Nach 257.6 Kilometern Horizontaldistanz, 16.445Hm Aufstieg und 16.582Hm Abstieg waren die Salomon Athleten Matthias und Marcus Baur bereits eine Woche nach Finish des GORE-TEX Transalpine-Run bei uns im Store.

Mit beeindruckenden Bildern und interessanten Geschichten führten uns Matthias und Marcus durch die sieben Etappen des Transalp 2018. Ihr habt das Salomon Event in unserem Store verpasst? Dann lest hier Alles über den spannenden Vortrag am vergangenen Samstag!

Salomon Transalp

Trailrunning Extrem - Der Transalp 2018


Beim Transalp Run 2018 handelt sich um einen Ultra-Trail Lauf, der paarweise gelaufen wird und sich über 7 Tages Etappen zieht. Dieser beginnt in Garmisch-Partenkirchen und endet in Brixen und erstreckt sich dabei über drei Länder (Deutschland, Österreich, Italien).

Die 300 Teams aus mehr als 40 Ländern legten während diesen sieben Tagen knapp 258km mit einem Aufstieg von 16.446Hm und einem Abstieg von 16.582Hm zurück. Als Hauptsponsor war Salomon täglich bei den Etappen vor Ort, um die Athleten im Ziel zu empfangen um sie zu versorgen - vom fehlenden Ersatzteil bis hin zum Trailrunning Schuh.

Trailrunning Schuhe an und Los! - Das Rennen

Salomon Baur Brüder Der erste Renntag begann in Garmisch-Partenkirchen und endete nach 43,7km in Nassereith, wo die Brüder als 6. Team im Ziel von Salomon begrüßt wurden. Der zweite Tag begann mit einer Streckenabänderung, da durch wetterbedingten Murgang, Teile der Strecke nicht begehbar waren.

Daher war dieser Teil nur 27,2km lang und deckte nur 1.333Hm Aufstieg ab. Die Abänderung nahmen die Brüder aber sehr entspannt, da der 3. Lauftag ohnehin als Königsetappe gilt und sie ihre Energie für diesen sparen wollten.

Die Königsetappe des Transalp


Am 3. Tag galt es: früh aufstehen, denn der Start war um 06:30 Uhr.  Für die Brüder hieß das; morgens um 04:00 Uhr - mit bereits zahlreichen Kilometern in den Beinen - aufstehen und frühstücken, um energiegeladen an den Start zu gehen.

Von Imst aus ging es 51km lang, 3.163Hm hoch und 2.286Hm runter bis nach Mandarfen. Eine Wahnsinns Trailrunning Etappe, die den Brüdern sowohl körperlich als auch mental viel abverlangte.

Trailrunning alpin: Die nächsten Etappen


Die Etappen 4 bis 6 beinhalteten alpine Abschnitte, wo es besonders wichtig war viel Nahrung zu sich zu nehmen, da mit zunehmender Höhe der kcal-Verbrauch des Körpers steigt. Trotz idealem Laufwetter war es bei den hochalpinen Teilen besonders wichtig, sehr konzentriert zu bleiben.

Denn genau hier warteten sehr gefährliche Abschnitte gibt. Jedoch lobten die Salomon Athleten hier den Veranstalter von Plan B für die gute Organisation und die sehr gute Beschilderung der Strecken. Transalp 2018 Nach der letzten Etappe ging es für die Brüder in ein Wellness Hotel, um sich nochmal ideal auf den letzten Tag vorzubereiten. Hier unterstrich Marcus nochmal, wie wichtig Erholungsphasen sind und dass man diese unbedingt ausgiebig nutzen sollte.

Dabei sollte man nicht vergessen viel zu essen, sich warm anzuziehen und genügend zu schlafen.

Der Finaltag


Für die Teilnehmer endete der letzte Tag nach 36km in Brixen. Von den 600 an den Start gegangenen Läufern gab es 492 Finisher, was für das extrem starke Teilnehmerfeld spricht. Die Brüder kamen nach einer Laufzeit von insgesamt 31h als 6. Team in Brixen an.

Das gewünschte Ziel, das Podium zu erreichen, wurde zwar nicht erfüllt, aber Marcus und Matthias waren mit Ihrer Leistung dennoch zufrieden. Die persönlichen Anforderungen der Strecke waren sehr hoch.

Die Trainingsvorbereitung


Doch was gilt es in der Vorbereitung für so einem extremen Transalp Lauf zu tun? 4 bis 5 Wochen vor Beginn des Transalp liefen die beiden Salomon Sportler pro Woche ca. 120-150km und bestritten alle zwei Wochen Wettkämpfe mit mindestens Marathondistanz und zwei Mal sogar mit über 50km.

In der Woche vor dem Lauf simulierten sie die Distanz des Transalps, um den Körper final auf die extremen Anforderungen vorzubereiten. Salomon Trailrunning Was beide aber auch als sehr wichtig hervorhoben, war neben guten Trailrunning Schuhen und Training, die mentale Vorbereitung für so einen Lauf. Zunächst müsse man ein homogenes Team finden, da die kognitive Verarbeitung der Tage und das Finden der Balance untereinander der eigentliche Teamaufwand sind.

Nach einer Fragerunde mit den Teilnehmern stellte Marcus nochmal klar, dass sich Trailrunning Erfahrung nicht im Laufe von Monaten aneignen lässt, sondern es sich dabei um einen jahrelangen Prozess handelt und man dem ganzen Zeit geben sollte.

Vom Salomon Schuh bis zum Rucksack - Das richtige Equipment


Fragt Ihr euch auch welchen Trailrunning Schuh und welches dazugehörige Equipment ihr für solch einen Ultra Trail benötigt?


Neben dem Pflichtequipment, dass für den Transalp mitgeführt werden muss, zu dem Trailrunning Schuhe, Regenjacke, warme Kleidung (Oberteil, lange Hose, Handschuhe und Mütze), Wasserbehälter, Personalausweis, Erste Hilfe Set, Navigationsuhr, Laufrucksack und Mobiltelefon gehören, berichteten die Brüder von Ihren eigenen persönlichen "Geheim-Tipps".

Mit im Gepäck hatten die Brüder jeweils vier paar Salomon Schuhe, nebem dem S/Lab Modell auch den Sense Ride und den Ultra Pro. Salomon Trailrunning Schuhe Ein weiterer wichtiger Tipp der Brüder war, dass man die Regen- bzw. Windjacke in einer Plastiktüte mitführen sollte, weil der Rückenschweiß den Rucksack und somit auch die Jacken feucht macht und es dann am Gipfel, beim Anziehen der Jacke unnötig kalt wird.

Wem diese Tipps nicht genügt haben, der kann sich am 22.09. bei unserem letzten Salomon How to Trailrun Workshop weitere Tricks abholen.

Salomon How to Trailrun Workshop


Bei den How to Trailrun Workshops habt ihr die Möglichkeit gemeinsam mit Salomon Sportler Matthias auf die Münchner Trails entlang der Isar zu gehen und euch wichtige Tipps und Tricks vom Profi zu holen.

Ausgestattet mit Salomon Schuhen zum Testen, erklärt euch der Profi, welche Techniken es beim Trailrunning gibt und was man bei Auf- und Abstieg besonders beachten sollte.

Hier habt ihr noch einmal die Möglichkeit euch für unseren letzten „How to Trailrun Workshop“ am 22.09. anzumelden. Die Plätze sind begrenzt!


Fotos: Philipp Reiter, Lukas Sörgel