In der Saison 2017/2018 ist unser Partner HEAD Ski mit einer neuen Ski-Serie auf den Markt gekommen: KORE. Mit verschiedenen Innovationen, Technologien, Materialien und dem einzigartigen Design hat HEAD Ski den nächsten Schritt in Richtung der Zukunft des Freeridens gemacht.

Pünktlich zum Start des 2018 entwickelten HEAD KORE 99 wollen wir euch die KORE-Modelle, den Aufbau und die Unterschiede vorstellen. Außerdem erzählt der Sales and Marketing Director von HEAD Ski, René Harrer, uns einige Highlights und Insights der HEAD KORE Ski Serie.

HEAD KORE Ski - Der Aufbau


Das Hauptanliegen bei der Entwicklung des neuen Freeride-Skis war es nur das Wesentliche und Essentielle in den Ski zu packen. Aus dem Grund wurde sogar auf die übliche Kunststoff-Oberfläche verzichtet. Stattdessen verwendete HEAD Ski einen verpressten und geharzten Polyester-Fleece.

Daraus entsteht eine offene Hightech-Bauweise, die gleichzeitig einiges an Gewicht einspart. Das macht den Ski zu einem echten Leichtgewicht verglichen mit anderen Modellen auf dem Markt. Eine Besonderheit bei der Entwicklung des neuen Skis, war die Verbindung verschiedener innovativer Materialien: HEAD Ski Freeride Der Kern der Skier ist aus einem leichten aber sehr steifen Karuba Holz. Unter der Bindung wurde zusätzlich ein sogenanntes Koroyd-Element eingefügt. Koroyd ist ein Material, das bisschen aussieht wie viele aufgestellte Strohhälme nebeneinander. Es hat zwei große Vorteile:

Zum einen spart man durch die Hohlräume einiges an Gewicht ein. Zum anderen absorbiert Koroyd Vibrationen. Beide Eigenschaften machen den Ski so leicht, geben ihm aber eine starke Performance mit.

Außerdem wurden Tips und Tail mit Graphene verstärkt. Graphene gilt als härtestes und gleichzeitig leichtestes Material der Welt und kommt z.B. auch bei HEAD Tennisschlägern zum Einsatz. Um eine starke Drehsteifigkeit zu gewährleisten kommt als Unterlage eine dreifasrige Karbonschicht unter die Ski. Karbon und Graphene geben euch volle Kontrolle zu jeder Zeit. Der innovative Aufbau des HEAD KORE Skis macht ihn also leicht, dämpfend und steif. Daran erkennt man auch die Fokussierung von HEAD auf die drei Merkmale Leichtigkeit, Flotation und Kontrolle. Perfekte Voraussetzungen für einen starken Freeride-Ski, oder? Wie gefallen euch die technologischen Highlights des Skis?

HEAD KORE Ski - Die unterschiedlichen Modelle


Wie bei HEAD Ski üblich gibt es - inzwischen - vier verschiedene Modelle von KORE-Skis. Genauso wie beispielsweise beim i.Supershape, erkennt man die verschiedenen KORE-Modelle an den Farben. Der Hauptanteil ist zwar bei allen Modellen mattschwarz, doch an der Unterseite und zwischen der Bindung des jeweiligen Skis erkennt man die farbliche Markierung.

Neben den vier unten genannten Modellen gibt es noch einen orangen HEAD KORE 87 für Kinder. Er ist ideal für die ersten Erlebnisse abseits der planierten Strecken. Die Zahl hinter dem Namen gibt an wie sehr der Ski in der Mitte, sprich an der schmalsten Stelle, tailliert ist. Das sind die weiteren Unterschiede: HEAD KORE Skis

Der gelbe HEAD KORE 93


Der HEAD KORE 93 ist vor allem für gute Skifahrer, die aber noch neu im Freeriden sind. Er hat eine sehr einfache Handhabung auf und abseits der Piste. Durch sein geringes Gewicht ist er auch ein super Begleiter für Skitouren.

Mit dem schmalsten Modell kommst du dynamisch und spielerisch leicht die Hänge runter. Egal ob im präparierten Skigebiet oder im tiefen Powder, der KORE 93 ist auf jedem Terrain zuhause. Wenn ihr also einen Freeride-Einsteiger sucht, der auf allen Untergründen performt, ist der 93er die richtige Wahl.

