keller-sports.de goes Wiesn
Betriebsausflug auf’s größte Volksfest der Welt – Die Arbeit bei keller-sports.de macht uns allen zwar einen Mordsspaß, aber den ganzen Tag Spaß haben, das hält ja kein Mensch aus.
Deshalb muss man ab und zu auch dem Ernst des Lebens ins Auge schauen. Und dieser Ernst des Lebens heißt zumindest in München derzeit “Wiesn”. Als Münchner Unternehmen kommt natürlich auch keller-sports.de nicht am größten Volksfest der Welt vorbei, zumal zwei “Rookies” im Team waren, die ihren ersten Wiesn-Besuch absolvieren mussten.
Also ging es zum Betriebsausflug ins Schottenhamel-Festzelt. Einige Hendl und noch ein paar mehr Maß Bier wanderten dabei in die Bäuche des Teams und einige rundeten den Abend noch mit einer rasanten Jagd auf dem Auto Scooter ab. Der nächste Morgen zeigte dann, dass das abendliche Vergnügen kaum bleibende Schäden hinterlassen hat. Wir zeigen Euch hier aber trotzdem lieber ein Bild vom Wiesnbesuch selbst.
Paukenschlag durch Petko
Sieg über Svetlana Kuznetsova in Tokio – Andrea Petkovic – aktuelles Katalogmodel für keller-sports.de – hat bei den mit zwei Millionen Dollar dotierten Pan Pacific Open in Tokio für eine faustdicke Überraschung gesorgt.
Mit einer überragenden Vorstellung bezwang die 22-Jährige die russische French Open Siegerin Svetlana Kuznetsova (Nummer 6 der WTA-Weltrangliste) in 2:11 Stunden mit 7:5; 4:6; 6:3. Im Achtelfinale wartet nun die Siegerin der Partie Agnieszka Radwanska gegen Daniela Hantuchova. Das Spiel wird am Mittwoch, den 30. September um etwa 9 Uhr unserer Zeit live auf Eurosport übertragen.
Petko hatte sich als aktuelle Nummer 58 der Welt zunächst durch die Qualifikation gekämpft und bereits in Runde eins mit einem Zweisatzsieg gegen die Österreicherin Sybille Bammer aufhorchen lassen. Der Sieg gegen Kuznetsova ist nun aber ihr erster Erfolg gegen eine der ganz großen Spielerinnen auf der Tour. Bereits Ande April hatte sie beim Porsche Grand Prix in Stuttgart gegen Kuznetsova an einer Sensation geschnuppert, dann aber nach hartem Kampf in drei Sätzen verloren. Die Russin gewann anschließend das Turnier. Vielleicht schafft Petko ja jetzt in Tokio dieses Kunststück. Aber zunächst einmal drücken wir ihr die Daumen für das nächste Match.
Little Mac’s Sprechstunde – Comeback-Fieber
Das Comeback-Fieber ist ausgebrochen im Profitennis. Und es beschränkt sich nicht nur auf Belgien. Auch in Asien grassiert diese “Krankheit”. Wobei Little Mac darüber alles andere als traurig ist.
Alles im Griff?
Welche Griffstärke ist die richtige? Eine der schwierigsten Fragen bei der Racketwahl – Ob am Telefon, im Chat oder per Mail, die Frage kommt immer wieder, wenn wir bei keller-sports.de Kunden beraten: “Welche Griffstärke brauche ich?” Und sie ist leider extrem schwierig zu beantworten. Es gibt zwar diverse Faustregeln, die Erfahrung zeigt aber, dass nur eine einzige Regel bei der Griffstärke wirklich Sinn macht: “Nimm das Ding in die Hand und fühl’ Dich wohl damit!”
Nun gibt es aber auch gewisse grobe Erfahrungswerte. keller-sports.de Kollegin Daniela hat das kürzlich mal ganz treffend formuliert: “normale Frauenhand Griffstärke 2, normale Männerhand 3, ,Tatze’ 4!” Das ist soweit ganz ok, aber eben nicht pauschal richtig. Ein Michael Stich zum Beispiel – mit über 1,90m sicher kein kleiner Mann – bevorzugte über weite Strecken seiner Karriere Griffstärke 2, Venus Williams hingegen hat einen 5er Griff in der Hand!
