wenigstens zu den letzten drei Spielen ab 27. Juni einsatzfähig sein wird.

Aber ob nun deutsche oder internationale Spielerinnen – Tennis auf höchstem Niveau wird in der Damen-Bundesliga allemal geboten, immerhin stehen 25 Spielerinnen aus den Top 100 der Weltrangliste auf den Meldelisten. Nun zeigt die Erfahrung der letzten Jahre, dass die nicht alle zum Einsatz kommen werden und schon gar nicht gleichzeitig. Aber auch die Spielerinnen dahinter bürgen für hochklassige Matches. Wer in der Nähe eines der Bundesligisten wohnt und sich mal die ein oder andere Partie anschauen möchte, hier gibt’s alle Infos zur Damen-Bundesliga. Und wer keinen Erstligisten in der Nähe hat, der kann ja mal bei der 2. Bundesliga vorbeischauen, da steht zum Beispiel in Ratingen immerhin eine Andrea Petkovic an Nummer 1. Die Infos finden sich ebenfalls auf der Homepage zur Damen-Bundesliga.

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07. Mai 2010 von lars

Von “P” zu “W”

Sabine Lisicki hat die Schlägermarke gewechselt – Aufmerksame Beobachter haben es schon vor einigen Wochen bemerkt: Bei den letzten Matches vor ihrer derzeitigen Verletzungspause spielte Sabine Lisicki mit einem neuen Schlägermodell.

Und Kenner erkannten sofort: Es war nicht nur ein Wechsel innerhalb ihres Ausrüsters, sondern es war eine andere Marke. Statt des Prince O3 White hatte die Berlinerin einen Wilson K Blade 98 in der Hand. Seit dieser Woche ist das Ganze auch amtlich und unterschrieben. Sabine Lisicki ist nun offiziell bei Wilson unter Vertrag. Die Unterzeichnung fand während der BMW Open in München statt, wo Lisicki ihre derzeitige Zwangspause aufgrund einer Knöchelverletzung nutzte, um mal bei ihren männlichen Kollegen vorbeizuschauen und natürlich auch um ein paar Autogramme zu schreiben. Freude herrschte nach der Unterschrift auch bei Wilson Europe Business Director Christian Singer (auf dem Foto links) und bei Martin Gaffal, Tour & Promotion Manager Wilson Deutschland (rechts).

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04. Mai 2010 von lars

Die Geschichte von Aiko

Über den langen Weg zum optimalen Racket – Dies ist die Geschichte von Aiko, einer in Deutschland lebenden Japanerin, die leidenschaftlich gerne Tennis spielt, aber lange Jahre brauchte, um endlich das für sie perfekte Racket zu finden. Asiaten sind ja im Schnitt eher etwas kleiner und schmächtiger als wir Europäer. Aiko ist nun aber selbst für japanische Verhältnisse ziemlich klein und hat noch dazu sehr kleine Hände. Aus Japan hatte sie sich einst einen Yonex-Schläger in Griffstärke 1 mitgebracht, mit dem sie zumindest besser zurecht kam als mit allen anderen zuvor. Denn irgendwie kamen ihr alle Schläger unhandlich und alle Griffe zu dick vor. Als sie sich nun in Deutschland ein zweites Exemplar des Yonex-Schlägers kaufte, musste sie feststellen, dass dieser deutlich länger war. Denn in Deutschland wurde dieses Modell nur in verlängerter Version angeboten. Beim Spielen stellte sie nun fest, welch großen Einfluss die Länge auf das Spielverhalten hat. Denn mit dem langen Schläger ging gar nichts.

Kleiner, aber feiner Unterschied: der gekürzte Aero Strike.

Aiko war nun so ins Grübeln geraten, dass sie bei keller-sports.de um Rat fragte, ob denn eventuell ein Kinderschläger passend sein könnte. Denn sie hatte mal einen Babolat Aeropro Drive Junior mit Griffstärke 0 in die Hand genommen. Allerdings war sie doch etwas skeptisch, in ihrem Alter ein “Kinderracket” zu spielen. Und auch wir bei keller-sports.de rieten ihr davon ab -  2,5 cm unter Standardlänge wäre nun doch etwas zu kurz gewesen. Aber grundsätzlich war der Gedanke ja gar nicht so abwegig. Schließlich werden die längsten Juniorrackets für Körpergrößen bis etwa 1,50 Meter empfohlen. Warum also nicht für Aiko den Schläger etwas kürzen?! Wir wagten den Versuch, einen der Yonex-Rahmen auf 67,5 cm, also 1 cm unter Standard, zu kappen. Und siehe da: es funktionierte deutlich besser. Auch der andere Schläger wurde gekürzt, beide in Gewicht und Balance angeglichen und Aiko schien am Ziel.

Doch nach wenigen Monaten meldete sie sich erneut: Die Griffstärke 1 war ihr einfach zu dick. Sie hatte einen Babolat Aero Strike in L0 in die Finger bekommen und ausprobiert. Der schien optimal, lediglich noch einen Tick zu lang. Wir probierten es erneut: erst ein Schläger auf 67,6 cm gekürzt, nach erfolgreichem Test dann einen zweiten, den sie sich mittlerweile gekauft hatte. Inzwischen ist Aiko von ihren Rackets begeistert und hat nun erstmals das Gefühl, dass ihr Material wirklich perfekt zu ihr und ihrem Spiel passt. Und sie ist von unserem Service begeistert: “Nicht nur, weil die Schläger präzise nach meinen Wünschen angepasst wurden, sondern vor allem auch deshalb, weil Ihr es überhaupt in Erwägung gezogen habt. Alle anderen hatten mir vom Kürzen der Schläger abgeraten und gesagt, dass das nicht funktionieren und sich nicht gut spielen würde. Sie lagen falsch!”

