Beim Abgang einer Lawine ist schnelles Handeln gefragt. Mindestens genauso wichtig wie die richtige Lawinenausrüstung dabei zu haben, ist es diese auch einsetzen zu können. Zusammen mit unserem Partner Mammut wollen wir euch hier die einzelnen Teile einer Lawinenausrüstung vorstellen und euch erkl&ären wie sie funktionieren. Das Wichtigste aber vorneweg: Auch mit der besten Lawinenausrüstung und einem kompletten Wissen über den Umgang mit dieser, ist man nie zu 100% sicher am Berg. Eine Lawine ist eine nicht zu unterschätzende Naturgewalt, also bringt euch nicht unnötig in Gefahr.

Sollte es tatsächlich dazu kommen, dass sich eine Lawine löst, heißt es für die Retter schnell zu sein. Die Überlebenschance einer/s Verschütteten ist nach 15 Minuten etwa bei 80% und nach 30 Minuten schon nur noch bei ca. 40%. Übt also den richtigen Umgang mit eurer Lawinenausrüstung mehrmals vor jedem Winter. Man darf nicht vergessen, dass die Stresssituation bei einem Unfall eine andere Belastung ist, wie beim Üben im sicheren Gelände. Ziel ist es also, dass ihr die Handgriffe sicher beherrscht. Doch fangen wir von vorne an. Was gehört alles zu einer Lawinenausrüstung? Wie funktionieren die einzelnen Teile der Ausrüstung? Was muss man beachten? Wie geht man bei der Verschüttetensuche richtig vor?

Inhalt

  • Lawinen­ausrüstung
    • LVS-Gerät (Lawinen­verschütteten­suchgerät)
    • Lawinen­sonde
    • Lawinen­schaufel
    • Erste Hilfe Set
    • Airbag-Lawinen­rucksack
    • Zusätzliche Ausrüstung
  • Verschütteten­suche
    • Der Test für den Ernst­fall
    • Die 4 Phasen der Suche
    • Die richtige Schaufel-Strategie
    • Weitere Tipps
  • Fazit

Lawinenausrüstung

Die richtige Ausrüstung für den Fall einer Lawine wird schnell überlebensnotwendig. Das solltet im Kopf behalten, wenn ihr euch eine Lawinenausrüstung zulegen wollt. Die Ausrüstung ist nicht gerade günstig, leistet aber im Notfall einen wichtigen Dienst, auf den man sich verlassen können muss. Leider reicht es dabei nicht, wenn eine/r in der Gruppe eine Lawinenausrüstung dabei hat - im Gegenteil. Desto mehr in eurer Gruppe eine vollständige und funktionierende Ausrüstung dabei haben, umso besser ist es und umso höher sind die Chancen einer Rettung. Hier erfahrt ihr, wie eine vollständige Lawinenausrüstung aussieht.

Die lawinenausrüstung von Mammut ist bestens für jede Skitour oder Freeride-Abfahrt geeignetFoto: Mammut

LVS-Gerät (Lawinenverschüttetensuchgerät)

Das LVS-Gerät ist vielleicht das wichtigste Teil eurer Lawinenausrüstung. Es ist ein kleines elektronisches Ortungs-Gerät, dass dabei hilft die/den Verschütteten unter der Schneedecke zu finden. Die Geräte haben dazu zwei verschiedene Modi: Senden und Suchen. Achtung: Vor jeder Skitour und Freeride-Abfahrt müssen alle LVS-Geräte auf "Senden" gestellt werden! Außerdem sollten die VS-Geräte immer direkt am Körper und nicht im Rucksack getragen werden. In einer Lawine kann es passieren, dass man seinen Rucksack verliert. Tragt euer Gerät deswegen möglichst nah am Körper, damit die Retter nicht nur den Rucksack unter der Schneedecke finden.