Ein guter Anhaltspunkt ist auch die Griffstärke des bisherigen Schlägers. Hier gilt es aber zu beachten, dass zum Beispiel Griffstärke 3 nicht unbedingt gleich Griffstärke 3 ist. So fallen die Griffe der Firmen Head und Tecnifibre erfahrungsgemäß am kleinsten aus. Etwas dicker sind Dunlop,Fischer und Yonex, dann kommen Prince und Wilson, während Babolat in der Regel (Ausnahme sind die “Smart Grips”) die “dicksten Dinger” hat. Wer also bei Babolat bislang Griffstärke 3 hat, der sollte bei einem Wechsel zu Head oder Tecnifibre vermutlich eine Griffstärke höher gehen.
Eine weitere beliebte Frage in Sachen Griffstärke: “Was ist der Unterschied zwischen L3 und 4 3/8?” Die einfache Antwort: es gibt keinen! Die Griffstärken wurden ursprünglich in “Griffumfang in inch” angegeben, immer in Achtel-Inch-Stufen. Also erst 4 1/8 dann 4 2/8, was zu 4 1/4 gekürzt wird, gefolgt von 4 3/8, dann 4 4/8 (4 1/2), usw. Und da das ziemlich kompliziert war, hat man sich irgendwann darauf verständigt, einfach nur die jeweiligen Achtel anzugeben. Aus 4 1/8 wurde Griffstärke 1, aus 4 1/4 Griffstärke 2, . . . – verstanden?! Dann habt Ihr ja alles im Griff!
Mit Speed zum Sieg
Erster Rackettest der Saison ist veröffentlicht – In Little Mac’s Sprechstunde gab’s ja schon mal einen kleinen Einblick in den ersten Schlägertest dieser Saison in der Deutschen Tennis Zeitung. Über ein paar der dort angetretenen Rackets hatte Little Mac seine ganz private Meinung verkündet. Wie das Gesamturteil aller Tester ausgefallen ist, das wurde nun veröffentlicht.
Den Testsieg räumte dabei das Djokovic-Racket Head Youtek Speed Pro ab. Im “härtesten Test aller Zeiten” wie es die DTZ schreibt erhielt er durchschnittlich 8,7 von maximal 10 Punkten. Auf den Plätzen folgen der Yonex RDiS 100 93 (8,1 Punkte) und der Head Youtek Radical Pro (7,9 Punkte).
Veröffentlicht wurde aber nicht nur die Durchschnittspunktzahl, sondern auch die beste und schlechteste Punktzahl, welche die Schläger bekommen hatten und wie oft diese jeweils vergeben wurde. So landete der Prince EXO3 Rebel 95 zwar mit durchschnittlich 7,1 Punkten “nur” auf Platz 6 von 12 Rackets, bekam aber mehr “10er” als irgendein anderer Schläger dieses Tests. Ein Racket also, das polarisiert: entweder findet man es ganz toll oder ganz schlecht. Die genauen Ergebnissen findet Ihr übrigens in der DTZ – Deutsche Tennis Zeitung, Ausgabe 9/2009.
Laufen wie ein Master
Neue Nike-Schuhe jetzt lieferbar – Die US Open sind noch nicht lange vorbei, da blicken Spieler und Tennisfans schon wieder nach vorn: Ein heißer Herbst steht uns bevor mit dem Masters Cup in London als absolutem Höhepunkt.
Und wer jetzt schon den Masters-Style der Topstars an den Füßen haben will, der bekommt ab sofort die exklusiven Nike-Modell von Roger Federer und Rafael Nadal hier bei keller-sports.de.
