Archiv für die Kategorie ‘K-Info’
tennismagazin Award 2009
Neue Auszeichnung feiert seine Premiere – ATP und WTA Award kennen wir ja mittlerweile, nun vergibt auch das tennis magazin erstmals eine Auszeichnung. Genauer gesagt sind es gleich mehrere Auszeichnungen: Die Besten des Jahres aus der Tennisindustrie und dem Tennistourismus sollen gekürt werden.
Und wer den tennismagazin-Award bekommen soll, das entscheidet Ihr! Unter www.tennismagazin.de könnt Ihr mit abstimmen welches der beste Schläger des Jahres ist, die beste Saite, das beste Tennishotel oder auch der beste Tennisversender. Sollte Eure Stimme hierbei auf Keller Sports fallen, würden wir uns natürlich sehr darüber freuen. Ihr könnt Euch eventuell auch freuen: Unter allen Teilnehmern werden Preise im Gesamtwert von über 6000 Euro verlost. Die Wahl läuft noch bis zum 20. Mai – also genau eine Woche. Präsentiert werden die Award-Gewinner auf einer großen Gala am 16. Juli 2009 in Stuttgart.
Barbara Rittner will es schaffen
Deutsche Damen kämpfen gegen China um den Aufstieg – Am 25. und 26. April findet in Frankfurt die Entscheidung im Fed Cup statt. Wer wird zu den besten acht Nationen der Welt aufsteigen?
Als Gast empfangen die deutschen Damen China. Der Kampf um den Einzug in die Fed Cup Weltgruppe wird auf der Anlage des TC Palmengarten ausgetragen.

Anna-Lena Groenefeld soll gegen China im Einzel und im Doppel punkten. (Foto: Porsche)
Barbara Rittner, selbst ehemalige Profitennisspielerin und heutige Teamchefin, setzt auf das Sieger-Team über die Schweiz. Dort haben Sabine Lisicki, Anna-Lena Grönefeld, Kristina Barrois und Tatjana Malek vor etwas mehr als einem Monat mit dem 3:2-Erfolg die Chance auf den Aufstieg möglich gemacht.
Die in der Weltrangliste auf Nummer 55 geführte Grönefeld wird als Nummer 1 des deutschen Teams ins Rennen gehen. Sie soll vor allem im Doppel überzeugen, so Rittner. Darauf folgt Lisicki, die Nummer 63 der Welt, die ihr erstes Fed Cup Heimspiel bestreiten wird.
Als 79. der Weltrangliste wird die amtierende deutsche Meisterin Kristina Barrois in das Spielgeschehen eingreifen. Komplettiert wird das Team von Tatijana Malek, die aufgrund einer lebensgefährlichen Lungenembolie im vergangenen Jahr auf Platz 397 der Welt zurückfiel. Innerhalb weniger Monate kämpfte sie sich aber wieder unter die Top 150 und soll deshalb dazu beitragen, das abschließende Doppel für Deutschland zu entscheiden.
Mit Jie Zheng und Na Li hat China zwei Spielerinnen aus den Top 50 der WTA Weltrangliste. Allein das lässt auf keine leichte Aufgabe für das deutsche Quartett schließen.
Wir drücken auf jeden Fall die Daumen für unsere Mädels!
Bitte nicht nachmachen
Manche gut gemeinte Tricks sind nicht zur Nachahmung empfohlen – Kürzlich fragte einer unserer Kunden bei uns nach wegen eines Tricks beim Bespannen von dem er gelesen hatte: Wenn man die letzte Saite vor dem Knoten anzieht und dann den Knoten macht, dann entsteht ja automatisch ein Spannungsverlust, weil das Stück zwischen der Zange, mit der die Saite gehalten wird, und dem Knoten nicht unter der gleichen Spannung steht wie die
restlichen Saiten. Der “Trick” bestand darin, dass die Saite durch die Knotenöse gezogen und mit der Maschine nochmal angespannt wird und man dann die Saite mit einer Ahle in der Knotenöse fixiert (siehe Foto). Somit sei der Spannungsverlust ausgeglichen.
