Archiv für die Kategorie ‘K-On Tour’
Teure Drohung
Die Verbalattacke gegen eine Linienrichterin bei den US Open kostet Serena Williams viel Geld – Der Tennis-Weltverband ITF hat die Weltranglistenerste Serena Williams für ihren Ausraster im Halbfinale der US Open mit einer Geldstrafe von umgerechnet rund 117.000 Euro belegt. Zudem spielt die US-Amerikanerin für zwei Jahre auf Bewährung.
Das bedeutet: Sollte sie sich in dieser Zeit bei einem Grand-Slam-Turnier eine weitere Entgleisung leisten, wird sie von den jeweils nächsten US Open ausgeschlossen. Zugleich wird aber auch ihre Sperre auf umgerechnet rund 55.000 Euro reduziert, sofern sich Williams bis 2011 keine weitere Auffälligkeit leistet. “Ich bin froh, dass diese Angelegenheit jetzt abgeschlossen ist und wir alle nach vorne schauen können”, sagte die Amerikanerin. Die Strafe dürfte sie wohl bequem aus Portokasse zahlen können.
Im Halbfinale gegen die spätere Turniersiegerin Kim Clijsters hatte die Linienrichterin Williams bei einem zweiten Aufschlag einen Fußfehler gegeben und Clijsters damit zwei Matchbälle beschert. Daraufhin hatte die Weltranglistenerste die Linienrichterin wüst beschimpft und bedroht. Williams soll dabei die Worte “Bei Gott, ich schwöre, dass ich dir einen dieser verdammten Bälle in den Hals schiebe” gerufen haben. Der daraufhin verhängte Strafpunkt bescherte Williams das Aus in Flushing Meadows. Rechnet man das nun um, so kostet sie jedes dieser 15 Worte 7800 Euro, sollte sie die Bewährungszeit überstehen, so sind es dann nur noch knapp 3700 Euro pro Wort. Man könnte fast meinen, hier hätte die ITF jedes Wort auf die sprichwörtliche Goldwaage gelegt.
Ein Stern für den Weissenhof
Mercedes bleibt Titelsponsor des Turniers auf dem Stuttgarter Weissenhof - Die Turnierlandschaft hat sich hierzulande in den letzten zehn Jahre ja teilweise dramatisch gelichtet, insbesondere auch im Profibereich. War Deutschland in den 90ern noch eine der Top-Nationen, sie läuft das mittlerweile ja fast schon unter “ferner fanden statt”. Da ist es erfreulich, wenn von einem der verbliebenen Turniere mal eine positive Meldung kommt: Das ATP Turnier auf dem Stuttgarter Weissenhof wird
auch in den nächsten drei Jahren MercedesCup heißen! Der Autobauer hat sein Engagement beim Sandplatzklassiker bis 2012 verlängert – pikanterweise nur kurz nachdem er bekanntgegeben hat, dass das Erfolgsmodell C-Klasse künftig statt in Sindelfingen vor den toren Stuttgarts nun in Bremen und den USA gefertigt werden soll. Den Veranstalter wird das wenig tangieren, er ist froh sein Turnier vorerst gesichert zu haben.
Mercedes-Benz tritt bereits seit dem Jahr 1979 als Namensgeber und Sponsor des Traditionsturniers auf dem Killesberg auf. In der kommenden Saison findet der MercedesCup vom 10. bis 18. Juli auf der Anlage des TC Weissenhof statt. „Wir haben stets betont, dass die Unterstützung des MercedesCup für uns als Unternehmen mit Stuttgarter Herkunft einen besonderen Stellenwert besitzt“, sagt Anders Sundt Jensen, Leiter Markenkommunikation Mercedes-Benz Cars. „Der Erfolg unseres Engagements spiegelt sich bereits darin, dass es seit nunmehr über 30 Jahren besteht. Daher freuen wir uns sehr, weitere drei Jahre zum Gelingen des Turniers beitragen zu können und sind davon überzeugt, dass der MercedesCup auch in Zukunft eine herausragende Stellung im Stuttgarter Sportkalender einnehmen wird.“ Dafür muss allerdings die Besetzung künftig wieder besser werden. Denn mit einem Gilles Simon als “Zugpferd”, so wie dieses Jahr, wird man dem Anspruch der Zuschauer auf Dauer sicher nicht gerecht. Aber vielleicht können die Veranstalter ja den Rückenwind des neuen Vertrages nutzen und dem Turnier wieder den Glanz vergangener Jahre zurückbringen. Zu wünschen wäre es der deutschen Turnierlandschaft.
