Archiv für die Kategorie ‘K-Info’
Mit den Profis gegen den Krebs!
In Frankfurt findet am 18. Dezember ein Pro-Am Charity Doppel-Tennisturnier statt – Welcher Hobby-Tennisspieler hat nicht schon einmal davon geträumt, gemeinsam mit den Profis auf dem Platz zu stehen? Diese Möglichkeit ergibt sich am 18.Dezember beim TC Palmengarten Frankfurt, wo ihr gemeinsam mit aktuellen und ehemaligen deutschen Tennisprofis für einen guten Zweck aufschlagen könnt. Der gesamte Erlös dieser Veranstaltung
wird an das ambulante Krebszentrum in Frankfurt am Main gehen, um schwer krebskranken Menschen ihren Alltag zu erleichtern und ihre Schmerzen etwas zu lindern.
Unter dem Motto: Gemeinsam Schwitzen für den guten Zweck, besteht jede Mannschaft aus zwei Doppelteams mit jeweils einem Amateur und einem Profi. Mit von der Partie sind unter anderem die Davis Cup Helden wie Alexander Waske, Marc-Kevin Göllner, Karsten Braasch oder der aktuelle Teamchef Patrik Kühnen. Dieses tolle Projekt richtet sich an alle, die die Möglichkeit nutzen wollen, krebskranken Menschen zu helfen. Detaillierte Informationen erhaltet Ihr unter +49(0)69 26496 771 oder per email an charity@master.ag.
Aufatmen beim DTB
US-Gericht weist Millionenklage der ATP gegen den Deutschen Tennis Bund zurück – Man ist ja gute Nachrichten vom und über den Deutschen Tennis Bund (DTB) schon gar nicht mehr gewohnt. Doch jetzt gab es tatsächlich mal wieder eine:
Ein Gericht im US-Bundesstaat Delaware hat die Klage der ATP auf Rückerstattung von Anwaltskosten in Höhe von etwa 17 Mio. US-Dollar abgewiesen. Die Kosten waren der Spielerorganisation angeblich durch den Rechtsstreit um das Turnier am Hamburger Rothenbaum entstanden. Der DTB hatte damals gegen die Rückstufung des Turniers in die zweite Kategorie geklagt und verloren. Jetzt wollte die ATP zurückschießen und forderte die Anwaltshonorare zurück. Verklagt wurde neben dem DTB auch der Katarische Tennisverband, gemeinsam mit dem DTB Turnierausrichter der German Open.
“Ich freue mich sehr, dass unsere Rechtsauffassung von den Richtern in den USA bestätigt wurde”, kommentiert DTB-Präsident Dr. Georg von Waldenfels die Nachricht aus den USA. “Wir haben immer wieder darauf hingewiesen, dass die Klage keine Grundlage hat. Nun hat sich unser langer Atem ausgezahlt. Das Urteil der US-Richter ist ein großer Erfolg für den DTB”, wird von Waldenfells auf der Homepage des DTB weiter zitiert. Immerhin ein Teilerfolg, nachdem der DTB die Klage um den Turnierstatus verloren hatte und dafür Anwaltshonorare in Höhe von etwa 3,3 Mio. US-Dollar hinblättern musste. Hätte der Verband nun auch noch die Anwaltskosten der ATP zahlen müssen, dann hätte von Waldenfells wohl schon nach wenigen Tagen von seiner Aussage abrücken müssen, dass der DTB zum Jahresende schuldenfrei sein werde.
Nicht viel los beim deutschen Nachwuchs?
Der DTB hat nur eine einzige Spielerin in den Top 10 Europas – In den “goldenen Zeiten”, als Steffi Graf, Boris Becker und Michael Stich noch Grand Slam-Titel im Vierteljahrestakt holten, da hielten Journalisten und Tennisfans regelmäßig auf Jugendturnieren Ausschau nach der “neuen Steffi” und dem “neuen Boris”. Und auch die beiden selbst engagierten sich in der Talentsuche mit ihren jeweiligen Nachwuchs-Teams.Doch ob Kiefer, Elsner oder Groenefeld, die allesamt im Juniorenbereich Grand Slam-Turniere gewannen, – bislang blieb Steffi Grafs French Open Sieg der letzte deutsche Einzel-Triumph bei einem der vier großen Turniere.