Der rote HEAD KORE 99


Noch mehr Allrounder wie der 93er ist der erst 2018 entwickelte KORE 99. Im Powder bleibt er steif und ist extrem wendig, perfekt zum Freeriden also. Seine Skitouren-Qualität erkennt man an dem ebenfalls geringen Gewicht. Aber auch auf dem präparierten Hang kann der neue HEAD KORE 99 mehr als nur überzeugen.

Den vielseitigen Skifahrern unter euch würden wir deshalb den neuen 99er empfehlen. Morgens auf den Berg stapfen, nachmittags durch unberührten Powder fahren oder einen ganzen Tag die präparierten Hänge runterfahren - der KORE 99 macht es mit.

Der grüne HEAD KORE 105


Das 105er Modell begeistert mit seiner Wendigkeit und Dämpfung im Tiefschnee. Damit behaltet ihr selbst an steilen Hängen die Kontrolle und könnt im Gelände euer können zeigen. Natürlich kann auch er auf der Piste performen, ist aber eher im Powder zuhause.

Als überzeugt Freerider ist der Kore 105 euer Modell. Kein Pulverschnee-Feld ist mehr sicher vor euch, wenn ihr den Ski den Berg runterjagt.

Der blaue HEAD KORE 117


Der KORE 117 ist das breiteste Modell der Ski-Reihe. Er wird vor allem von Profi-Athleten geliebt. Er ist einer der leichtesten Ski seiner Art auf dem Markt und ist an jedem Hang mit tiefem Schnee daheim. Egal ob Heliskiing oder Freeride World Tour, wir freuen uns schon darauf den HEAD KORE 117 in Aktion zu sehen.

Vor allem für die ambitionierten Freerider ist der 117er Ski ideal. Er steht für die absolute Freeride-Freiheit. HEAD Ski KORE Freeride

Interview mit René Harrer über die HEAD KORE Ski


Die neue Freeride KORE-Serie wurde in der vergangenen Saison 2017/2018 von HEAD eingeführt. Welche Idee steckt hinter der Einführung dieser neuen Produktlinie aus dem Bereich Freeride – wie darf man Sich die Herangehensweise vorstellen?

Freeski wurde bei uns bis dahin eher stiefmütterlich behandelt. Wir dachten uns: entweder oder. Entweder bringen wir etwas völlig Neues und Einzigartiges auf den Markt oder wir arbeiten so weiter wie bisher, ohne nennenswertes Konzept in diesem Segment.
Wir haben uns für Variante 1 entschieden, weil wir an den Markt und das Segment glauben.

Wie lange dauerte das Projekt von den Ideen für Design, Technologien etc. bis hin zur Produkteinführung?

Insgesamt hat es eineinhalb Jahre gedauert. Viele Ideen, viel probieren, viel testen. Viele Gespräche mit Freeride-Athleten wie James Heim und anderen, die auch maßgeblich an der Entwicklung beteiligt waren. HEAD KORE 105 Wie unterscheidet sich die KORE-Serie vom normalen HEAD Ski – was macht diese Produktserie so besonders?

Wir wollten was Neues machen und uns unterscheiden. Daher haben wir beschlossen keine Oberfläche zu verwenden, den Ski auf das absolut Wesentliche zu reduzieren. Das erfordert auch Mut, denn ohne Oberfläche hat man auch keine Möglichkeiten für Grafiken und Designs. Eine spannende, aber im Nachhinein betrachtet definitiv richtige Entscheidung.

Bist Du mit den Erfolgen der KORE Produkteinführung zufrieden?

Mittlerweile können wir vom erfolgreichsten Produktlaunch seit der Einführung von Carving Ski sprechen. Für uns eine tolle Bestätigung und die Verpflichtung ständig weiterzuarbeiten.

Die KORE Serie, bestehend nun aus 4 Modellen, wurde 2018 um ein weiteres Modell erweitert. Was verspricht das neue Modell und für welche Zielgruppe ist es geeignet?

Der neue KORE 99 deckt ein relativ großes Segment ab, das wir bisher nicht bedient haben. Man kann ihn ohne weiteres noch zum Allmountain Segment dazuzählen. D.h. hauptsächlich auf der Piste unterwegs und gewappnet für frischen Schnee.

Was ist dein persönlicher Favorit aus der KORE-Freeride-Serie?

Ich bin meistens mit dem KORE 105 unterwegs. Immer noch vielseitig auf der Piste und für jedes Tiefschnee-Abenteuer zu haben.