K-BLOG

Archiv für die Kategorie ‘K-Info’

12. August 2009 von lars

Alles in Balance?

Kopflastig oder grifflastig? Was ist eigentlich der Balancepunkt? Und bitte das Schwunggewicht nicht vergessen! Ein kurzer Exkurs in die Racket-Arithmetik – Mit diesen und anderen Fragen bekommt man es immer wieder zu tun, wenn es um die Wahl eines neuen Schlägers geht. Und immer wieder kommt da auch mal eine Aussage wie: „Ich will auf keinen Fall einen kopflastigen Schläger spielen!“

Schwer und grifflastig: der Wilson K Pro Staff

Schwer und grifflastig: der Wilson K Pro Staff

Doch was bedeutet das eigentlich? Rein technisch gesehen bedeutet „kopflastig“, dass der Balancepunkt des Schlägers näher am Kopfende liegt als am Griffende. Fein! Und was ist nun wieder der Balancepunkt? Das ist der Punkt, an dem der Schläger genau „in der Schwebe“ ist. Ein kopflastiger Schläger hätte – bei Standardlänge von 68,5 cm – also einen Balancepunkt von 34,3 cm oder mehr (gemessen wird immer vom Griffende aus).

Leicht und kopflastig: der Head Crossbow 10

Leicht und kopflastig: der Head Crossbow 10

Von daher wäre die Sache also einfach: Wer keinen kopflastigen Schläger mag, der nimmt einfach einen mit niedrigem Balancepunkt. Doch so einfach ist das nicht. Denn das Gewicht des Schlägers spielt ja auch eine Rolle. Ein Beispiel: der Wilson K Pro Staff ist derzeit mit 348 Gramm der schwerste Schläger auf dem Markt. Der Balancepunkt ist mit 31,5 cm eher niedrig. Der Head Crossbow 10 ist mit 255 Gramm eines der leichtesten Rackets, hat mit 35 cm aber einen sehr hohen Balancepunkt. Nimmt man beide Schläger in die Hand, so fühlt sich der Wilson nicht nur schwerer an, sondern auch wesentlich kopflastiger – obwohl er es nicht ist. Dieses „gefühlte Gewicht“ wird auch Schwunggewicht oder Swingweight genannt. Und das ist es, was viele Tennisspieler gerne mit dem Begriff „kopflastig“ verwechseln.
Man kann sich das Schwunggewicht zumindest näherungsweise übrigens ausrechnen: Einfach das Gewicht mit dem Balancepunkt multiplizieren. Je höher das Ergebnis, desto schwerer fühlt sich das Racket an. Es gilt also: Nicht nur das Gewicht eines Schlägers ist wichtig, sondern auch die Balance und das aus beiden Parametern resultierende Schwunggewicht.

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31. Juli 2009 von lars

Fischgrät oder Noppen?

Welche Sohle eignet sich für welchen Belag? Hier gibt’s eine Übersicht - Ok, zum Tennisspielen braucht man vor allem eines: einen Schläger. Eine Saite ist auch nicht verkehrt und auch Bälle sind ein durchaus sinnvoller Bestandteil der Ausrüstung. Das wichtigste der „nicht-essenziellen“ Tennis-Utensilien dürften wohl die Schuhe sein. Denn man könnte – rein theoretisch wohlgemerkt – ja auch barfuß spielen oder auf Socken, aber wer das schon mal probiert hat weiß, dass das nur theoretisch geht.

Jetzt aber mal im Ernst: Der richtige Schuh ist vielleicht nicht so entscheidend wie der richtige Schläger und die passende Saite. Aber mit schlecht sitzenden oder unpassenden Schuhen ist das Ganze auch kein Vergnügen. Stellt sich nur die Frage: Welche Schuhe passen zu welchem Bodenbelag? Fangen wir mit dem leichtesten Fall an: der klassische Teppichboden. Hier ist die Antwort ganz klar: es müssen Schuhe mit komplett glatter Sohle sein. Sonst schmeißt uns der Hallenwart (mit Recht) raus, da Profilschuhe den Teppich zu schnell kaputt machen würden.