Mittlerweile sind zumindest die ständigen Fragen nach der “neuen Steffi” oder dem “neuen Boris” weitgehend verstummt. Vermutlich auch ein kleines Zeichen von Resignation, ist man im deutschen Tennis ja mittlerweile schon fast zu Jubelstürmen hingerissen, wenn wie dieses Jahr geschehen eine Sabine Lisicki oder Andrea Petkovic wenigstens bei kleineren WTA-Turnieren den Siegerpokal in Händen halten dürfen. Und wenn man sich die Ranglisten beim Nachwuchs so anschaut, so scheint nicht gerade Besserung im Anmarsch zu sein. In den kürzlich erschienenen europäischen Abschlussranglisten der U14 und U 16 (Weltranglisten gibt es erst ab der U18) erscheint das Länderkürzel “GER” nur ein einziges Mal in den Top Ten: die Berlinerin Lisa-Marie Mätschke hat in der U14 die Saison als Nummer 7 Europas beendet. Und um ein Haar wäre die 14-Jährige gar nicht beim Tennis gelandet, sondern beim Ballett. Denn im zarten Alter von acht Jahren hatte sie ein Angebot für ein Stipendium am Berliner Friedrichstadtpalast, entschied sich dann aber doch fürs Tennis – und gilt dort derzeit als eine der größten deutschen Hoffnungen. Dass Lisa-Marie Mätschke nach wie vor die Beweglichkeit einer Ballerina hat, das zeigt übrigens unser Bild von ihr.
Komfort pur!
Wilson K Three FX ist Testsieger in der Deutschen Tennis Zeitung – Derzeit kommen die Rackettests in den
Fachzeitschriften Schlag auf Schlag. Die DTZ – Deutsche Tennis Zeitung hat jetzt die Kategorie “Komfortschläger” getestet. Die Vorgaben waren dabei ziemlich eindeutig: Die Schläger sollen ein möglichst hohes Maß an Power, Komfort und Armschonung bieten, die Kontrolle dabei aber natürlich nich vollkommen außer Acht lassen. Am besten gelöst hat diese Aufgabe nach Ansicht der DTZ-Tester dieses Jahr der Wilson K Three FX. Mit 8,2 von 10 möglichen Durchschnittspunkten ließ er die Konkurrenz hinter sich und setzte damit den Erfolg des Wilson K Zero fort, der vergangenes Jahr neben dem Head Crossbow 10 und dem Dunlop Aerogel 4D 900 einer der Testsieger war. Die zweitbeste Durchschnittsnote erreichte dieses Jahr der Prince EXO3 Silver mit 7,8 Punkten, dicht gefolgt vom Head Crossbow 8 mit 7,7 Punkten. Die detaillierten Ergebnisse gibt’s zu lesen in der aktuellen Ausgabe 10/2009 der DTZ – Deutsche Tennis Zeitung.
Bald schuldenfrei oder direkt am Abgrund?
Medialer Schlagabtausch zwischen DTB-Präsident Georg von Waldenfels und seinem früheren Vize Rolf Schmid – Ein Ende der wirtschaftlichen Misere im Deutschen Tennis Bund (DTB) ist kurzfristig absehbar. Das jedenfalls behauptet DTB-Präsident Georg von Waldenfels im Gespräch mit dem Magazin SPONSORs: “Ich gehe davon aus: Ende 2009 ist der DTB schuldenfrei.” Er räumte Liquiditätsschwierigkeiten ein, die aber bereits überwunden seien.
Auch sonst komme der Verband zur Ruhe: Bei der letzten Sitzung des Bundesausschusses Anfang Oktober will der DTB-Präsident “die Solidarität der großen Mehrheit der Landesverbände” gespürt haben. “Von Rebellion, Rücktrittsforderung oder Misstrauen gegenüber dem Präsidium war bei den Landesverbandspräsidenten im Bundesausschuss keine Rede”, sagte von Waldenfels, der einen Rücktritt von seinem Amt ausschließt.
Allerdings teilen nicht balle Beteiligten diesem Standpunkt: Der stellvertretende Vorsitzende des Württembergischen Tennis-Bundes und ehemalige DTB-Vize Rolf Schmid widerspricht in einem Brief an den Verband energisch. Aus seiner Sicht habe es bei der BA-Sitzung nicht den vom DTB propagierten Schulterschluss gegeben, sondern ein “hohes Anlehnungsbedürfnis des DTB-Präsidiums an Verbände des Bundesausschusses, die zur Einsicht gekommen waren, dass das derzeitige Präsidium die anstehenden Probleme nicht mehr alleine lösen kann und man ihm dies auch nicht mehr zutraut”.