Partnerschaft verlängert
Head ist seit 1994 Partner der ATP und wird es noch mindestens drei Jahre bleiben – Am Rande des ATP Worls Tour Finals hat Sportartikelhersteller Head seinen Vertrag mit der ATP verlängert.
Bis 2012 sind die Österreicher damit weiterhin offizieller Ball-, Racket- und Taschenausstatter der ATP. Head ist bereits seit 1994 Partner der ATP und damit “dienstältester” Sponsor der Spielerorganisation.
Der ATP Gold ist der meistgespielte Ball auf der Herren Tour und wird nun auch die nächsten drei Jahre Spielball beim ATP World Tour Final bleiben. Daneben hat Head weiterhin exklusiv eine ATP-Taschenkollektion im Programm. Und die Head-Schläger sind unter den Top-Profis derzeit am weitesten verbreitet: sieben der besten 20 Spieler der abgelaufenen Saison spielen mit Head: neben den Aushängeschildern Novak Djokovic und Andy Murray auch noch Robin Söderling, Marin Cilic, Gilles Simon, Tommy Haas und Mikhail Youzhny.
Meister gesucht
Petkovic und Brown sind die Top-Favoriten bei den Deutschen Meisterschaften – Es sind noch elf Tage bis zum Start, das Teilnehmerfeld der 38. Nationalen Deutschen Tennismeisterschaften in Offenburg steht aber fest:
Als Topgesetzte geht bei den Damen Andrea Petkovic ins Rennen. Das keller-sports.de Katalogmodel spielte sich in diesem Jahr von Weltranglistenplatz 315 bis auf Position 52 und gewann in Bad Gastein ihren ersten WTA-Titel. Doch die 22-Jährige hat harte Konkurrenz: Mit Tatjana Malek (WTA 71), Julia Görges (WTA 78) und Titelverteidigerin Kristina Barrois (WTA 80) sind drei weitere Top 80-Spielerinnen am Start. Da spricht Fed Cup Chefin Barbara Rittner zurecht von einer “Top-Besetzung”.
Bei den Herren sieht das hingegen schon wesentlich bescheidener aus: Hier führt der Deutsch-Jamaikaner Dustin Brown (ATP 153) die Setzliste an. Dahinter folgen mit Alexander Flock, Nils Langer und Kevin Deden junge Nachwuchsspieler, die aber allesamt noch jenseits von Platz 300 notiert sind. Vielleicht eine Chance für die Jugend!? Der Deutsche U18-Meister Marko Lenz hat ebenso eine Wild Card für das Hauptfeld bekommen wie die aktuelle Nummer eins der deutschen U18-Juniorenrangliste Dominik Schulz. Schulz erreichte in diesem Jahr unter anderem das Halbfinale des Junior Grand Slam Turniers in Paris. Mit Richard Becker ist ein weiterer Junior im Hauptfeld vertreten. Die Deutschen Meisterschaften in Offenburg laufen vom 8. bis 13. Dezember.
Kampf der Hersteller
Beim ATP World Tour Final geht es auch um die “Markenehre” – Wenn diese Woche beim ATP World Tour Final in London die acht Topspieler des Jahres auf den Platz gehen, dann geht es dabei nicht nur um Siege, Titel, Punkte und viel Geld. Für die Ausrüster der Spieler ist es natürlich auch immer wichtig, möglichst viele Akteure am Start zu haben und dass diese möglichst erfolgreich sind. Was den Erfolg betrifft, so bleibt das Ende der Woche abzuwarten. In Sachen Masse lässt sich jetzt bereits Bilanz ziehen:
Am häufigsten vertreten ist dieses Jahr Head mit drei Spielern (im Vorjahr zwei), gefolgt von Wilson mit zwei (letztes Jahr noch vier). Je ein Mal dabei sind Babolat (1), Prince (1) und Tecnifibre (0). Welcher der acht World Tour Final Teilnehmer welches Racket spielt, das seht Ihr hier:
Roger Federer: Wilson K Six-One Tour
Rafael Nadal: Babolat Aeropro Drive
Novak Djokovic: Head Youtek Speed Pro
Andy Murray: Head Youtek Radical Pro
Juan-Martin Del Potro: Wilson K Six-One 95 (18×20)
Nikolay Davydenko: Prince Ozone Pro Tour MP
Fernando Verdasco: Tecnifibre T.Fight 320
Robin Söderling: Head Youtek Radical MP
“Zwei Deutsche können die Top 10 schaffen!”