Nächster Extremfall ist Sand: Hier hat sich das klassische Fischgrät-Profil am besten bewährt. Es „beißt“ sich regelrecht in den Belag und sorgt – unter Belastung – für den nötigen Halt um nicht wegzurutschen.

Von oben: glatte Teppichsohle, Fischgrät-Sandplatzprofil, Omni-Sohle und ein typisches Allcourt-/Hartplatz-Profil.

Von oben: glatte Teppichsohle, Fischgrät-Sandplatzprofil, Omni-Sohle und ein typisches Allcourt-/Hartplatz-Profil.

Es gibt aber auch durchaus Tennisspieler, die brauchen kein solch ausgeprägtes Profil. Einer der besten deutschen Nachwuchsspieler trägt auf Sand einen Babolat Team Omni – ein Schuh mit eher leichtem Profil. Viele „Fischgrät-Freaks“ würden damit wohl eher laufen wie auf Eiern. Der Junge aber legt eine fantastische Beinarbeit auf den Platz.

Eigentlich sind Schuhe wie der Omni ja eher für sandverfüllte Kunstrasenplätze oder Granulat gedacht. Die Gretchenfrage auf diesen Böden ist dabei immer: rutschen oder nicht rutschen? Denn das Problem ist oft, dass der Sand beziehungsweise das Granulat nicht gut verteilt ist. Versucht man nun an einer Stelle zu rutschen, auf der nichts liegt, dann ist die Gefahr eines uneleganten Überschlags groß. Wer daher eher zur Variante „nicht rutschen“ tendiert, der ist hier am ehesten mit Fischgrätprofil gut bedient. Ansonsten sind tatsächlich die Omni-Sohlen erste Wahl.

Eine eher einfache Wahl in Sachen Profil ist der Schuh für einen klassischen Hartplatz: Hier ist das Profil weniger entscheidend, es eignen sich eigentlich alle Allcourt-Schuhe. Viel wichtiger sind drei andere Kriterien: Da wäre zunächst mal der Härtegrad der Sohle. Eine weiche Sohle mag sich toll laufen, aber sie ist speziell auf Hardcourts leider sehr schnell durchgelaufen. Also die Haltbarkeit und Abriebfestigkeit ist sicher ein sehr wichtiger Faktor. Damit zusammen hängt auch der Halt, den man im Schuh hat. Ein Hardcourt gibt nun mal nicht nach und man kann nicht rutschen (mit Ausnahme einiger Spezialisten unter den Profis). Daher ist die Stabilität sehr wichtig. Wer einmal umgeknickt ist oder gar einen Bänderriss hatte, der weiß wie schmerzhaft das ist. Und last but not least sollte ein guter Hardcourt-Schuh auch eine gute Dämpfung haben, damit das Spielen nicht zu sehr auf die Knochen geht.

Auf welchem Boden auch immer Ihr spielt – bei keller-sports.de gibt’s auf jeden Fall den passenden Schuh dafür. Und wenn es um die Größe geht: Wir haben die Schuhe aller Hersteller ausgemessen. Anhand der Größentabelle (findet sich bei jedem Schuh oberhalb der Beschreibung) findet ihr immer die für Euch passende Größe.

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24. Juli 2009 von leonie

“Black is beautiful”

Schwarz, das neue Gelb? Beim diesjährigen Saitentest von Tennis Magazin sind die ersten drei Platzierten alle gleichzeitig auch Trendsetter, denn sie sind alle schwarz. – Tennis Magazin hat in der jetzigen Ausgabe 08/2009 den gewohnten Saitentest veröffentlicht. Insgesamt wurden zehn Tennissaiten zwei Wochen lang unter den bekannten Charakteristika wie u.a. Power, Kontrolle, Gefühl und Spin benotet.

