Welche Ausrüstung braucht man zum Laufen? Jeder weiß, dass gute Laufschuhe einen großen Unterschied machen können, je nachdem welche Funktionen sie mit sich bringen. Ebenso bekannt sind die Vorteile von atmungsaktiver und schweißableitender Kleidung. Ein Kleidungsstück wird aber bei vielen Läufern vernachlässigt, das nicht weniger wichtig ist: die Laufsocken.

Es gibt eine Reihe an Marken, die Laufsocken herstellen, wie zum Beispiel ASICS, Nike, Falke, CEP oder Smartwool. Doch was bringen Laufsocken wirklich? Warum sind sie so wichtig? Was sind die Unterschiede? Wir erklären es euch: 29096130_386802835121793_7491711269729206272_n

Vorteile guter Laufsocken


Vielleicht fragen sich einige von euch, warum spezielle Socken zum Laufen wirklich nötig sind. Ganz einfach, weil sie viele Vorteile mit sich bringen und nebenbei auch gesünder für eure Füße sind. Im Gegensatz zu euren Alltags-Baumwoll-Socken sind Laufsocken auf den Fuß zugeschnitten. Einige Marken, wie zum Beispiel Falke, unterscheiden dabei sogar zwischen dem linken und rechten Fuß, um eine noch genauere anatomische Passform sicherzustellen. Baumwoll-Socken dagegen sind oftmals einfach geschnittene "Schläuche" die zudem nur grob einen Größenbereich abdecken.

Eine genau Passform ist bei Laufsocken aber extrem wichtig. Anders wie bei Laufschuhen, sollten sie wie eine zweite Haut am Fuß sitzen. Bei einem zu lockeren Sitz bilden sich schnell Falten und dadurch Reibungsstellen, die schmerzhafte Blasen verursachen können. Achtet also darauf, dass die Laufsocken genau eurer Fußgröße entsprechen. Dadurch könnt ihr auch von den zusätzlichen Dämpfungs-Eigenschaften vieler Laufsocken am besten profitieren. Falke Sport Socken Ein weiterer klarer Vorteil von Laufsocken ist, dass sie aus einem atmungsaktiven Material gefertigt sind. Im Gegensatz dazu sind normale Socken meistens aus Baumwolle. Das bedeutet, dass der Schweiß von euren Füßen beim Laufen wie ein Schwamm aufgesogen wird. Dabei bleiben die Füße nicht nur feucht und riechen unangenehm, sondern sie werden auch schwerer. Außerdem entstehen bei feuchten Füßen noch leichter Wasserblasen und Reibungen.

Laufsocken sind dagegen meistens aus einer synthetischen Gewebemischung. Sie sorgt dafür, dass der Schweiß abgeleitet wird, die Füße trocken bleiben und die Passform beibehalten wird. Nur durch richtige Laufsocken kommen zudem eure Laufschuhe zu ihrem vollen Potential. Die modernen Laufschuhe besitzen viele Technologien, die aber von zum Laufen ungeeigneten Socken aufgehoben werden.

Zusammengefasst: bessere Dämpfung, Schutz der Füße vor Blasen und Reibungen, Atmungsaktivität und optimaler Einsatz der Laufschuhe. All diese Vorteile kommen nur durch Laufsocken. Probiert es aus und nehmt nächstes Mal die richtigen Socken um Laufen.

Die Unterschiede bei Laufsocken


Der wohl offensichtlichste Unterschied bei den Socken ist die Länge. Da ist es einerseits eine Gewohnheitssache, was euch mehr zusagt, andererseits bringen die unterschiedlichen Längen auch unterschiedliche Funktionen mit. Wir erklären euch den Unterschied anhand den Socken unseres Partners Falke:

Die kurzen Laufsocken, wie beispielsweise die Falke RU4 Invisible, verschwinden komplett im Schuh. Das ist der/m ein/en oder anderen aus ästhetischen Gründen lieber. Vor allem für heiße Tage bieten sie sich an, weil sie den Knöcheln mehr Luft geben. Nichtsdestotrotz haben auch sie eine Polsterung und einen Schutz für die Zehen.

Außerdem gibt es halbhohe Laufsocken, die bis über den Knöchel gehen. Das gibt bei manchen Modellen eine zusätzliche Stabilität, wie bei den Falke Stabilizing Cool. Zusätzlich haben manche Laufsocken, wie die neuen Falke RU Achilles, einen Schutz für die Achillessehne mit. In den angesprochenen Modellen sind links und rechts von der Achillessehne kleine Silikonpyramiden, die beim Laufen das Gewebe entlang der Sehne massieren. Das verbessert gleichzeitig die Durchblutung und schützt vor Verletzungen.


Als dritte Variante gibt es noch die Kompressionssocken, zum Beispiel von unserem Partner CEP. Die Strümpfe gehen bis zum Knie rauf und liegen sehr eng an. Die Kompressionsfunktion, die dabei entsteht bringt verschiedene Funktionen mit sich. Durch den stetigen Druck auf die Waden wird die Muskulatur stärker mit Sauerstoff versorgt. Das wirkt gegen die Entstehung von Krämpfen und Muskelkater. Zusätzlich stabilisiert die enge Passform die Beine beim Laufen und aktiviert eine Grundspannung in den Beinen.

Das Tragegefühl der engen CEP Kompressions-Socken ist aber auch etwas gewöhnungsbedürftig und nicht automatisch jedermanns Sache. Probiert es am besten selber aus, ob es euch taugt. Die Funktionen lassen sich aber nicht verneinen.