Ein Glück hat unser Kunde vorher gefragt, denn diese Methode ist überhaupt nicht zur Nachahmung empfohlen, ja sogar ein absolutes “No Go”! Und das aus mehreren Gründen: Zunächst einmal kann es bei empfindlichen Saiten wie multifilen oder Naturdarmsaiten beim zusätzlichen Anspannen bereits zum Reißen der Saite kommen. Das größte Problem ist aber das Fixieren mit der Ahle. Denn hierdurch wird die Öse ausgeweitet. Das kann zum Beispiel dazu führen, dass irgendwann einmal der Knoten durch die Öse rutscht. Noch schlimmer aber: die Öse könnte einreißen und dadurch die Saite mit Zug direkt auf dem Rahmen liegen. Dies könnte im besten Fall zur Folge haben, dass die Saite reißt. Im ungünstigsten Fall reißt der Rahmen selbst ein und wäre damit irreparabel beschädigt. Und selbst wenn die Öse nicht kaputt geht, könnte durch den hohen Druck der Ahle der Rahmen beschädigt werden.
Generell gilt: Eine Ahle ist für einen Besaiter ein nützliches Werkzeug – sie sollte aber nur eingesetzt werden, wenn es gar nicht anders geht! Und zum Ausgleich des Spannungsverlustes kann man einfach die letzte Bahn vor dem Knoten mit 2 bis 3 Kilo mehr anziehen.
Alles klar für den Wechsel?
Muss das Material für die Freiluftsaison angepasst werden? Hier gibt’s Tipps! - Der Frühling ist da, die Plätze werden gerichtet, die Sommersaison steht vor der Tür. Eine wichtige Frage dabei: Muss ich für den Wechsel
auch mein Material anpassen, also den Schläger neu und anders bespannen Für all diejenigen, die den ganzen Winter oder gar noch länger mit der gleichen Saite gespielt haben, lautet die klare Antwort: ja! Grundsätzlich sollte man den Schläger mindestens so oft neu bespannen lassen, wie man regelmäßig pro Woche spielt. Aber spätestens nach einem Jahr. Eher zu empfehlen ist aber zwei Mal pro Jahr, jeweils vor Sommer- und Wintersaison.
Etwas komplizierter wird’s bei der Frage: Muss ich draußen auf den langsameren Sandplätzen anders bespannen als in der Halle? Hier gibt es Argumente dafür und dagegen: Ist es zum Beispiel im Frühjahr teilweise noch recht kühl, dann spielt sich die Saite härter. Außerdem sind die Bälle dann langsamer. Also müsste ich weicher bespannen, um mehr Tempo zu bekommen. Wird es hingegen im Hochsommer richtig heiß, müsste ich mit der Bespannhärte höher gehen, um die schneller fliegenden Bälle besser zu kontrollieren. Und ein weiteres Argument: Auf den schnelleren Hallenböden kommen die Bälle auch schneller an. Also muss ich härter bespannen, um mehr Kontrolle zu haben. Es gibt also mehrere Faktoren, die das Ganze beeinflussen und eine Anpassung nötig machen. Von Andre Agassi wird behauptet, dass sein Service-Team alle Faktoren mit einfließen ließ, sogar die vom Wetterbericht prognostizierten Temperaturen für den nächsten Tag, um auch ja die optimale Bespannhärte zu wählen. Wenn der Meister dann zum Platz kam, waren seine Schläger gerichtet. Er soll zum Teil sogar nicht einmal gewusst haben, wie hart die Rahmen bespannt waren. Ob dies so stimmt, das sei mal dahingestellt. Fakt ist aber, dass viele Profis und gute Spieler doch recht sensibel sind mit diesen Dingen.
Aber es gibt auch die andere “Philosophie”, die da lautet: “Lass das Material immer gleich und stell Dich auf die Gegebenheiten ein!” Amelie Mauresmo ist so nein Fall: Die Ex-Nummer 1 ändert so gut wie nie die Bespannhärte. Die Idee dahinter ist klar: Eine Unbekannte weniger in der Gleichung. Egal welcher Boden, welche Bälle, welche Temperatur: Ich kann sicher sein, dass es nicht am Material liegt, das ist so wie immer.