Früher waren LVS-Geräte noch mit einer analogen Antenne ausgestattet und zeigten die Näherung an die/den Verunglückten durch verschieden laute Signaltöne an. Heutzutage haben die Geräte ein Display, das im Suchbetrieb die Richtung des nächstgelegenen Gerätes im Sende-Modus anzeigt. Auch wenn ältere Geräte noch funktionieren, raten wir zu moderneren LVS-Geräten. Sie sind mit drei Antennen einfach genauer und stärker. Wichtig dafür ist, dass das Signal nicht von anderen Quellen gestört wird. Dazu zählen sämtliche elektronischen und metallischen Gegenstände. Geräte wie Handys, Kameras, Smartwatches oder GPS-Geräte sollten beim Suchen am besten ausgeschaltet und abgelegt werden. Wie man bei der Verschüttetensuche am besten vorgeht, erklären wir euch noch weiter unten.

Lawinensonde

Der zweite wichtige Ausrüstungsgegenstand zur Rettung von Verschütteten unter Lawinen ist die sogenannte Lawinensonde. Es ist ein langer Teleskopstab, der dabei hilft zu bestimmen wo und wie tief man graben muss, um die/den Verschütteten zu bergen. Eine Lawinensonde besteht aus drei Teilen: der Spitze, der Teleskopstange mit durchgeführtem Seil und dem Griff mit dem Verschluss des Seils. Durch das Straffen und Verschließen des Seils fügen sich die Teleskop-Glieder der Sonde zu einem Stab zusammen. Am besten ist es eine steife Sonde zu haben, die sich beim Stechen durch den festgepressten Schnee nicht ablenken lässt. Außerdem ist eine einfache Handhabung entscheidend. Man sollte die Sonde schnell und auch mit Handschuhen bedienen können.

Das Sondieren erfordert viel Übung und Erfahrung, um erfühlen zu können was sich unter dem Schnee befindet. Deswegen sollte man den richtigen Umgang mit einer Lawinensonde unbedingt davor getestet haben. Auch hier hilft es, wenn möglichst jede/r in der Gruppe eine solche Sonde dabeihat, um nach dem Abgang einer Lawine keine Zeit zu verschwenden. Verschiedene Studien haben bewiesen, dass die Bergung bei Lawinen mehr als doppelt so lang dauert, wenn man keine Sonde dabeihat. Wie oben bereits erwähnt, ist die Zeit der größte Gegner bei der Verschüttetensuche. Auch hierzu haben wir weiter unten für euch noch hilfreiche Tipps, wie man richtig mir einer Lawinensonde arbeitet.

Die Lawinensonde von Mammut ist leicht stabil und ein perfektes Teil für eure LawinenausrüstungFoto: Mammut

Lawinenschaufel

Hat man die/den Verschütteten unter der Lawine ausfindig gemacht, gilt es zu graben. Dafür ist eine Lawinenschaufel unabdingbar. Eine gute Lawinenschaufel hat ein metallisches und rechteckiges Blatt. Das ist wichtig, damit man mit dem Fuß - ähnlich wie bei einem Spaten - draufsteigen kann, um Schneeblöcke stechen zu können. Dabei darf die Schaufel natürlich nicht brechen. Damit sie im oder am Rucksack nicht im Weg umgeht empfehlen wir Lawinenschaufeln mit einem Teleskopstiel. Bei guten Lawinenschaufeln kann man zudem den Winkel des Blatts verändern.

Je nach Schneedecke kann man mit einem sehr steil gestellten Blatt gut Schneeblöcke stechen. Etwas flacher gestellt eignet sich die Lawinenschaufel gut zum sogenannten paddeln, um schnell in die Tiefe zu kommen. Mit einem Winkel von 90° kann man mit der Schaufel den Schnee wegziehen und beispielsweise das Loch verbreitern. Ein ovaler oder trapezförmiger Querschnitt im Schaft liegt dazu noch besser in der Hand. Was es beim Schaufeln an Lawinen zu beachten gilt, erfahrt ihr ebenfalls weiter unten.