Vor allem der Spin spielte beim Saitentest 2009 eine wichtige Rolle! Die monofilen Kunststoffsaiten, die so genannten „Polys“, bestehen nur aus einer Faser. Ihre Oberfläche ist nicht mehr rund, sondern strukturiert. Von Tennis Magazin wurde dieser Saitentyp getestet mit dem Fazit: Alle zehn Tennissaiten erzeugen mehr Spin als diejenigen ohne Oberflächenstruktur!

Testsieger August 2009: Signum Pro Tornado

Testsieger August 2009: Signum Pro Tornado

Immer mehr Profispieler folgen dem Trend und greifen zu Polys, die sich unter anderem auch durch ihre Widerstandsfähig- und Haltbarkeit auszeichnen.  Doch nicht nur die Profis können von den neuen Eigenschaften profitieren, die Polys werden für immer mehr Spielertypen interessant. Sie weisen zwar weniger Komfort auf als multifile Saiten, die aus mehreren Fasern bestehen, aber Polys werden auch längst nicht mehr als „starre Drähte“ abgestempelt – günstig und unkaputtbar. Die gestiegene Verwendung von Weichmachern während der Produktion, machen sie softer und beeinträchtigen trotzdem keinesfalls die Haltbarkeit.

Ließen die Hersteller Ihrer Kreativität freien Lauf? Neun der zehn Testsaiten weisen zwar alle eine Längsprofilierung auf, doch von fünf- bis siebenkantig war ebenso alles vertreten wie eine Dreiecks-, Blüten- oder Zahnradform. Trotzdem hatten viele damit zu kämpfen, dass sich das Profil der Saite mit dem Zeitverlauf abspielt.
Heißt das Geheimnis vielleicht „Verdrehung um die eigene Achse“? Der diesjährige Testsieger des Tennis Magazins die Tornado von Signum Pro zeichnet sich durch diese Eigenschaft aus und verwies vielleicht deshalb auch alle Konkurrenten auf die hinteren Plätze. Nur knapp dahinter landete die Black Code von Tecnifibre, eine brandneue fünfeckige Saite.

Also besorgt Euch den Testsieger Signum Pro Tornado oder eine der weiteren Saiten aus dem Test bei keller-sports.de.

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23. Juli 2009 von leonie

Wie hart sind 25 Kilo?

Vielleicht habt Ihr das ja auch schon mal erlebt: Ein Tenniskollege klopft leicht mit dem Handballen gegen das Saitenbett seines Schlägers und meint: „Da sind doch höchstens noch 22 Kilo drauf – ich brauche aber 25!“ - Wie hart oder weich auch immer die Saite des Kollegen ist – in „Kilo“ oder besser gesagt in „Kilopond“ (abgekürzt kp) wird Ihm das niemand messen können. Denn kp ist zwar die Messeinheit, in der die Bespannmaschine die Saite anzieht, aber wie viel kp denn nun auf dem Schläger drauf sind, das ist anhand der fertigen Bespannung nicht messbar. Denn selbst, wenn ich genau 25 kp auf der Maschine einstelle – das Ergebnis muss noch lange nicht dasselbe sein.

ERT 300

ERT 300

Nehmen wir einmal an, ich bespanne einen Schläger mit sehr kleinem Kopf und sehr engem Bespannbild mit einer sehr dünnen multifilen Saite. Bei 25 kp wird das Ergebnis ein „Brett“ sein. Nehme ich jetzt eine „Riesen-Bratpfanne“ mit vielleicht 120 sqin Kopfgröße und sehr weitmaschigem Saitenbett und ziehe eine einfache dicke Polyester-Saite drauf (etwas, was übrigens nicht empfehlenswert ist), dann wird das Ergebnis eher eine „Hängematte“ sein. Denn zum einen lässt der größere Kopf und die geringere Anzahl der Saiten das ganze Saitenbett deutlich weicher werden und zum anderen ist die multifile Saite viel elastischer und dehnt sich dadurch viel mehr. Es bleibt also quasi weniger Saite „auf dem Schläger“, das Ergebnis ist ein härteres Saitenbett.