Natürlich, so Schmid weiter, sei das “Thema des fehlenden Vertrauens in das DTB-Präsidium” auf der BA-Sitzung in Hamburg keines mehr gewesen, da man es ja bereits vorher abgearbeitet habe: “Daraus den Schluss zu ziehen, dass jetzt wieder Vertrauen vorhanden wäre, ist höchstens journalistischer Freiheit zuzuschreiben, nicht aber dem Tatsachenbestand.” Wenn der DTB-Präsident optimistisch in die Zukunft schaue, sei dies sein gutes Recht. Schmid: “Ob dieser Optimismus von vielen geteilt wird, ist eine andere Frage.” Erste Rückschlüsse, ob denn nun von Waldenfels oder Schmid richtig liegt, wird man wohl ziehen können, wenn das Jahr 2009 zu Ende ist. Denn dann soll der DTB ja laut Aussage seines Präsidenten schuldenfrei sein.
Lernen mit Little Mac
Besaitungsseminare in Berlin und Nürnberg – Ob unter K-Info oder in Little Mac’s Sprechstunde – hier im K-BLOG bekommt Ihr ja auch immer wieder Tipps und Tricks rund ums Thema Bespannen serviert. Wer sich aber gerne mal die “geballte Ladung” an Besaitungs Know How zu Gemüte führen möchte, für den bietet Deutschlands größtes Internet-Tennisforum saitenforum.de ganztägige Besaitungsseminare an.
Seminarleiter ist dabei Little Mac alias keller-sports.de-Mitarbeiter Lars Laucke. Das Seminar richtet sich an Hobbybesaiter, die ihre Bespannfertigkeiten auf das nächste Level heben möchten. Zum Abschluss des Seminares bespannt jeder Teilnehmer einen Prüfungsschläger und erhält bei erfolgreicher Arbeit das offizielle Zertifikat als “saitenforum.de Master Stringer”.
Die nächsten beiden Seminaren stehen in Kürze auf dem Plan: Zunächst geht’s am 25. Oktober in Berlin beim Siemens TK “an die Strippen”. Anmelden können sich Interessenten hier. Nur zwei Wochen später am 7. November ist bereits das nächste Seminar geplant, diesmal in Nürnberg. Die Einzelheiten hierzu folgen in den nächsten Tagen.
Tennis Magazin hat getestet
Rackets für Turnierspieler auf dem Prüfstand – Auch beim tennis magazin hat die “Testsaison” begonnen. Im aktuellen Heft Nr. 10/2009 wurden 18 Schläger für Turnierspieler auf “Herz und Saite” gecheckt und bewertet.
Bestnoten verdiente sich dabei unter anderem der Prince EXO3 Graphite 100 (auf dem Foto rechts), eine Hommage an den legendären Klassiker Prince Graphite. Der Rahmen bietet neben dem klassisch schmalen Kastenprofil und der für den “Graphite” typischen Querbrücke im Herz die moderne EXO3-Technologie mit den für Prince inzwischen fast schon obligatorisch großen Löchern in Kopf. Dadurch bekommen die Saiten mehr Spielraum und der Ball mehr Power, ohne dass der Touch und die Kontrolle des schmalen Rahmens verloren gehen. Ein Konzept, welches vom tm mit dem Testsieg belohnt wurde.
Weiterer Testsieger war der Wilson Kobra Tour (Foto links). Dieser zählt im Gegensatz zum Prince eher zu den “modernen Turnierschlägern” mit variablem Rahmenprofil für mehr Power. Das Racket von Frankreichs Spitzenspieler Jo-Wilfried Tsonga wird demnach wohl auch vor allem bei den “jungen Wilden” seine Liebhaber finden.
Alles im Griff?
Welche Griffstärke ist die richtige? Eine der schwierigsten Fragen bei der Racketwahl – Ob am Telefon, im Chat oder per Mail, die Frage kommt immer wieder, wenn wir bei keller-sports.de Kunden beraten: “Welche Griffstärke brauche ich?” Und sie ist leider extrem schwierig zu beantworten. Es gibt zwar diverse Faustregeln, die Erfahrung zeigt aber, dass nur eine einzige Regel bei der Griffstärke wirklich Sinn macht: “Nimm das Ding in die Hand und fühl’ Dich wohl damit!”
Nun gibt es aber auch gewisse grobe Erfahrungswerte. keller-sports.de Kollegin Daniela hat das kürzlich mal ganz treffend formuliert: “normale Frauenhand Griffstärke 2, normale Männerhand 3, ,Tatze’ 4!” Das ist soweit ganz ok, aber eben nicht pauschal richtig. Ein Michael Stich zum Beispiel – mit über 1,90m sicher kein kleiner Mann – bevorzugte über weite Strecken seiner Karriere Griffstärke 2, Venus Williams hingegen hat einen 5er Griff in der Hand!