Erste Hilfe Set

Nachdem das Eintreffen von Sanitätern am Berg lange dauern kann - oder gar nicht möglich ist - ist ein Erste Hilfe Set zwingend notwendig. Ähnlich wie beim Auto müsst ihr darauf achten, dass das Erste Hilfe Set nicht abgelaufen oder unvollständig ist. Für Outdoor- und Wintersport gibt es eigens konzipierte Erste Hilfe Sets, die sich aus verschiedenen Gründen lohnen. Zum einen sind sie wasserdicht und zum anderen sind sie etwas anders ausgestattet wie KFZ-Verbandskasten. Der vielleicht wichtigste Gegenstand im Outdoor Erste Hilfe Set ist die Rettungsdecke.

Bei Verschütteten ist es das wichtigste möglichst schnell den Kopf zu befreien, um Atmung und Bewusstsein zu prüfen. Direkt danach kommt die Lagerung und das Wärmen der/s Verunglückten. Dabei leistet die Rettungsdecke einen wichtigen Dienst, damit der Körper nicht auf dem Schnee liegen muss und gewärmt wird. Prüft euer Set vor jeder Tour auf Vollständigkeit und Unversehrtheit!

Airbag-Lawinenrucksack

Die Rucksäcke mit Airbag sind erst seit relativ kurzem auf dem Markt. Nichtsdestotrotz haben sie in der kurzen Zeit auch in verschiedenen Studien bereits ihr Dasein mehr als berechtigt. Anders wie beim Auto ist der Airbag im Lawinenrucksack nicht nur dafür gedacht, dass man bei einem Sturz weich fällt. Viel mehr hilft er, sollte man von einer Lawine erfasst werden, an der Oberfläche zu bleiben und nicht verschüttet zu werden. Der Airbag löst entweder automatisch oder manuell aus und bläst sich auf. Durch den Auftrieb drückt es die/den Verschütteten nicht nach unten, sondern hält ihn auf der Lawine.

Eine der erwähnten Studien aus 2014 (Haegli, P. et al.) hat die Effektivität von Lawinenrucksäcken mit Airbag getestet. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass Airbag-Rucksäcke die Mortalität bei Lawinen-Unfällen halbieren kann. Jetzt kommt das große "Aber". Auch hier muss sich jeder bewusst sein, dass ein Lawinenrucksack keine absolute Sicherheit darstellt. Nur weil man einen solchen Rucksack aufhat, heißt das nicht, dass man mehr riskieren kann oder gar sicher ist. So gut es ist einen Airbag-Rucksack dabei zu haben, man muss sich dennoch immer der Gefahr bewusst sein und nicht leichtsinnig handeln.

Ein Lawinenrucksack mit Airbag von Mammut ist ein wichtiges Teil der Lawinenausrüstung für jedes Ski AbenteuerFoto: Mammut

Zusätzliche Ausrüstung

Neben den Essentials der Lawinenausrüstung ist es auch hilfreich bei der restlichen Ausrüstung den Sicherheits-Aspekt im Auge zu behalten. Beispielsweise sollte eure Ski-Bekleidung nicht unbedingt weiß sein, so sehr euch die Farbe auch gefallen sollte. Wird jemand von einer Lawine mitgerissen, ist es die Aufgabe der Begleiter/innen die/ihn möglichst lange zu beobachten, um die Such-Zone eingrenzen zu können. Dies ist bei einer weißen oder hellen Ski-Bekleidung ungemein schwer. Auch deswegen sind die Airbags in den Lawinenrucksäcken immer in grellen Farben gehalten.

Andere Ausrüstungsgegenstände mögen vielleicht selbstverständlich klingen, sind aber nicht weniger wichtig. Der Skihelm ist zum Glück schon zum Standard geworden. Solltet ihr noch keinen haben, raten wir euch dazu unbedingt einen zu kaufen! Zu einer vollständigen Ausrüstung auf Skitouren zählt zum Beispiel auch ein Handy dabei zu haben, um notfalls Hilfe rufen zu können. Speichert euch am besten vor eurer Tour bereits die lokalen Notdienste ein, um im Notfall auch hierbei wertvolle Zeit sparen können.

Verschüttetensuche

Da ihr jetzt wisst, was zu einer Lawinenausrüstung gehört, geht es um das richtige Verhalten bei der Suche nach Verschütteten. Noch einmal: Das beste Equipment hilft nichts, wenn man nicht weiß wie man es einsetzt. Aber es ist nicht nur wichtig, dass man weißt, wie man mit seiner Ausrüstung umgeht. Es gibt am Berg auch einige Verhaltensregeln und Vorgehensweisen, die man kennen und an die man sich halten sollte.