Aber irgendwie muss man doch nun die Härte der Saite nachprüfen können! Man kann! Was eindeutig messbar ist, ist der so genannte DT-Wert (Dynamic Tension = dynamische Bespannungshärte). Dieser wird angegeben in kg/cm. Das heißt: Wie viel Gewicht in kg muss ich auf das Saitenbett legen, damit es sich einen cm eindrückt. Ein Wert unter 30 ist schon sehr weich, über 40 hingegen schon recht hart. Messbar ist so etwas zum Beispiel mit einem ERT 300. Dieses kleine und kompakte Gerät lässt sich wunderbar in die Tennistasche packen. Man kann damit sehr gut die Flächenhärte seiner Schläger und sein eigenes Gefühl überprüfen und gegebenenfalls bestätigen. Viele Profis nutzen den ERT übrigens auch, um auf den Turnieren zu prüfen, wie hart die Besaitungen beim jeweiligen Bespanndienst „raus kommen“.

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09. Juni 2009 von lars

“Saitenkiller” im Chat

Wie kann es sein, dass Saiten auf einem neuen Schläger viel schneller reißen? Die Antwort auf solche Fragen gibt’s im Keller Sports Live Chat! - Seit im Februar der neue Keller Sports Webshop online ging, haben wir ja auch die Chat-Funktion. Das heißt, dass Ihr Euch direkt im Online Chat über Produkte oder den Lieferstatus Eurer Bestellungen informieren könnt. Kürzlich kam dort die Anfrage eines Kunden, der seit letzten Herbst mit großer Zufriedenheit einen neuen Schläger spielt. Doch seit Beginn der Sommersaison würden auf diesem Schläger nach maximal sechs Stunden die Saiten reißen. Er habe gehört, dass es regelrechte “Saitenkiller” unter den Schlägern gebe und fragte nun nach, ob dies stimme. Die klare Antwort: Ja! Und sein Schläger ist ein Modell, dass zumindest nicht unbedingt Saitenschonend ist: 100 sqin Kopfgröße, ein recht offenes Saitenbild und ein doch recht harter Rahmen - es gibt einige Dutzend Schläger, die prädestiniert sind für hohen Saitenverschleiß.

Unser Kunde würde sich übrigens wundern, wie schnell die Saiten durch wären, würde er einen Schläger mit noch größerer Schlagfläche und noch breiterem und härterem Rahmen spielen. Denn rein technisch betrachtet sind die Oversize-Komfortschläger die größten Saitenfresser überhaupt. Doch werden diese in der Regel nicht von sportlichen Spielern benutzt, die den entsprechenden Schwung haben, um überhaupt eine Saite kaputt zu bekommen. Ein extremes Gegenbeispiel gibt es allerdings: Er heißt Patrice Kuchna, nennt sich “The Human Machine” und ist in Diensten der Saitenfirma Tecnifibre. Die “benutzen” Kuchna, um die Haltbarkeit ihrer Neuentwicklungen zu testen. Dieser Mann spielt für diese Zwecke einen Schläger, mit dem größten Schlägerkopf, der laut den Tennisregeln erlaubt ist. Da der Mann ehemaliger Profi ist, hat er auch einen ziemlichen Zug im Arm und spielt noch dazu einen extremen Topspin. Bei Kuchna halten manche Saiten nur gut 50 Schläge!

Was aber macht nun unser Kunde, dem sechs Stunden einfach zu wenig sind? Da hilft nur ein Saitenwechsel. Manchmal reicht es auch schon, nur die Längs- oder die Quersaite zu verändern. Eine robustere Längssaite hält der Belastung länger stand. Es kann aber auch schon helfen, wenn die Quersaite eine glattere, geschmeidigere Oberfläche hat. Dadurch verringert sich die Reibung auf der Längssaite und diese wird nicht so schnell “zersägt”. Unser Kunde experimentiert jedenfalls gerade. Wenn Ihr ein ähnliches Problem habt, dann schaut doch einfach mal im Chat vorbei!