Die Frage ob das Material angepasst werden muss oder nicht ist also eine “Typfrage”. Zu welchem Typ man gehört, das muss jedoch jeder für sich selbst rausfinden. Doch ob nun unverändert oder angepasst: Frisches Material für die Freiluftsaison ist eigentlich Pflicht!
Was ist ein Boomerang Tool?
Dass Prince-Schläger mittlerweile fast ausnahmslos ziemlich riesige Löcher statt schmaler Ösen haben, daran haben wir uns ja inzwischen gewöhnt. Kürzlich aber meldete sich ein Kunde, der sich einen Prince Ozone Pro Tour Team
zugelegt hatte. Er kam mit dem Bespannen nicht zurecht. Das ist bei diesen Schlägern auch nicht ganz so einfach. Nicht nur dass man aufpassen muss, auf welcher Seite mit den Quersaiten begonnen wird. Ein ganz heißer Punkt sind auch die Quersaiten im oberen Teil des Kopfes. Denn hier verdreht es beim Anspannen immer den Schläger und die Saite verrutscht. Doch dafür liefert Prince das sogenannte „Boomerang Tool“ mit. Dies wird in das Loch gesteckt und die Saite somit an der richtigen Stelle festgedrückt. Dieses kleine Teil ist also nicht (nur) als Schlüsselanhänger gedacht, sondern hat auch einen praktischen Sinn.
Was aber nun, wenn man das Tool verlegt hat? Kein Problem, denn genau genommen braucht man das Teil nicht. Vor dem Anspannen der Saite einfach den Aufspannkorb fixieren. Zugegeben: Wenn man keine elektromagnetische Fixierung hat wie das Bespann-Team von keller-sports.de bei der BABOLAT Sensor Expert, dann kann das schon recht mühsam sein. Aber es ist erfahrungsgemäß immer noch bequemer als immer mit dem Boomerang Tool zu hantieren.
Testsieger bei Keller Sports
Testsaison ist abgeschlossen – die Sieger gibt’s bei uns! –
Woran merkt man, dass die neue Sommersaison naht?
Am Wetter derzeit eher weniger. Ein untrügliches Zeichen ist hingegen, dass die beiden bundesweit erscheinenden Fachzeitschriften ihre Schlägertests für diese Saison abgeschlossen und veröffentlicht haben. Das Tennis Magazin checkte zuletzt in der Ausgabe 3/2009 die Schläger für “Club- und Turnierspieler” auf ihre Spieleigenschaften. Den besten Eindruck hinterließen dabei der neue Dunlop Aerogel 4D 500 und der Wilson K Blade 98.
Letzterer ist damit einer von nur zwei Schlägern, welche in dieser Saison sowohl im Tennis Magazin als auch in der DTZ – Deutsche Tennis Zeitung auf Platz 1 landeten. Denn dort lag er in der Kategorie “Mannschaftsspieler” (Ausgabe 12-01/2008-2009) gleichauf mit dem Babolat Aero Storm vorne. Im letzten Test der DTZ in der Ausgabe 2/2009 (Kategorie “Clubspieler”) räumten dann der Head MicroGel Monster sowie der Prince O3 Speedport Black Team die Testsiege ab.