Ein guter Anhaltspunkt ist auch die Griffstärke des bisherigen Schlägers. Hier gilt es aber zu beachten, dass zum Beispiel Griffstärke 3 nicht unbedingt gleich Griffstärke 3 ist. So fallen die Griffe der Firmen Head und Tecnifibre erfahrungsgemäß am kleinsten aus. Etwas dicker sind Dunlop,Fischer und Yonex, dann kommen Prince und Wilson, während Babolat in der Regel (Ausnahme sind die “Smart Grips”) die “dicksten Dinger” hat. Wer also bei Babolat bislang Griffstärke 3 hat, der sollte bei einem Wechsel zu Head oder Tecnifibre vermutlich eine Griffstärke höher gehen.
Eine weitere beliebte Frage in Sachen Griffstärke: “Was ist der Unterschied zwischen L3 und 4 3/8?” Die einfache Antwort: es gibt keinen! Die Griffstärken wurden ursprünglich in “Griffumfang in inch” angegeben, immer in Achtel-Inch-Stufen. Also erst 4 1/8 dann 4 2/8, was zu 4 1/4 gekürzt wird, gefolgt von 4 3/8, dann 4 4/8 (4 1/2), usw. Und da das ziemlich kompliziert war, hat man sich irgendwann darauf verständigt, einfach nur die jeweiligen Achtel anzugeben. Aus 4 1/8 wurde Griffstärke 1, aus 4 1/4 Griffstärke 2, . . . – verstanden?! Dann habt Ihr ja alles im Griff!
Härter, weicher oder alles beim alten?
Sollte man beim Wechsel von Freiluft auf Halle das Material anpassen? – Es ist (leider) nicht mehr zu leugnen: Die kalte Jahreszeit rückt unaufhaltsam näher und damit für uns Tennisspieler der Gang in die Halle. Da stellt sich für viele mal wieder die Frage: Sollte man sein Material den veränderten Bedingungen anpassen? Und wenn ja, wie?
Sofern man im Winter auf Teppich spielt, bleibt eine Anpassung unausweichlich: Schuhe mit profilloser Sohle. Aber wie sieht es mit Schläger und Seite aus? Eines vorneweg: Ich persönlich halte nichts davon, etwas am Schläger zu ändern. Das vertraute Schwunggefühl sollte meines Erachtens erhalten bleiben. Ich wüsste auch keinen wirklich guten Spieler, der hier etwas verändert. Ganz anders sieht es bei der Saite beziehungsweise bei der Bespannhärte aus. Hier gibt es drei Denkansätze:
1. Der Hallenboden ist schneller, die Bälle kommen mit höherer Geschwindigkeit an, also brauche ich mehr Kontrolle. Schlussfolgerung: der Schläger muss härter bespannt werden.
2. Dadurch dass die Bälle schneller kommen, habe ich weniger Zeit und kann nicht so weit ausholen. Ich schlage mit weniger Schwung zu und brauche deshalb mehr Power. Schlussfolgerung: der Schläger muss weicher bespannt werden.
3. Ich möchte mein vertrautes Gefühl beibehalten und lasse alles so wie immer. Auf die veränderten Bedingungen muss ich mich halt selbst einstellen.
Im Grunde genommen ist gegen keinen dieser Denkansätze etwas zu sagen. Welcher nun für Euch jeweils am meisten zutrifft, das müsst Ihr selbst entscheiden oder gegebenenfalls ausprobieren.
Vamos a la playa!
9. Deutsche Beach-Tennis-Meisterschaften in Berlin – Zugegeben, das Wetter ist
nicht mehr gar so sonnig, als dass man zwangsläufig an Strand, Meer und ein kühles Getränk denken würde. In Berlin soll an diesem Wochenende aber trotzdem nochmal Strandfeeling aufkommen. In “Berlin-BeachMitte” finden nämlich die 9. Deutschen Beach-Tennis-Meisterschaften statt.
Bis Sonntag kämpfen rund 160 Teilnehmer um Titel und Platzierungen. Und auch wenn manch einer von ihnen im vermutlich nicht ganz so warmen Sand kalte Füße bekommen dürfte, heiße Matches wird es sicher trotzdem geben.
Wer also Zeit und Lust hat und in der Nähe ist, der sollte auf jeden Fall mal vorbeischauen an der Caroline-Michaelis-Straße 8. Weitere Infos gibt’s außerdem unter www.beach-tennis-dm.de.
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