Der Test für den Ernstfall

Wie kann man lernen mit der Lawinenausrüstung korrekt umzugehen? Einfachste Variante: Lest die Gebrauchsanweisungen durch, informiert euch im Internet und geht vor die Tür, um es selbst zu testen. Beste Lösung wäre es einen Lawinenkurs zu besuchen. Diese werden von unterschiedlichen Marken und Seiten angeboten. Die Mammut Alpine School bietet beispielsweise von Dezember bis März an fast jedem Wochenende einen solchen Kurs an. Darin lernt ihr alles, was ihr beim Ernstfall Lawine wissen und können müsst.

Neben der Vorbereitung gilt es auch vor jeder Tour euer Equipment selber und in eurer Gruppe untereinander zu überprüfen. Ist die Lawinenausrüstung bei allen vollständig und funktionstüchtig? Funktionieren "Senden" und "Suchen" bei allen LVS-Geräten untereinander? Sind die Batterien voll bzw. geladen? Lieber einmal zu viel testen und nachschauen, als das es in der Lawine zu spät dafür ist.

Bei der Verschüttetensuche muss man ständig die Entfernung auf dem LVS-Gerät beobachtenFoto: Mammut

Die 4 Phasen der Suche

Trotz allem Wissen und Equipment kann es eben trotzdem passieren, dass eine Lawine abgeht und jemand aus der Gruppe mit sich reißt. Gerade bei Skitouren, die teilweise weit weg von Pisten oder anderen Wegen verlaufen, ist eine organisierte Rettung durch die Bergwacht nicht möglich oder aber zu langsam. Deshalb spielt die Kameradenrettung eine so wichtige Rolle bei der Bergung nach einer Lawine.

Dabei gibt es vier Phasen zu Suche der/s Verschütteten. Noch bevor die Suche tatsächlich losgeht heißt es schon direkt während der Lawine aufzupassen und die-/denjenigen die/der mitgerissen wird mit dem Auge möglichst lang zu verfolgen. Der letzte Punkt, an dem die/der Verschüttete gesehen wurde, ist der Startpunkt eurer Suche. Wie oben bereits erwähnt ist es wichtig schnell und systematisch vorzugehen, um möglichst wenig Zeit zu verschwenden.

Signalsuche

Als Suchende/r schaltet ihr euer LVS-Gerät auf Suchen und achtet darauf, dass das Signal durch kein anderes elektronisches oder metallisches Gerät gestört werden kann. Achtet mit den Augen und Ohren ob ihr ein Zeichen auf die/den Verschütteten findet. Am besten gibt eine/r, meistens die/der Erfahrenste, die Kommandos, während ein/e andere/r gleichzeitig die Bergrettung anruft. Sind mehrere zum Suchen da, geht ihr mit etwa 20m Abstand parallel zügig bergabwärts. Alleine bewegt ihr euch im Zick-Zack abwärts und sucht nach einem ersten Signal. Haltet dazu euer LVS-Gerät an euer Ohr, um möglichst schnell das Audio-Signal wahrnehmen zu können.

Grobsuche

Hat man das erste Signal empfangen, verständigt man ggf. sofort die anderen Suchenden und geht grob in die Richtung aus der das Signal kommen könnte. Haltet dann euer Gerät waagerecht und auf Höhe der Hüfte vor euch. Achtet auf das Display, auf dem ein Pfeil oder eine LED die Richtung des Signals anzeigt. Diese Entfernung soll sich logischerweise immer weiter verkleinern. Geht auch dabei zügig aber nicht zu schnell vor, bis ihr eine Entfernung von drei bis fünf Metern erreicht habt.

