K-BLOG

23. Juli 2010 von lars

Einkaufsratgeber Overgrips

Mehr als 70 verschiedene Overgrips beziehungsweise Verpackungsgrößen gibt es bei keller-sports.de. Da fällt es selbst uns manchmal schwer sich zurechtzufinden. Die wichtigsten Infos gibt’s deshalb hier:

Natürlich sind nicht alle Overgrips gleich. Abgesehen von der unterschiedlichen Haltbarkeit (diesen Punkt müsst Ihr selbst austesten) gibt es aber ein paar entscheidende Dinge. Grundsätzlich lassen sich die Overgrips in zwei verschiedene Arten unterscheiden: die sandbestrahlten Bänder (auch “dry grips”), die ein eher trockenes Gefühl bieten, und die griffigen Bänder (“tacky grips”), die zum Teil fast schon klebrig sind. Das weltweit wohl berühmteste und im Profibereich meistgespielte Overgrip dürfte das Unique Tourna Grip sein. Es ist quasi die “Ur-Mutter” der “dry grips”. Die besondere Stärke dieser Bänder ist die extrem gute Schweißaufnahme. Insbesondere Spieler mit stark schwitzenden Händen sind hier gut beraten. Das geht sogar so weit, dass die Hand ein wenig feucht sein sollte, weil diese Bänder sonst sogar etwas rutschig sind. Das kann insbesondere im Frühjahr oder im Herbt bei kühler Witterung ein Problem werden. Weitere Vertreter dieser Art von Overgrip sind das Babolat Pro Team, Dunlop Hydramax, Head Agassi Pro Grip, Pacific Xtr Grip oder das Signum Pro Wet Grip.

Die ”tacky grips” sind die deutlich größere Gruppe. Typische Vertreter sind unter anderem das Babolat Pro Team Tacky, Dunlop Roland Garros Hydratac, Head Prestige Pro, Kirschbaum Touch It, Pacific Xtack Pro, Prince Microzorb, Signum Pro Tour Grip, Tecnifibre Contact Wrap, Unique TournaTac, Wilson Pro Overgrip oder Yonex Super Grap. Übrigens: Der Grund dafür, dass immer mehr Profis mit weißen Overgrips spielen, ist nicht nur, dass sie es vielleicht optisch schöner finden. In weißen Griffbändern sind am wenigsten Farbpigmente beigemischt und sie sind daher am griffigsten.

Es gibt unter den “tacky grips” aber noch ein paar spezielle Versionen. Zum Beispiel extra dünne Bänder, die den Griff daher nur minimal dicker machen. Außerdem spürt man die Kanten des Griffes besser. Hierzu zählen zum Beispiel das Babolat VS Grip Original oder das Kirschbaum Touch It Ultra.

Das Gegenteil gibt es natürlich auch: Overgrips, die etwas dicker sind und damit den Griff etwas dicker und weicher machen und meist auch etwas länger halten. Zu dieser Kategorie zählen das Kirschbaum Overgrip Plus und das Signum Pro Magic Grip.

Hinzu kommen noch einige Overgrip-Varianten mit Oberflächenstruktur oder -perforation. Diese haben ihre Fans, speziell im Bereich der Club- und Freizeitspieler. Unter Turnierspielern und Profis sind sie hingegen kaum gebräuchlich, weil diesen das Gefühl meist “zu unruhig” ist.

Übrigens: Es ist richtig, dass die Nutzung von Overgrips das Erneuern des Basisbandes überflüssig macht – aber nicht ewig! Von Zeit zu Zeit muss auch das Basisband gewechselt werden, weil es keine Feuchtigkeit mehr aufnehmen kann und weil die dämpfenden Eigenschaften mit der Zeit nachlassen.


22. Juli 2010 von lars

Alter Bekannter wiederentdeckt

Er war der letzte Deutsche, der auf Platz 1 der Herren-Weltrangliste stand. Nein, die Rede ist nicht von Boris Becker, sondern von Kai Schrameyer. “Kai wer?!”, werden jetzt viele fragen. Kai Schrameyer war Mitte der 90er Jahre die Nummer 1 im Rollstuhltennis, verabschiedete sich dann aber vom Leistungssport, “weil man im Rollstuhltennis leider keine Millionen verdienen kann und ich mich um meine berufliche Karriere kümmern muss”, wie er es damals begründete. Schrameyer studierte Jura in Heidelberg und kehrte nach dem Studium noch einmal kurzzeitig zurück in die Szene, gewann Silber bei den Paralympics 2000 in Sydney. Kurz danach verschwand er wieder und selbst in der kleinen Rollstuhltennis-Szene konnte zuletzt kaum jemand genau sagen, was er macht und wo er steckt. Little Mac hatte bis kurz nach der Silbermedaille von Sydney immer wieder Kontakt zu Schrameyer, seither aber nicht mehr. Jetzt ist er durch Zufall auf einen Beitrag eines Kalifornischen TV-Senders gestoßen, in dem Kai Schrameyer plötzlich auftaucht und einem Reporter zeigt, wie Rollstuhltennis funktioniert. Wer sich übrigens wundert, dass Schrameyer da so locker sein rechtes Bein bewegt: Er ist nicht gelähmt, sondern hat als Jugendlicher durch Knochenkrebs sein linkes Bein verloren. Daher sitzt er nicht immer im Rollstuhl, sondern ist von Zeit zu Zeit auch mit Prothese anzutreffen.