Interview mit Markus Günthardt, Turnierdirektor des Porsche Tennis Grand Prix – Für Markus Günthardt gehören Sabine Lisicki und Andrea Petkovic zu den Gewinnern des Tennis-Jahres 2009. „Sie haben stark gespielt und sind auf einem guten Weg“, sagt der Turnierdirektor des Porsche Tennis Grand Prix im Interview. Da sich auch Julia Görges in dieser Saison stark verbessert zeigte, sieht er die Entwicklung des deutschen Damentennis sehr positiv: „Ich denke schon, dass es eine oder zwei deutsche Spielerinnen in den nächsten Jahren auf Top-Ten-Niveau schaffen können.“
Herr Günthardt, Sie waren bei den Sony Ericsson Championships in Doha. Welchen Eindruck hatten Sie, wo steht das Damentennis Ende 2009?
„Das Niveau der Spiele war sehr hoch. Ich denke da vor allem an Venus Williams, an ihre Matches gegen Elena Dementieva und gegen ihre Schwester Serena. Im Finale waren Venus und Serena schon etwas ausgepowert, aber sie spielten ja schon in der Vorrunde gegeneinander, und da haben sie sensationelles Tennis gezeigt. Insgesamt denke ich, dass die Leistungsdichte an der Spitze größer geworden ist. Die Zeiten, als eine oder zwei Spielerinnen dominierten, sind glücklicherweise vorbei.“
Wer ist für Sie die Aufsteigerin des Jahres?
„Vom Ranking her ist das ganz klar Caroline Wozniacki. Sie hat sich mit konstant guten Leistungen in die Top Ten gespielt, ist jetzt sogar die Nummer 4 der Welt. Ich hoffe, dass sie sich auch im nächsten Jahr in der Weltspitze behaupten kann. Von ihrer Erscheinung und von ihrem Spiel her ist sie ein Gewinn für das Damentennis, außerdem ist es positiv, dass es mit der Dänin mal wieder eine Westeuropäerin so weit nach vorne geschafft hat. Auch Victoria Azarenka ist eine Spielerin, von der man noch viel erwarten darf. Sie spielt gut und hat den nötigen Biss.“
Können diese Spielerinnen schon 2010 für eine Wachablösung an der Spitze der Weltrangliste sorgen?
„Ich traue ihnen das durchaus zu, aber einfach wird das nicht werden. Da ist ja auch noch eine Kim Clijsters, die in diesem Jahr ein fulminantes Comeback hingelegt hat. Die Frage wird sein, ob sie das weiter so durchziehen kann. Außerdem dürfen wir gespannt sein, wie das Comeback von Justine Henin aussehen wird. Auch Maria Sharapova und Ana Ivanovic sind Spielerinnen, die vom Potenzial her in die Top Ten gehören. Wer es von ihnen letztlich schafft, kann ich nicht sagen, aber eines ist sicher: Wir können uns auf eine interessante Saison freuen.“
Wo sehen Sie die deutschen Spielerinnen?
„Auch da ist die Leistungsdichte unter den Topspielerinnen größer geworden. Andrea Petkovic und Julia Görges habe ich in Istanbul gesehen, da spielten sie sehr gutes Tennis. Vor allem Andrea ist auf einem erfolgreichen Weg. Sie kann es weiter nach vorne schaffen – wie weit, kann ich nicht sagen, aber sie ist seriös, spielt gut und ist auch körperlich in Bestform. Warum sollte sie nicht in die Top Ten kommen? Ob sie das schon im nächsten Jahr schafft oder erst im übernächsten, wird man sehen.“
Und Sabine Lisicki?
In Wimbledon, wo ich sie zuletzt gesehen habe, hat sie einen hervorragenden Eindruck gemacht. Danach hatte sie Verletzungsprobleme, doch dann stand sie in Luxemburg wieder in einem Finale. Deshalb denke ich, dass auch ihr Weg weiter nach oben gehen wird. Vielleicht nicht ganz so schnell, wie man das Anfang des Jahres noch gehofft hat, aber das muss kein Nachteil sein. Ich denke schon, dass es eine oder zwei deutsche Spielerinnen in den nächsten Jahren auf Top-Ten-Niveau schaffen können.“
Die Besucher des Porsche-Tennis-Grand-Prix würden sich freuen. Wie ist der Stand der Vorbereitungen auf das Turnier 2010?