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13. Mai 2009 von lars

tennismagazin Award 2009

Neue Auszeichnung feiert seine Premiere - ATP und WTA Award kennen wir ja mittlerweile, nun vergibt auch das tennis magazin erstmals eine Auszeichnung. Genauer gesagt sind es gleich mehrere Auszeichnungen: Die Besten des Jahres aus der Tennisindustrie und dem Tennistourismus sollen gekürt werden.

tmaward

Und wer den tennismagazin-Award bekommen soll, das entscheidet Ihr! Unter www.tennismagazin.de könnt Ihr mit abstimmen welches der beste Schläger des Jahres ist, die beste Saite, das beste Tennishotel oder auch der beste Tennisversender. Sollte Eure Stimme hierbei auf Keller Sports fallen, würden wir uns natürlich sehr darüber freuen. Ihr könnt Euch eventuell auch freuen: Unter allen Teilnehmern werden Preise im Gesamtwert von über 6000 Euro verlost. Die Wahl läuft noch bis zum 20. Mai - also genau eine Woche. Präsentiert werden die Award-Gewinner auf einer großen Gala am 16. Juli 2009 in Stuttgart.

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17. April 2009 von xandi

Barbara Rittner will es schaffen

Deutsche Damen kämpfen gegen China um den Aufstieg - Am 25. und 26. April findet in Frankfurt die Entscheidung im Fed Cup statt. Wer wird zu den besten acht Nationen der Welt aufsteigen?
Als Gast empfangen die deutschen Damen China. Der Kampf um den Einzug in die Fed Cup Weltgruppe wird auf der Anlage des TC Palmengarten ausgetragen.

gronefeld

Anna-Lena Groenefeld soll gegen China im Einzel und im Doppel punkten. (Foto: Porsche)

Barbara Rittner, selbst ehemalige Profitennisspielerin und heutige Teamchefin, setzt auf das Sieger-Team über die Schweiz. Dort haben Sabine Lisicki, Anna-Lena Grönefeld, Kristina Barrois und Tatjana Malek vor etwas mehr als einem Monat mit dem 3:2-Erfolg die Chance auf den Aufstieg möglich gemacht.
Die in der Weltrangliste auf Nummer 55 geführte Grönefeld wird als Nummer 1 des deutschen Teams ins Rennen gehen. Sie soll vor allem im Doppel überzeugen, so Rittner. Darauf folgt Lisicki, die Nummer 63 der Welt, die ihr erstes Fed Cup Heimspiel bestreiten wird.
Als 79. der Weltrangliste wird die amtierende deutsche Meisterin Kristina Barrois in das Spielgeschehen eingreifen. Komplettiert wird das Team von Tatijana Malek, die aufgrund einer lebensgefährlichen Lungenembolie im vergangenen Jahr auf Platz 397 der Welt zurückfiel. Innerhalb weniger Monate kämpfte sie sich aber wieder unter die Top 150 und soll deshalb dazu beitragen, das abschließende Doppel für Deutschland zu entscheiden.

Mit Jie Zheng und Na Li hat China zwei Spielerinnen aus den Top 50 der WTA Weltrangliste. Allein das lässt auf keine leichte Aufgabe für das deutsche Quartett schließen.

Wir drücken auf jeden Fall die Daumen für unsere Mädels!

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05. April 2009 von lars

Bitte nicht nachmachen

Manche gut gemeinte Tricks sind nicht zur Nachahmung empfohlen - Kürzlich fragte einer unserer Kunden bei uns nach wegen eines Tricks beim Bespannen von dem er gelesen hatte: Wenn man die letzte Saite vor dem Knoten anzieht und dann den Knoten macht, dann entsteht ja automatisch ein Spannungsverlust, weil das Stück zwischen der Zange, mit der die Saite gehalten wird, und dem Knoten nicht unter der gleichen Spannung steht wie die

Bitte nicht nachmachen: Die Ahle fixiert die Saite vor dem Abknoten.