21. Juli 2010 von lars

Petko bloggt

Deutschlands Nummer 1 berichtet täglich aus Bad Gastein – Seit ein paar Wochen ist sie die beste Deutsche auf der Weltrangliste, was ihr auch gleich mehr Aufmerksamkeit bringt: keller-sports.de Katalogmodel Andrea Petkovic.

Auch den Verantwortlichen der WTA Tour und deren Website ist nicht verborgen geblieben, dass Petko zum einen in den letzten Monaten sehr gutes Tennis spielt und zum anderen eine sehr kreative Person ist. Und da die Darmstädterin diese Woche ihren ersten WTA Tour Titel in Bad Gastein verteidigen muss, engagierten die WTA-Leute sie gleich für den Player’s Blog der Woche. Täglich berichtet Petko von ihren Erlebnissen. So erfährt man zum Beispiel, dass ihre Freunde sie für tollpatschig und ungeschickt halten. Und in der Tat habe sie diese Woche schon einen Zeh und  ihr Knie angeschlagen und sich eine Gehirnerschütterung zugezogen. Wobei dieselben Freunde wohl behaupten würden, dass die Sache mit dem Hirn bereits seit der Geburt andauern würde – so zumindest berichtet es Andrea Petkovic. Was sie diese Woche noch alles zu berichten hat und wie es mit der Titelverteidigung klappt, das erfahrt Ihr in Petko’s Blog auf der Website der WTA Tour.


20. Juli 2010 von lars

World of Tennis

Beim US-Sender MSG+ gibt es eine neue Serie mit dem Titel “World of Tennis”. Justin Gimmelstob, Ex-Profi und bekannt aus diversen “Uncovered-Videos” auf atpworldtour.com, begleitet hier durch das Programm. Im ersten Teil steht das “Comeback” von Ivan Lendl im Vordergrund, der bei einer Show-Veranstaltung erstmals nach 16 Jahren wieder ein öffentliches Tennismatch bestritt.



Diese Woche durfte Little Mac an einen Ort, an dem normalerweise keine Kameras zugelassen sind. Ein Blick hinter die Kulissen des Tunings von Profi-Rackets:



Anläßlich des Mercedes-Cups in Stuttgart hatten wir von keller-sports.de mit unserem Partner Pacific zum “K-Day” eingeladen. Auf dem Programm stand zunächst ein Blick hinter die Kulissen in der Pacific-Zentrale im schwäbischen Hochdorf. Dort gab es von Uli Birkenmaier Infos über die Firma und die Produkte, insbesondere natürlich über die neue Racketserie. Anschließend zeigte Pacific-Tuning-Experte Chris Reuter auch das neue Tuning-Center, in welchem die Schläger für die Profis präpariert werden. Einer der 15 angereisten Saitenforums-User bekam sogar ein Racket nach Wunsch angefertigt. Verständlicherweise durften in diesem sensiblen Bereich keine Fotos gemacht werden, Impressionen vom Besuch bei Pacific und natürlich vom anschließenden Besuch auf dem Stuttgarter Weissenhof inklusive Test der Pacific-Rackets gibt’s aber hier:

Morgendliches Treffen in netter Runde in der Pacific-Zentrale in Hochdorf. Uli Birkenmaier (hinter dem Laptop) gibt Infos zur Firma und den Produkten.

Hinter Uli Birkenmaier sieht man die neue Pacific-Racketserie.

Am Bespannservice-Stand von Pacific auf dem Stuttgarter Weissenhof erklärt Uli Birkenmaier die neue Pacific-Besaitungsmaschine X8.

Der Bespannservice bei diesem Turnier der ATP World Series in Aktion.

Dann ging's zum Rackettest. Flo aus dem keller-sports.de Team zeigt wie's geht.

Und auch Patrick aka Lasse-s kann es. Insgesamt ein sehr schöner und interessanter Tag mit tollem Tennis und Traumwetter. Vielen Dank an unseren Partner Pacific für die Unterstützung beim ersten aber bestimmt nicht letzten K-Day.