Und die Moral von der Geschicht’: Erlaubt ist was funktioniert und “geht nicht” gibt es nicht.

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30. April 2010 von lars

Schuhe im Test

Rechtzeitig zum Beginn der Sommersaison hat das tennis magazin Sandplatzschuhe getestet – Wir sind ja stets bemüht, Euch das bestmögliche Feedback zu allen Produkten zu geben, zum Beispiel mit ausführlichen Produktbeschreibungen und -kritiken aus unserem Team. Doch es ist immer auch schön, wenn man mal Feedback von anderer Stelle bekommt. So hat das tennis magazin in der Ausgabe 05/2010 Sandplatzschuhe getestet. Wie die Urteile zu den einzelnen Modellen ausgefallen sind, das lest Ihr hier:

HEAD Speed Pro

Praxistest: Optisch ein echter Klassiker. Am Fuß sieht er schmal und sehr elegant aus. Beim Abrollen „platschte“ es ein wenig. Im Spiel bot der „Speed Pro“ aber ausreichend Flexibilität und tollen Seitenhalt! Achtung: Er fällt etwas größer aus! Die Zehen haben viel Platz, und die Ferse liegt schön weich auf. Toll ist das „Anti-Schlupf-Futter“ an der
Ferse, das ein Herausrutschen verhindert. Nettes Extra: In jedem „Speed Pro“-Karton
liegt ein Paar Flip Flops von Head bei.
Expertenurteil: Der Name ist Programm. Der „Speed Pro“ hat einen recht festen Auftritt, so dass er sehr schnell vom ersten Bodenkontakt in die Standphase „klappt“. Dabei gibt er aber so festen Halt, dass er die Beinachse gut gerade hält. Das Head-Modell ist der stabilste Schuh im Test. Er sollte allerdings nur von ambitionierten,
fortgeschrittenen Spielern getragen werden, deren Muskelgruppen mit schnellen
Bewegungen gut zurechtkommen.
Gewicht: 496 Gramm (Gr. 45)
Fazit: Sehr stabiler Schuh für ambitionierte Medenspieler.


K-SWISS Speedster

Praxistest: Die schnittige Freizeitschuh-Optik unterscheidet den „Speedster“ von den anderen Testmodellen. An der Ferse ähnelt das Außenmaterial der Oberfläche eines Golfballs (siehe Detailfoto unten). Auf dem Platz bewies der äußerlich schlichte Schuh gute Stabilität. Die Ferse liegt ungewöhnlich tief im Fußbett, ist dadurch aber angenehm fest ummantelt. Eine tolle Idee sind die Schnürsenkel. Sie sind gewellt, dadurch wird verhindert, dass sie unbeabsichtigt aufgehen.
Expertenurteil: Der „Speedster“ war die größte Überraschung im Test. Hinter der unscheinbaren Sneaker-Optik steckt jede Menge Funktionalität. Das sogenannte „Cushionboard“, das laut Hersteller Stabilität erzeugen soll, funktioniert tatsächlich. Obwohl er der leichteste Schuh im Test ist, bietet er erstaunlich gute Festigkeit. Bei
einem schnellen Schritt nach vorne hielt er den Fuß, das Knie und die Beinachse so wie
es sein sollte – in einer geraden Linie.
Gewicht: 366 Gramm (Gr. 44)
Fazit: Leichter Herrenschuh mit bestem Preis-Leistungs-Verhältnis.


NIKE Lunarlite Speed 2

Praxistest: Mit der spacigen Optik in ist der Schuh ein echter Hingucker und genau das Richtige für modebewusste junge Spielerinnen. Die Passform ist toll, auch wenn der Schuh recht schmal geschnitten ist. Das Material ist angenehm flexibel, bot trotzdem große Stabilität. Durch die flache Sohle hat man einen guten, direkten Kontakt zum Boden. Die gepolsterte Lasche liegt weich auf und ist zudem festgenäht, so dass sie nicht verrutscht.
Expertenurteil: Ähnlich der Laufschuhserie „Lunar“ von Nike, hat auch das Tennismodell eine recht weiche Dämpfung unter dem Fuß. Gleichzeitig ist der Sohlenaufbau flach gehalten. Obwohl er kaum Stabilitätselemente hat und sehr leicht ist, gibt er überraschend guten Halt. Der Grund: Der Außenbereich ist etwas höher gebaut,
so dass sich der Fuß nach innen neigt. Nike hat es geschafft, eine gute Mischung aus
Dämpfung und Stabilität zu finden.
Gewicht: 312 Gramm (Gr. 41)
Fazit: Leichter Frauenschuh mit überraschend guter Stabilität.

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Ein Künstler bei der Abeit
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03.09.2010, 07:42 Uhr
Adidas - TENNIS RACKET BAG - schwarz HW10
 Gesamt
 Optik
 Funktionalität
 Haltbarkeit


Sehr funktionelle Sporttasche, viel Platz, sportliches Design...

03.09.2010, 07:41 Uhr
Adidas - AMBITION STRIPES V WOMEN HW10 - weiß/schwarz
 Gesamt
 Komfort
 Stabilität
 Haltbarkeit


Sehr gute Tragepassform, leichter Schuh...

03.09.2010, 07:39 Uhr
Adidas - W ADILIBRIA CAPSLEEVE weiß SS10
 Gesamt
 Optik
 Passform
 Tragekomfort


Climacool, angenehmes Tragegefühl, passt hervorragend...


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