Bitte nicht nachmachen: Die Ahle fixiert die letzte Saite vor dem Abknoten.

restlichen Saiten. Der “Trick” bestand darin, dass die Saite durch die Knotenöse gezogen und mit der Maschine nochmal angespannt wird und man dann die Saite mit einer Ahle in der Knotenöse fixiert (siehe Foto). Somit sei der Spannungsverlust ausgeglichen.

Ein Glück hat unser Kunde vorher gefragt, denn diese Methode ist überhaupt nicht zur Nachahmung empfohlen, ja sogar ein absolutes “No Go”! Und das aus mehreren Gründen: Zunächst einmal kann es bei empfindlichen Saiten wie multifilen oder Naturdarmsaiten beim zusätzlichen Anspannen bereits zum Reißen der Saite kommen. Das größte Problem ist aber das Fixieren mit der Ahle. Denn hierdurch wird die Öse ausgeweitet. Das kann zum Beispiel dazu führen, dass irgendwann einmal der Knoten durch die Öse rutscht. Noch schlimmer aber: die Öse könnte einreißen und dadurch die Saite mit Zug direkt auf dem Rahmen liegen. Dies könnte im besten Fall zur Folge haben, dass die Saite reißt. Im ungünstigsten Fall reißt der Rahmen selbst ein und wäre damit irreparabel beschädigt. Und selbst wenn die Öse nicht kaputt geht, könnte durch den hohen Druck der Ahle der Rahmen beschädigt werden.

Generell gilt: Eine Ahle ist für einen Besaiter ein nützliches Werkzeug - sie sollte aber nur eingesetzt werden, wenn es gar nicht anders geht! Und zum Ausgleich des Spannungsverlustes kann man einfach die letzte Bahn vor dem Knoten mit 2 bis 3 Kilo mehr anziehen.

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03. April 2009 von lars

Alles klar für den Wechsel?

Muss das Material für die Freiluftsaison angepasst werden? Hier gibt’s Tipps! - Der Frühling ist da, die Plätze werden gerichtet, die Sommersaison steht vor der Tür. Eine wichtige Frage dabei: Muss ich für den Wechsel

agassi

Andre Agassi passte seine Bespannhärte den Bedingungen an . . .

auch mein Material anpassen, also den Schläger neu und anders bespannen Für all diejenigen, die den ganzen Winter oder gar noch länger mit der gleichen Saite gespielt haben, lautet die klare Antwort: ja! Grundsätzlich sollte man den Schläger mindestens so oft neu bespannen lassen, wie man regelmäßig pro Woche spielt. Aber spätestens nach einem Jahr. Eher zu empfehlen ist aber zwei Mal pro Jahr, jeweils vor Sommer- und Wintersaison.

. . . Amelie Mauresmo variiert hingegen so gut wie nie.

. . . Amelie Mauresmo variiert hingegen so gut wie nie.

Etwas komplizierter wird’s bei der Frage: Muss ich draußen auf den langsameren Sandplätzen anders bespannen als in der Halle? Hier gibt es Argumente dafür und dagegen: Ist es zum Beispiel im Frühjahr teilweise noch recht kühl, dann spielt sich die Saite härter. Außerdem sind die Bälle dann langsamer.  Also müsste ich weicher bespannen, um mehr Tempo zu bekommen. Wird es hingegen im Hochsommer richtig heiß, müsste ich mit der Bespannhärte höher gehen, um die schneller fliegenden Bälle besser zu kontrollieren. Und ein weiteres Argument: Auf den schnelleren Hallenböden kommen die Bälle auch schneller an. Also muss ich härter bespannen, um mehr Kontrolle zu haben. Es gibt also mehrere Faktoren, die das Ganze beeinflussen und eine Anpassung nötig machen. Von Andre Agassi wird behauptet, dass sein Service-Team alle Faktoren mit einfließen ließ, sogar die vom Wetterbericht prognostizierten Temperaturen für den nächsten Tag, um auch ja die optimale Bespannhärte zu wählen. Wenn der Meister dann zum Platz kam, waren seine Schläger gerichtet. Er soll zum Teil sogar nicht einmal gewusst haben, wie hart die Rahmen bespannt waren. Ob dies so stimmt, das sei mal dahingestellt. Fakt ist aber, dass viele Profis und gute Spieler doch recht sensibel sind mit diesen Dingen.

