Die Tage werden kürzer, die Nächte kälter, man kann die kältere Jahreszeit fast schon riechen und doch zeigen sich die letzten Spätsommertage von ihrer schönsten Seite. Um diese letzten Tage noch richtig genießen zu können gibt es nur eine Mission: Ab raus in die Natur - ab in die Berge.

Update: Auch zur Herbst und Winter Saison 2019 überzeugt Patagonia mit der Überarbeitung der leichten Micro Puff Isolationsjacke. Mit neuen kräftigen Farben startet man in die kalte Jahreszeit. Pünktlich zu den kälter werdenden Temperaturen konnten wir zu unserem Damen Test das Herren Modell hinzufügen.
Patagonia Micro Puff Herren Isolationsjacke (rot) 279,90 €
PATAGONIA Micro Puff Herren Isolationsjacke (rot)
279,90 € *
Patagonia Micro Puff Damen Isolationsjacke (blau) 279,90 €
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Patagonia Micro Puff Herren Isolationsjacke (dunkelgrün) 249,90 €
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Mein Tipp zum Wandern


Einmal pro Sommer den Sonnenuntergang hoch oben in den Bergen anzuschauen gehört eigentlich zum Pflichtprogramm eines jeden Bergliebhabers. Unsere Wahl viel auf den Berg Schesaplana, der am Fuße des wunderschönen Bergsees Lünersee in den letzten Zügen des Brandertals liegt. Er ist der höchste Berg im Rätikon, eine Region Vorarlberg und grenzt an die Schweiz.

Und so kam es, dass während die ersten Wanderer mittags von ihrer Tour bereits zurückkehrten, wir uns in Richtung Gipfel aufmachten mit dem Ziel pünktlich zum Sonnenuntergang oben zu sein. Um optimal auf das Abendprogramm vorbereitet zu sein, war der Micro Puff Hoody von Patagonia mit dabei.

Doch wie warm ist die Outdoorjacke von Patagonia wirklich? Wie fällt die Micro Puff aus und wie schwer ist sie? Und für welche (Outdoor) Aktivitäten kann man sie nutzen? Das alles erfahrt ihr im Test. Franzi Patagonia Micro Puff

Patagonia Micro Puff Outdoorjacke im Überblick

  Patagonia Micro Puff Isolationsjacke
Winddichte 8    
Wärmewirkung 8    
Packvolumen 10  
Bewegungsfreiheit 10  
Wasserdichte 7    
Atmungsaktivität 9    
Passform 8    
Tragekomfort 10  
Geschlecht Damen & Herren
Kategorie Isolationsjacke
Material Leichtes Pertex Quantum® Außenmaterial & PlumaFill Isolierung
Besonderheit Geringes Gewicht und Packvolumen
Passform normal
Einsatzgebiet Outdoor-Aktivitäten im Herbst und Winter
Preis 209,90 - 279,90 € *

* Der tatsächlich Preis kann von dem hier angegeben abweichen. Er hängt von aktuellen Angeboten und dem Modell ab.

Wandern mit der Patagonia Isolationsjacke


Die Tour auf die 2963 m hohe Schesaplana startet bei der Bergstation der Lünserseebahn auf etwas mehr als 1800m. Sie ist für eine Gehzeit für ca. 5 Stunden angesetzt und eine alpine Wandertour.

Los geht es nach einem kurzen Stück entlang des Lünersees eine Stunde lang durch steile Serpentinen hinauf zur Totalphütte. Trotz den kühlen Nächten werden die Tage auch in den Bergen noch sehr warm und der Schweiss läuft nach der ersten Anstrengungen oben auf der Hütte angekommen.

Zur Erfrischung gibt es hier daher kurz ein kleines Radler. Um trotz kurzer Pause und Abkühlung warm zu bleiben, packe ich meinen Patagonia Micro Puff Hoody aus. Verstaut in der eigenen Tasche nahm er beim Test  eigentlich keinen Platz im Rucksack weg und viel mit unter 300 Gramm nicht ins Gewicht.

Die Patagonia Bekleidung im hochalpinen Test


Zurück am Berg fängt es bereits an zu dämmern. Die letzten Gäste beginnen ihren Abstieg aber für uns heißt es den letzten Schluck Radler wird geleert, die Jacke wieder in den Rucksack gepackt und weiter geht es entgegen der Richtung der anderen Wanderer hoch ins hochalpine Gelände.

Ab hier ändert sich Tour schlagartig. Über eine Stunde klettern wir über Felsen und Steine, durch Geröllfelder und finden vereinzelte letzte Schneefelder, die die Vorfreude auf den kommenden Winter und die Skitouren aufleben lassen.

Je höher wir kommen desto schöner wird die Aussicht auf das Bergpanorama und den Lünersee.
Der große Vorteil eines so späten Wanderstart ist, dass die sonst recht zahlreichen Mitwanderer bereits alle wieder im Tal sind und man den Berg so gut wie für sich alleine hat. Das es in dieser Höhe keine sommerlichen Temperaturen mehr gibt, merken wir jedoch auch sehr schnell: Es wird immer windiger und kälter. Patagonia Micro Puff Keller Sports Pro Dank der synthetischen Isolierung PlumaFill meiner Jacke wird mir jedoch zu keinem einzigen Zeitpunkt kalt oder zu warm. Sollte es mir vorlauter Anstrengung bei über 1000 Höhenmeter jedoch doch wieder zu warm werden, passt die Patagonia Jacke dank ihrer Komprimierbarkeit und mit ihrem kaum vorhanden Gewicht unproblematisch in jeden Wanderrucksack und stellt für solche Touren den idealen Begleiter da.