15. Juli 2010 von lars

Im Sturm erobert

Wilson Kamsin.Five BLX 108 wird klarer Testsieger – Bereits der Vorgänger K Five 108 wurde vom Tennis Magazin als das “armschonendste Racket aller Zeiten” bezeichnet.

Beim neuen Wilson Khamsin.Five BLX 108 waren nun auch die Tester der DTZ – Deutsche Tennis Zeitung absolut begeistert. Der Name “Khamsin” stammt vom gleichnamigen arabischen Wüstensturm. Die Herzen der Tester in der Kategorie “Komfortschläger” eroberte das Racket im Sturm. “Noch nie hatten wir einen Schläger mit so fantastischer Dämpfung und mit solch einer hohen Durchschnittsnote”, heißt es im Testbericht. Neben der Dämpfung punktet der Schläger vor allem auch durch die gute Kontrolle, die er trotz seiner Power und Armschonung bietet. Mit 9,6 von 10 Durchschnittspunkten landet der Khamsin.Five BLX 108 klar vor dem Wilson Cirrus.One BLX (8,4 Punkte) und dem brandneuen Head YouTek Five Star, welcher erst im September in den Handle kommen wird. Während sich der Cirrus.One BLX passend zum Namen (Cirrus ist eine Wolkenart) leicht wie eine Wolke und dabei mit enormer Power spielt, bietet der Five Star sehr ähnliche Spieleigenschaften zum Testsieger, hat allerdings nicht diese extreme Dämpfung. Mit 8,1 Punkten ebenfalls gut dabei ist der Dunlop Aerogel 4D 700 new. Alle Details zum Test erfahrt Ihr in der aktuellen Ausgabe 07/2010 der DTZ – Deutsche Tennis Zeitung. 


14. Juli 2010 von lars

Petzschner im Netz

Der Wimbledonsieger hat eine neue Homepage am Start – Wusstet Ihr, dass Philipp Petzschner auch auf den Spitznamen “Picasso” hört? Dass er Fan von Arminia Bielefeld ist? Dass er einen kleinen Sohn namens

Aziz hat? Dass er leidenschaftlicher Golfer ist und “Die Legende von Bagger Vance” zu seinem Lieblingsfilm erkoren hat? All das und noch viiiiiieeeel mehr erfahrt Ihr jetzt auf der neuen Homepage von Philipp Petzschner. Die ist seit kurzem online und nicht nur informativ, sondern auch optisch sehr gelungen.

Interessantes Detail am Rande: Im Bereich “News” ist ein Foto von Petzschner zu sehen in der Jacke des deutschen Davis Cup Teams. Dabei hatte er ja für dieses Jahr den Davis Cup abgesagt und mit seiner Weigerung den NADA-Code der nationalen Anti-Dopingagentur zu unterschreiben für einen Eklat gesorgt. Vor ein paar Tagen erklärte Petzschner aber, dass er nächstes Jahr wieder für das Team zur Verfügung stehen wird und auch alle notwendigen Erklärungen unterschreiben wolle. Allerdings bleibt ihm eh keine Wahl, da er inzwischen zu den Top 50 der Welt gehört. Da muss er sowieso den WADA-Code der Welt-Anti-Dopingagentur unterschreiben – und dieser ist identisch mit dem der NADA.


Nachdem sein Abschneiden beim ersten Turnier der keller-sports.com Grand Slam Series powered by Dunlop ja eher dürftig ausfiel, durfte Jakob am Sonntagabend mit den Spaniern gemeinsam jubeln. Denn nachdem die Iberer den WM-Titel geholt hatten und damit auch die Endabrechnung unseres internen Tippspiels gemacht werden konnte, stand fest: Jakob ist der klare Sieger. Und das obwohl er in den letzten Partien kaum noch punktete. Den Grundstein zu seinem Erfolg hatte er mit überragendem Gespür und dem nötigen Quentchen Glück bereits in der Vorrunde gelegt. Gerüchten zufolge soll er auf seinen Triumph ähnlich überschwänglich reagiert haben wie Iker Casillas, allerdings nicht vor laufender Kamera. Auf jeden Fall wird man ihn in nächster Zeit wohl etwas häufiger bei unserem Lieblings-Italo-Griechen sehen, wo er dann seine Siegprämie auf den Kopf oder besser gesagt in den Bauch hauen wird. Hier noch die Abschlusstabelle:


Wann kommt die neue Steffi? Die Frage wird schon so lange gestellt, dass viele darauf antworten: “Wer ist Steffi?!” Little Mac hat ein junge Deutsche gesehen, die sicher keine zweite Steffi wird, da so etwas nur alle 100 Jahre vorkommt. Aber vielleicht lohnt es sich, sie im Auge zu behalten. Um wen es sich dreht, das verrät er Euch hier:




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