Feinsuche

Die Feinsuche wird am besten nur von einem Suchenden durchgeführt, damit das LVS-Gerät nicht durch ein anderes Suchsignal gestört wird. Außerdem verhindert man damit, dass der Schnee über der/dem Verschütteten unnötig verdichtet wird. Haltet euer LVS-Gerät für die Feinsuche direkt über die Schneeoberfläche. Sucht dann in alle Richtungen weiter, bis ihr den Punkt mit der geringsten Entfernung ausgemacht habt. Geht, um sicher zu sein, auch über diesen Punkt in einer Kreuz-artigen Bewegung parallel zum Boden über den Punkt hinaus. Bei der Feinsuche geht man deutlich langsamer vor als zuvor.

Punktsuche

An dem ausgemachten Punkt beginnt ihr nun sofort mit dem Sondieren. Wichtig ist es dabei systematisch vorzugehen. Bei einem Treffer informiert ihr ggf. die anderen Suchenden und lasst eure Lawinensonde dort stecken. So markiert ihr den Punkt für andere und ihr wisst sofort wo ihr zu schaufeln habt. Mit einigen moderneren LVS-Geräten kann man Punkte auch auf dem eigenen Gerät markieren. Dies ist besonders praktisch, wenn mehr als nur eine Person von der Lawine verschüttet wurde. Bei dem/n markierten Punkt beginnt dann die Bergung mit der Lawinenschaufel.

Beim Sondieren zur Rettung von Verschütteten von Lawinen ist es wichtig systematisch vorzugehenFoto: Mammut

Die richtige Schaufel-Strategie

Das Freischaufeln beginnt von der Lawinensonde aus gesehen hangabwärts. Anhand der Sonde könnt ihr die Tiefe ablesen. Das erste Loch sollte etwa mit einem Abstand der anderthalbfachen Verschüttungstiefe angelegt werden. Von da aus grabt ihr bis das Loch einen guten Meter breit und etwa hüfthoch ist. Wichtig ist, dass ihr den Schnee seitlich aus dem Loch werft und nicht hinter euch. Von dem ersten Loch aus beginnt die zweite Terrasse etwa auf dem halben Weg zur Lawinensonde. Grabt nun zügig aber vorsichtig weiter, um die/den Verschütteten nicht zu verletzen.

Wurde ein Körperteil des Lawinenopfers freigelegt ist es die oberste Priorität den Kopf zu befreien. Ist das geschafft muss sofort überprüft werden, ob die/der Verschüttete bei Bewusstsein ist und ob sie/er atmet. Falls das nicht der Fall ist, muss unverzüglich mit der Reanimation begonnen werden. Anschließend wird das Opfer komplett freigelegt, geborgen und mit erster Hilfe versorgt, bis die Sanitäter eintreffen.

Weitere Tipps

Der wichtigste Tipp ist und bleibt mit der Lawinenausrüstung immer wieder zu üben. Ein Lawinenabgang ist für alle Beteiligten eine extreme Stresssituation, die es schwer macht lange zu Überlegen. Der richtige Einsatz der Lawinenausrüstung muss wie automatisch funktionieren. Ein Tipp, der für alle Unfälle zählt und immer leichter gesagt als getan ist: Ruhe bewahren. Hektisches Handeln kann schnell zu weiteren Probleme oder Unachtsamkeiten führen. Bleibt möglichst ruhig und besinnt euch auf eure antrainierten Automatismen.

Fazit

Eine Lawine ist eine ernstzunehmende Gefahr für alle Wintersportler. Besonders beim Skitourengehen und Freeriden muss man sich der Gefahr bewusst sein und sich so gut wie möglich darauf vorbereiten. Informiert euch über Lawinen, wie sie entstehen und wie man eine Skitour richtig plant. Auch wenn es dem Geldbeutel vielleicht etwas wehtut ist eine Lawinenausrüstung ein absolutes Muss. Inzwischen wird das auch bei der juristischen Behandlung eines Lawinenunfalls miteinbezogen. Gerade für Skitouren-Anfänger, aber auch erfahrene Wintersportler, ist es immer besser nicht alleine loszuziehen. Die Sicherheit am Berg muss immer an erster Stelle stehen!

Mit der richtigen Vorbereitung und Ausrüstung von Mammut steht dem nächsten Freeride-Spaß nichts mehr im WegeFoto: Mammut