Jeder kennt bestimmt die Situation, dass oft die Motivation fehlt, sich nach einem langen, anstrengenden Tag auf der Arbeit zum Sport zu motivieren. Es kommt dann schon einmal häufiger vor, dass der geplante Run durch den Park oder der Gang zum Fitnessstudio ausfällt und man es sich lieber auf dem Sofa daheim gemütlich macht.

Oft kommen dann Ausreden wie “Dann gehe ich stattdessen morgen Laufen” oder “Ich hatte heute wieder soo einen stressigen Tag”. Das dies ein weitverbreitet es Problem ist, zeigt besonders die stetig wachsende Zahl der übergewichtigen Menschen in Deutschland. Berufstätige suchen häufiger Ausreden um nach einem langen Tag nicht auch noch den Sport mit einzubauen.

Doch das ist ein großer Fehler! Denn gerade die sportliche Betätigung – sei es eine runde Laufen gehen, in einem Fitnessstudio zu trainieren oder vielleicht Schwimmen – kann effektiv beim Abbau des Stress des Alltags helfen. So fällt es im Anschluss oft leichter Entspannung zu finden und ruhig zu schlafen.

Aber was kann man tun um sich regelmäßig zum Sport nach der Arbeit zu motivieren?

Wir haben Tipps!

Tipp 1


Nach der Arbeit nicht gleich nach Hause, sondern ohne Umwege direkt zum Sport. So entgeht man der Versuchung einfach auf der Couch liegen zu bleiben. Es ist viel schwieriger sich dann wieder aufzurappeln, als wenn man direkt auf den Parkplatz des Sportvereins fährt oder schon im Büro die Laufschuhe anzieht!

Tipp 2


Mit Kollegen Sport machen. Sobald eine Verabredung steht ist die Hemmschwelle sie doch sausen zu lassen viel höher, als wenn man sich nur vorgenommen hat, sportlich aktiv zu werden. Und spätestens wenn der Kollege morgens mit der Sporttasche ins Büro kommt sterben auch die letzten „Hoffnungen“, dass der Sport eventuell doch platzt.

Dabei ist gemeinsames Sporttreiben eine gute Chance sich wirklich zu verbessern, denn das Konkurrenzdenken bleibt dabei nie aus, jeder strebt nach Bestleistung und will sich vor seinen Kollegen nicht blamieren. Doppelte Motivation also!

Tipp 3


Feste Trainingstage definieren und eine Routine entwickeln. Wie heißt es so schön: “Wer in der Planung scheitert, der plant zu scheitern”. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, die größte Hürde ist also eigentlich nur, den Sport zur Routine werden zu lassen. An dieser festzuhalten ist im Vergleich ganz leicht.

Tipp 4


Die richtige Motivation für das Training. Positive Erfahrungen sind wichtig, es zählt also nicht nur das Erfolgserlebnis, überhaupt Sport gemacht zu haben, sondern auch die inhaltliche Gestaltung. Musik zum Beispiel kann helfen, sich beim Training zu motivieren und seine Grenzen zu verschieben, sodass das Erfolgsgefühl nach dem Training noch größer ist.

Mit dieser Erfahrung freut man sich auf die nächste Einheit. Für alle die Menschen, die sich selbst mit Hilfe dieser Tipps noch nicht zu einer runde Laufen oder dem Gang ins Fitnessstudio nach der Arbeit aufraffen können, gibt es auch noch eine weitere Alternative: Vor der Arbeit Sport machen!

Noch kein Stress, kein langer Arbeitstage, kein Gefühl der Erschöpfung. Bei der sportlichen Aktivität am frühen Morgen bereitet man sich gut auf den bevorstehenden Tag vor und kann sich gleichzeitig fit halten. Die morgendliche Laufrunde liefert Energie und Motivation für die anstehenden (hoffentlich eher geistigen) Aufgaben des Arbeitstages im Büro.

Und wem es möglich ist: Einfach hin und wieder zu Arbeit joggen! Eine Dusche gibt es vielleicht im Büro (so wie bei uns) und Ersatzklamotten wurden am Vorabend schon deponiert.

Keine Ausreden mehr! Sport machen!