Aber es gibt auch die andere “Philosophie”, die da lautet: “Lass das Material immer gleich und stell Dich auf die Gegebenheiten ein!” Amelie Mauresmo ist so nein Fall: Die Ex-Nummer 1 ändert so gut wie nie die Bespannhärte. Die Idee dahinter ist klar: Eine Unbekannte weniger in der Gleichung. Egal welcher Boden, welche Bälle, welche Temperatur: Ich kann sicher sein, dass es nicht am Material liegt, das ist so wie immer.

Die Frage ob das Material angepasst werden muss oder nicht ist also eine “Typfrage”. Zu welchem Typ man gehört, das muss jedoch jeder für sich selbst rausfinden. Doch ob nun unverändert oder angepasst: Frisches Material für die Freiluftsaison ist eigentlich Pflicht!

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01. April 2009 von lars

Was ist ein Boomerang Tool?

Dass Prince-Schläger mittlerweile fast ausnahmslos ziemlich riesige Löcher statt schmaler Ösen haben, daran haben wir uns ja inzwischen gewöhnt. Kürzlich aber meldete sich ein Kunde, der sich einen Prince Ozone Pro Tour Team

Das Boomerang Tool

Das Boomerang Tool . . .

zugelegt hatte. Er kam mit dem Bespannen nicht zurecht. Das ist bei diesen Schlägern auch nicht ganz so einfach. Nicht nur dass man aufpassen muss, auf welcher Seite mit den Quersaiten begonnen wird. Ein ganz heißer Punkt sind auch die Quersaiten im oberen Teil des Kopfes. Denn hier verdreht es beim Anspannen immer den Schläger und die Saite verrutscht. Doch dafür liefert Prince das sogenannte „Boomerang Tool“ mit. Dies wird in das Loch gesteckt und die Saite somit an der richtigen Stelle festgedrückt. Dieses kleine Teil ist also nicht (nur) als Schlüsselanhänger gedacht, sondern hat auch einen praktischen Sinn.

. . . und wie es benutzt wird.

. . . und wie es benutzt wird.

Was aber nun, wenn man das Tool verlegt hat? Kein Problem, denn genau genommen braucht man das Teil nicht. Vor dem Anspannen der Saite einfach den Aufspannkorb fixieren. Zugegeben: Wenn man keine elektromagnetische Fixierung hat wie das Bespann-Team von keller-sports.de bei der BABOLAT Sensor Expert, dann kann das schon recht mühsam sein. Aber es ist erfahrungsgemäß immer noch bequemer als immer mit dem Boomerang Tool zu hantieren.

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Vergangene Nacht wurden im Kodak
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12.03.2010, 17:11 Uhr
Nike - ZOOM BREATHE 2K10 - SP10
 Gesamt
 Komfort
 Stabilität
 Haltbarkeit


Einfach das Richtige für alle Tennisspieler, die einen qualitativ guten Schuh suchen....

12.03.2010, 08:33 Uhr
Yonex - RDiS 300
 Gesamt
 Power
 Kontrolle
 Komfort


Ich hatte früher bereits einmal Yonex Schläger und dachte, den probierst Du mal aus, nachdem ich...

12.03.2010, 08:22 Uhr
Adidas - TOUR CLASSIC (2E) HW09
 Gesamt
 Komfort
 Stabilität
 Haltbarkeit


Endlich ein Tennisschuh der super passt und absolut angenehm zu tragen ist. Sicher, es gibt...


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