„Wir sind in der glücklichen Lage, dass wir grundsätzlich nicht viel ändern müssen. Wir wollen, wenn das machbar ist, unseren Publikumsbereich in der Schleyerhalle durch bauliche Maßnahmen noch attraktiver für unsere Besucher gestalten. Außerdem überlegen wir, ob wir wegen des Fed Cups die offizielle Eröffnungsfeier vom Sonntag auf den Montag verlegen. Dazu haben wir natürlich noch jede Menge guter Ideen, für deren Umsetzung wir jetzt die richtigen Partner suchen.“
Und die Spielerinnen?
„Wir gehen davon aus, dass wir auch diesmal wieder sechs bis acht Spielerinnen aus den Top Ten haben werden. Und wir sind zuversichtlich, dass eine dieser Spielerinnen Serena Williams sein wi
Des Spielers neue Kleider
Mehrere Top-Profis werden im nächsten Jahr einen neuen Bekleidungssponsor haben -Was bereits seit einigen Wochen als Gerücht die Runde machte, ist mittlerweile offiziell bestätigt: Andy Murray wird ab Januar in Adidas Bekleidung und Schuhen spielen. Von der neuen Competition-Linie wird es einen eigenen Farbweg exklusiv für den Schotten geben, ebenso vom
Barricade V Schuh. Dieser wird übrigens nur eine neue Farbe haben, der Schuh an sich bleibt gleich. Den neuen Barricade VI bringt Adidas erst im Sommer nächsten Jahres auf den Markt.
Im Gegenzug zu Murray wird das bisherige Adidas-Flaggschiff Novak Djokovic die Marke mit den drei Streifen verlassen. Wer den Serben künftig einkleidet, das ist noch nicht sicher oder zumindest noch nicht offiziell. Gerüchten zufolge soll sich Djokovic bereits mit K-SWISS einig sein. Wobei man davon zumindest beim deutschen Vertrieb von K-SWISS noch nichts weiß. In trockenen Tüchern ist hingegen der Vertrag mit John Isner, immerhin nach Andy Roddick zweitbester US-Amerikaner auf der Weltrangliste. Isner wird ab Januar Bekleidung und Schuhe von K-SWISS tragen und sich damit zu Tommy Haas und Mardy Fish gesellen.
Das Duell
Der nächste Kampf der Geschlechter findet am 28. November in Salzburg statt – Es ist mittlerweile 36 Jahre her als über 30.000 Zuschauer in den Astrodome von Houston/Texas pilgerten zum “Battle of the Sexes”. Es war die größte Zuschauermenge, die je ein Match live gesehen hatten und wohl auch das ungewöhnlichste Match, welches die Tenniswelt bis dato geboten bekam: Ein alternder Tennisspieler gegen die beste Frau der Welt; Bobby Riggs, Wimbledonsieger von 1939 und mittlerweile 55 Jahre alt, gegen Billie-Jean King, Nummer 1 der Welt und engagierte Feministin. Riggs hatte schon zu seinen aktiven Zeiten ein ausgeprägtes Selbstvertrauen: Für seinen Wimbledonsieg kassierte er reichlich Geld, obwohl damals noch strengste Amateurstatuten galten. Sein Trick: Er wettete bei Londoner Buchmachern ein hübsches Sümmchen auf sich selbst!
Gegen Billie-Jean King hingegen hatte er zu hoch gepokert, mit 6:4, 6:3, 6:3 schickte diese “Großmaul Riggs” vom Platz. Besser machte es in den 1990er Jahren dann Jimmy Connors, als er zum Ende seiner Karriere gegen Martina Navratilova antrat. Trotz des Handicaps, dass für ihn auch das Doppelfeld galt, gewann er. Und nun folgt also die nächste Auflage Mann gegen Frau: Am 28. November werden im Rahmen des ATP Challengers Salzburg Indoors Österreichs Nummer 1 Sybille Bammer und Ex-French Open Sieger Thomas Muster gegeneinander antreten. Siegprämie: 100.000 Dollar! Bammer trainiert derzeit bis zu sechs Stunden täglich, um für “das Duell” (so der Titel des Matches) gerüstet zu sein. Muster beschäftigte sich die letzten Wochen hingegen mehr mit seinem Weingut und mit seiner am 12. Oktober geborenen Tochter. Ex-Kollege Stefan Koubek warnt Muster allerdings. Er hatte anlässlich der BA Tennis Trophy in Wien mit Bammer trainiert und bescheinigte ihr eine hervorragende Fitness und sehr gute Form. “Ich kann Tom nur raten, dass er die Partie nicht auf die leichte Schulter nimmt”, so Koubek. Muster hingegen ist sich sicher, dass er den 100.000-Dollar-Jackpot knacken wird. Am 28. November werden wir dann mehr wissen. Weitere Infos zum neuesten “Kampf der Geschlechter” findet Ihr übrigens hier.