Passform und Tragekomfort


Den Schnitt der Patagonia Micro Puff Isolationsjacke würde ich als normal bis etwas weiter einstufen. So muss man keine Einschränkungen bei der Bewegungsfreiheit eingehen und jeden Outdoorsport optimal ausführen. Sowohl das Damen als auch die Herren Modell fällt normal aus und kann in der selben Größe wie andere Bekleidung gewählt werden. Der männliche Tester trägt Größe M und ist 184cm groß. 
Nicht zu vergessen die richtig coole Farbe und der enorm angenehme Tragekomfort. Wie leicht und angenehm die Patagonia Micro Puff zu tragen ist und welche Wärme sie gleichzeitig abgibt, merke ich bei dem letzten anstrengenden Anstieg zum fast 3000m hohen Gipfel.

Gelungener Abschluss des Outdoor Abenteuers


Die Kombination aus Schwitzen und Frieren wird durch das Material der Jacke von Patagonia optimal ausgeglichen. Oben angekommen wird alle Anstrengung belohnt. Der Ausblick ist gigantisch: Vom Alpenpanorama der österreichischen und Schweizer Alpen, einem Gletscher - ach ja, die Vorfreude auf die Ski-Saison - bis zum Bodensee, man kommt aus dem Staunen kaum heraus.

Die warmen spätsommerlichen Temperaturen sind hier oben allerdings sehr schnell vergessen. Bei max. 10 Grad Celsius stellt die Patagonia Micro Puff Jacke neben der Gipfelbrotzeit den essentiellsten Inhalt im Rucksack dar.

So kann der Sonnenuntergang wohl gewärmt in den vollsten Zügen auf 3000m genossen werden. Als die Sonne am Horizont verschwindet brechen wir nach einer eindrucksreichen Stunde auf dem Gipfel zurück ins Tal auf. Mit Stirnlampe und wärmenden Micro Puff Hoody bewaffnet wandern wir durch die dunkle Nacht und suchen uns Stück für Stück den Weg zurück ins Tal.

1500 Höhenmeter später, müde Beine aber super happy sind wir gegen Mitternacht endlich wieder am Parkplatz der Lünerseebahn und fallen erschöpft ins Bett unseres Campers – was ein Abenteuer! Patagonia Micro Puff Test

Die Patagonia Micro Puff: Vielseitigkeit & Leichtigkeit


Dank neuer revolutionär PlumaFill Technologie isoliert die Micro Puff Jacke fast genauso gut wie eine Daunenjacke und das sogar im nassen Zustand, ist aber deutlich komprimierbarer und zudem noch sehr leicht; sie wiegt keine 300 Gramm.

Außerdem hält sie aufgrund des aus Pertex Quantum Ripstop-Nylon bestehenden Außenmaterials mit DWR Imprägnierung Wind und Schnee ab. Beim Test lies sich die Kapuze des Patagonia Micro Puff Hoody problemlos unter dem Helm tragen - egal ob Ski, Bike oder beim klettern.

In der Isolationsschicht der Outdoor-Jacke befindet sich 65 g/m² PlumaFill, welches nicht nur gut wärmt sondern auch sehr komprimierbar und Nässe unempfindlich ist.

Bike & Hike mit der Patagonia Micro Puff


Die bemerkenswerte Vielseitigkeit der Patagonia Outdoorjacke stellte ich bereits beim Test während einer Mountainbike Tour durch den Schwarzwald fest. Obwohl ich beim bergauf Radeln stark ins schwitzen kam und es beim bergab fahren sehr windig und frisch wurde, war mir stets warm und ich hatte nie das Gefühl eine zu dicke oder zu dünne Jacke zu tragen.

Beim Test während dem wandern und dem biken viel mir einmal mehr das Gewicht der Outdoorjacke auf. Superleicht und schnell eingepackt kann man die Patagonia Micro Puff auf alle Touren mitnehmen und für verschiedenstes Wetter gerüstet. Besonders das windfeste Material konnte mich beim biken überzeugen und verhinderte das Auskühlen beim bergab fahren. Micro Puff Patagonia im Test

Mein Fazit zum Test der Patagonia Micro Puff


Während meiner Touren konnte ich den Outdoor-Hoody von Patagonia auf Herz und Nieren testen und ihn lieben lernen. Egal ob beim Biken, Wandern oder anderen Aktivitäten, der Micro Puff Hoody war mir stets zu Diensten. Patagonia hat es geschafft eine warme und leichte Jacke auf den Markt zu bringen, die zudem nicht nur super ausschaut sondern auch vielseitig einsetzbar ist.

Außerdem gefällt es mir sehr, dass bei der Micro Puff auf Daunen verzichtet wird - dies hat auch den Vorteil das die Jacke auch bei Nässe gut einsetzbar ist. Zusätzlich ist sie schnell und einfach komprimierbar und nimmt kaum Platz im Rucksack weg. Da die Ski-Saison vor der Tür steht, freue ich mich schon die Micro Puff von Patagonia bei meinen kommenden Skitouren zu testen.


Credits: Franziska Kasischke