Weitere Testsieger:
tennis magazin:
Ausgabe 10/2008 (Kategorie Spitzen/Profispieler):
Ausgabe 1-2/09 (Kategorie Freizeitspieler):
Wilson K Five 108
DTZ – Deutsche Tennis Zeitung
Ausgabe 10/2008 (Turnierspieler)
Ausgabe 11/2008 (Freizeitspieler)
Leistungsklassen jetzt neu in weiteren Verbänden
Ab dieser Saison gibt es in vier weiteren Verbänden Leistungsklassen. Jeder Spieler ist aufgrund seiner Siege und Niederlagen der vergangenen zwei Jahre in eine Leistungsklasse eingeteilt worden – dabei ist LK1 die beste und die LK 23 die schlechteste. Dieses System soll zu einer einheitlichen Einteilung der Tennisspieler in ganz Deutschland führen. Die Verbände Rheinland-Pfalz, Saarland, Baden und Westfalen praktizieren dieses System bereits mit Erfolg. Dieses Jahr wird es nun auch in Bayern, Schleswig- Holstein, Hamburg und Mittelrhein eingeführt. 2010 folgen dann Thüringen, Sachsen und Württemberg und bis Ende 2011 sollen schließlich 16 von 18 Landesverbänden das Leistungsklassensystem eingeführt haben. Anscheinend gibt es aber auch noch ein paar kleine Schwierigkeiten mit der Einteilung. So wurden zum Teil ATP-Profis aufgrund mangelnder Ergebnisse in Deutschland in LK 23 eingestuft.
Aero Storm, Aero Storm New oder Aero Storm Tour?
Ein Schläger, zwei Versionen, drei Namen – was dahinter steckt – Immer wieder mal kam es in letzter Zeit zu Verwirrung wenn es um den Babolat Aero Storm geht. Drei Versionen gibt es im Onlineshop von keller-sports.de, zwei davon wiegen 320 Gramm, einer 300 Gramm; zwei heißen nur Aero Storm, einer Aero Storm Tour – aber welcher ist nun wie schwer und was soll das alles?
Zugegeben, es ist ein bisschen verwirrend, aber auch nachvollziehbar, wenn man die Geschichte dahinter kennt: Im Herbst 2007 brachte Babolat den ersten Aero Storm raus – mit 320 Gramm. Im Frühjahr 2008 dann die Erweiterung: es kam eine 300-Gramm-Version dazu. Die hätte man nun Aero Storm Lite nennen können, das passt aber nicht zum restlichen Babolat-Programm. Die Benennung wurde analog zur Pure Storm-Serie gewählt, also mit einer “normalen” und einer “Tour-Version”. Der bisherige Aero Storm wurde umgetauft in Aero Storm Tour. Und die 300-Gramm-Version ist jetzt der “normale” Aero Storm. Zur Klarheit wird dieser bei uns im Shop mit “Aero Storm NEW” bezeichnet. Der Schläger mit der Bezeichnung “Aero Storm” ist dann die Version von 2007, die in der aktuellen Serie eben “Aero Storm Tour” heißt. Alles klar?!
Besaitung von Head-Schlägern
Wo gehört der Knoten hin? – Kürzlich rief ein leicht verwirrter Kunde im Büro von keller-sports.de an: Er war gerade dabei seinen Head Microgel Extreme zu bespannen. Er hatte zunächst die Längssaiten bespannt und abgeknotet und dann vorschriftsmäßig die Quersaiten von oben nach unten eingezogen. Jetzt war er beim letzten Knoten und wunderte sich, ob dieser denn tatsächlich auf die drittletzte Quersaite kommen könnte. Dies erschien ihm sehr hoch.
Doch keller-sports.de Chefbesaiter Lars Laucke konnte den Mann beruhigen: Genau dort gehört der Knoten hin. Eine Quersaite darunter wäre es nämlich schwierig geworden, weil der Knoten dort mit der äußersten Längssaite kollidieren würde. Es gibt übrigens manche Schläger, bei denen die Hersteller an dieser Stelle nicht genau nachgedacht haben und man den Knoten auf ziemlich engem Raum “reinwürgen” muss.
Apropos Bespannung von Head-Schlägern: Die Microgel-Serie hat genau eingezeichnet, auf welche Ösen die Knoten kommen. Und bitte haltet Euch daran, insbesondere solltet Ihr Eure Schläger mit vier Knoten bespannen und die Quersaite von oben nach unten einziehen. Ansonsten erlischt nämlich bei Head die Garantie!
Habt Ihr ähnliche Erfahrungen oder auch Probleme beim Bespannen? Dann schreibt sie hier (Kommentarfunktion)!
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