Roger wird in London im Air Zoom Vapor VI Tour Masters mit Flywire Technologie aufschlagen, Rafa trägt den Air Max Courtballistec 1.3 Masters (siehe Foto) mit Air Max und Lunarlite Technologie für optimale Dämpfung. Schaut man zurück auf die US Open, so darf man davon ausgehen, dass auch Juan-Martin del Potro dieses Modell anziehen wird. Beide Schuhe sind natürlich passend zur jeweiligen Bekleidungskollektion von Federer und Nadal, welche Ihr ebenfalls in den nächsten Tagen hier bei keller-sports.de finden werdet.
Auch für Novak Djokovic hat sein Ausrüster Adidas eine eigene Kollektion für den Masters Cup entworfen: Den CC Genius Novak Masters und das passende Shirt könnt Ihr ebenfalls bereits bei uns im Onlineshop bestellen. Und wenn man den Gerüchten Glauben schenkt, dann wird das die letzte Adidas-Kollektion des “Djokers” sein.
Werden die Gerüchte offiziell bestätigt?
Schon in den letzten Wochen wurden die Gerüchte über eine baldige Rückkehr von Justine Henin immer lauter. Heute Abend wird sich Justine Henin auf zwei belgischen Fernsehsendern offiziell dazu äußern.

Foto: Porsche
Sie würde nicht die Erste sein, die nach einem angekündigten Karriereende nun doch wieder auf die WTA-Tour zurückkehrt. Ihre Landsfrau Kim Clijsters hat dies nicht zuletzt eindrucksvoll gezeigt. Clijsters kehrte nach über zwei Jahren Pause auf die Tour zurück und wurde sogleich mit dem US Open Sieg belohnt.
Könnte es Justine Henin ähnlich ergehen? Noch ist nichts sicher! Die Gerüchte halten sich die Waage. Während beispielsweise erste Trainingseinheiten mit 14Turnierrackets und angeblich derselben Bespannung, die Assoziation einer Tourvorbereitung aufkommen lassen, werden diese als Vorbereitungen für Showmatches in Charleroi und Dubai abgetan.
Auf der anderen Seite hob ein ehemaliger Pressesprecher ein wenig den Schleier der Gerüchte. Er ließ verlauten, dass es Dinge gibt, die bereit wären, aber er nicht das Recht habe darüber zu reden. Justine Henin habe begonnen sich physisch vorzubereiten und in letzter Zeit einmal öfter den Ball geschlagen.
Doch aus dem Umfeld der ehemaligen Nummer 1 der Welt hört man nur „Kein Kommentar!“. Eine ähnliche Situation erlebten wir bereits bei der Ankündigung des Rücktritts. Nun bleibt uns wohl nichts anderes übrig als bis heute Abend zu warten und wer es empfängt um 18Uhr RTL-TVi beziehungsweise um 18.30Uhr RTBF einzuschalten.
Ergänzung – Nun ist es amtlich: Justine Henin wird auf die WTA Tour zurückkehren. Ähnlich wie ihre belgische Kollegin Kim Clijsters hat sie den Rücktritt vom Rücktritt bekanntgegeben. Wir dürfen also mit Spannung erwarten, ob sie bei ihrem Comeback genauso erfolgreich sein wird wie “Kimmi” mit dem kürzlich gewonnen US Open Titel.
Little Mac’s Sprechstunde – Smalltalk mit dem Chefbesaiter
Was das Material eines Tennisspielers betrifft, da ist Little Mac ja nicht gerade ein Rookie. Aber heute hat er einen Gesprächspartner, der insbesondere in Sachen Saiten so richtig weiß wo die Wurst wächst. Was der Mann zu erzählen hat – schaut einfach rein!