Geschenke aus Wien
Nachdem der rasende keller-sports.de Reporter Fabrizian letzte Woche in der Wiener Stadthalle unterwegs war, hat er jetzt auch noch was zu verschenken – Während der BA Tennis Trophy in Wien hat Fabrizian sich die Matches angeschaut, seine Beobachtungen für uns aufgeschrieben, Philipp Kohlschreiber sieben zum Teil sehr knifflige Fragen gestellt, sich
mit Österreichs “enfant terrible” Daniel Köllerer angefreundet und natürlich über den Turniersieg von Jürgen Melzer gejubelt.
Aber er hat uns auch etwas mitgebracht: Ein offizielles Turnier T-Shirt von der BA Tennis Trophy mit den Unterschriften vieler Spieler, die in der Stadthalle dabei waren. Und die meisten haben gleich noch ihren Spitznamen mit dazu geschrieben. So zum Beispiel “La Monf” Gael Monfils, Marin “Chilla” Cilic, Steve “Shark” Darcis, Daniel “Nesty” Nestor oder natürlich “Crazy Däni” Köllerer.
Dieses T-Shirt soll künftig einem von Euch gehören, wir verschenken es nämlich. Und damit der glückliche Gewinner auch genau nachschlagen kann, wer da auf dem Shirt unterschrieben hat, gibt’s noch einen aktuellen ATP World Tour Guide 2009 oben drauf! Aber so ganz ohne Anstrengung rücken wir das natürlich nicht raus. Es gibt eine Frage zum Wien-Sieger Jürgen Melzer zu beantworten. Der Titel in der Stadthalle war ja erst sein zweiter Erfolg bei einem ATP Turnier. Wo gewann Melzer seinen ersten ATP-Titel. Kleiner Tipp: Es war im Jahr 2006. Die hoffentlich richtige Antwort schickt Ihr bitte per Mail mit dem Betreff MELZER an info@keller-sports.com. Unter allen richtigen Einsendungen wird dann das Shirt verlost.
Ende einer Durststrecke
Der rasende keller-sports.de Reporter Fabrizian berichtet diese Woche aus der Wiener Stadthalle – Wir staunen ja, dass Fabrizian es heute tatsächlich geschafft hat, seinen Bericht zu schreiben. Wir hatten ja schon befürchtet, dass er vor lauter feiern nicht dazu kommt. Denn Grund dazu hat er ja genug:
Nicht ganz unstolz darf ich als österreichischer Tennisfan behaupten, dass ein Landsmann das Wiener Turnier gewonnen hat – 21 Jahre nachdem der letztes Jahr verstorbene Horst Skoff 1988 im Finale Thomas Muster besiegte. Die Rede ist von Jürgen Melzer, der heute den Siegerpokal der Bank Austria Tennis Trophy in die Höhe strecken durfte.
Ein prestigeträchtiges Finalduell Österreich – Deutschland wurde von Marin Cilic eindrucksvoll verhindert. Der warf nämlich im Halbfinale Phillipp Kohlschreiber aus dem Turnier, für Kohli gab’s anschließend auch noch im Doppel “Saures”: Er schied an der Seite von Christopher Kas gegen das Austro-Duo Melzer/Knowle mit 4:6 6:1 6:10.
Vor dem heutigen Finalduell führte Marin Cilic, vor Turnierbeginn die Nummer 13 der Welt, übrigens im direkten Duell gegen Melzer mit 3:0. Doch das war Melzer völlig schnuppe, er gewann das Endspiel ziemlich deutlich mit 6:4, 6:3. Anschließend setzte er an der Seite von Julian Knowle zum Double an. Gegner im Doppel-Finale war mit Oliver Marach ein weiterer Österreicher, der gemeinsam mit dem Polen Lukasz Kubot das Endspiel erreicht hatte. Letztere hatten dann auch denkbar knapp die Nase vorn: Nach zwei abgewehrten Matchbällen gewannen Marach/Kubot mit 11:9 im Champions Te-Break.
Übrigens: Die Stimmen, welche schon ein Ende des Turniers im Anmarsch sehen wollten, sind dieses Jahr vorerst verstummt. Die Veranstaltung lief so gut wie schon lange nicht mehr. Das sehen zumindest die Veranstalter so. Der neue Turnierdirektor Herwig Straka berichtete, dass von der Bank Austria schon eine Sponsor-Absichtserklärung für 2010 abgegeben wurde.
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