Heiße Wechselgerüchte
Murray statt Djokovic bei Adidas, Roddick komplett zu Babolat? – Während sich die Spieler Woche für Woche auf dem Platz “duellieren”, tobt hinter den Kulissen der Kampf der Ausrüster um die besten Pferdchen im Werbestall. Und da die Saison 2009 langsam aber sicher auf ihr Ende zusteuert, werden die Wechselgerüchte immer lauter. Im Zentrum der Spekulationen steht wieder mal Novak Djokovic. Vor einem Jahr ging es um seinen Schlägervertrag, jetzt ist die Bekleidung dran. Denn glaubt man den Gerüchten, dann wird der Serbe Adidas zum 1.1.2010 verlassen, dafür soll Andy Murray künftig die Marke mit den drei Streifen tragen. Angeblich soll der Schotte dann eine komplette eigene Kollektion bekommen, so wie es bei Djokovic dieses Jahr der Fall war.
Auch über den neuen Ausrüster vom “Djoker” wird wild spekuliert. Eine Version: Er wird künftig auch die Bekleidung und die Schuhe seines Racket-Ausrüsters Head tragen. Von Head selbst gibt es auf Nachfrage keine offizielle Stellungnahme, allerdings auch kein Dementi. Das deutet darauf hin, dass es zumindest Verhandlungen gibt. Auffällig war aber auf jeden Fall, dass während der US Open in der Box vom Djokovic-Anhang erstaunlich viele Head-Textilien getragen wurden. Und passen würde es ja: Immerhin wird es zu den Rackets der Youtek Speed Serie, welche Djokovic spielt, künftig auch einen Schuh geben (siehe Foto).
Ein weiteres Gerücht besagt, dass Andy Roddick nächstes Jahr nicht mehr in Lacoste-Bekleidung auflaufen wird, sondern dann komplett in Babolat spielt – Schläger, Saiten, Taschen und Schuhe mit der Doppellinie benutzt er ja bereits. “Dieses Gerücht ist eine Ente!”, heißt es dazu jedoch ganz offiziell von Babolat. Ob das nun ein definitives Nein ist oder eher in die gleiche Kategorie einzuordnen ist wie die Treuebekundungen der Fußball-Manager zum Trainer nach der achten Niederlage in Folge, da muss sich jeder selbst seinen Teil zu denken.
Aber wer auch immer wohin wechselt – wenn es offiziell ist, dann erfahrt Ihr es natürlich hier im K-BLOG.
Härter, weicher oder alles beim alten?
Sollte man beim Wechsel von Freiluft auf Halle das Material anpassen? – Es ist (leider) nicht mehr zu leugnen: Die kalte Jahreszeit rückt unaufhaltsam näher und damit für uns Tennisspieler der Gang in die Halle. Da stellt sich für viele mal wieder die Frage: Sollte man sein Material den veränderten Bedingungen anpassen? Und wenn ja, wie?
Sofern man im Winter auf Teppich spielt, bleibt eine Anpassung unausweichlich: Schuhe mit profilloser Sohle. Aber wie sieht es mit Schläger und Seite aus? Eines vorneweg: Ich persönlich halte nichts davon, etwas am Schläger zu ändern. Das vertraute Schwunggefühl sollte meines Erachtens erhalten bleiben. Ich wüsste auch keinen wirklich guten Spieler, der hier etwas verändert. Ganz anders sieht es bei der Saite beziehungsweise bei der Bespannhärte aus. Hier gibt es drei Denkansätze:
1. Der Hallenboden ist schneller, die Bälle kommen mit höherer Geschwindigkeit an, also brauche ich mehr Kontrolle. Schlussfolgerung: der Schläger muss härter bespannt werden.
2. Dadurch dass die Bälle schneller kommen, habe ich weniger Zeit und kann nicht so weit ausholen. Ich schlage mit weniger Schwung zu und brauche deshalb mehr Power. Schlussfolgerung: der Schläger muss weicher bespannt werden.
3. Ich möchte mein vertrautes Gefühl beibehalten und lasse alles so wie immer. Auf die veränderten Bedingungen muss ich mich halt selbst einstellen.
Im Grunde genommen ist gegen keinen dieser Denkansätze etwas zu sagen. Welcher nun für Euch jeweils am meisten zutrifft, das müsst Ihr selbst entscheiden oder gegebenenfalls ausprobieren.
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