Keller Sports Pro Alica hat nach und nach das Trailrunning für sich entdeckt. Hier erzählt sie euch, wie sie dazu gekommen ist, welche Strecken sie empfehlen kann und welche Ausrüstung zum Laufen auf einem Trail wichtig ist.

Wie ich zum Trailrunning gekommen bin


Das Tolle am Laufen ist, dass man es fast immer und überall machen kann. Das Tolle am Traillaufen ist, dass es so unglaublich abwechslungsreich ist. Wenn dir Straßen irgendwann zu langweilig werden und es nicht mehr ausreicht die Länge der Strecke oder die Geschwindigkeit zu verändern, probiere es aus und traue dich im Gelände zu laufen.

Trailrunning gehörte ehrlich gesagt nie zu meinen Leidenschaften. Warum nicht? Weil ich es ganz einfach nie ausprobiert hatte.

"Zum Laufen fahre ich nicht extra in die Berge, das kann ich auch vor der Haustüre..."

Genau der Gedanke hielt mich lange davon ab die gewohnten Wege zu verlassen. Auf Waldwegen lief ich schon immer gerne. Das schont die Gelenke. Auch gerade Strecken entlang der Isar und durch den Tierpark lief ich mit besonderer Vorliebe. Trailrunning München Dynafit Doch als es mich dann Richtung Münchner Isar Trails zog und ich auch die ein oder andere Steigung und kleinere Schleichwege mit dazu nahm, merkte ich, was mir das Laufen auf einem ungeraden Trail zusätzlich bietet.

Nach und nach entwickelte ich eine völlig andere Perspektive zum Trailrunning, welche mich letztlich auch zum regelmäßigen Laufen in die Berge und ins Gelände brachte. Unbefestigte, unebene und abwechslungsreiche Untergründe sowie die Steigung der Berge bieten bei jedem Lauf eine neue Herausforderung.

Sie fördern meinen Körper jedes Mal auf eine ganz neue Art und Weise. Als toller Nebeneffekt ist das das Laufen auf unbeständigen Wegen ein Training für die Trittsicherheit sowie kognitive Fähigkeiten. Das Laufen abseits der gewohnten Pfade erfordert eine besondere Konzentration.

Trailrunning: Strecke im Raum München


Es ist nicht gar nicht schwer mit dem Traillaufen zu beginnen - man muss es einfach mal machen. Eine gute Strecke, die ich zum Start beim Traillaufen im Raum München gewählt habe, geht hinauf auf den Riederstein. Die Strecke eignet sich für ambitionierte Trailrunning Einsteiger, die bereits ein wenig Erfahrung mit Laufen bei Steigung gesammelt haben.

Sie ist nicht zu lang und mit 400 Höhenmetern und 7.5 km (bis Riederstein) nicht zu anspruchsvoll sowie schnell und gut erreichbar. Wer etwas mehr Erfahrung hat, kann die Erweiterung zum Baumgarten dazunehmen und hat mit 750 Höhenmetern einen etwas anspruchsvolleren Trail. Der Lauf startet am Tegernsee und führt über Galaun auf den Riederstein. Für motivierte Einsteiger geht er weiter bis zum Baumgarten und wieder zurück.

Der Start der Strecke ist leicht und schnell erreichbar. Ausgangspunkt ist der Parkplatz Sonnleiten. Mit dem Zug geht es von München bis zum Bahnhof Tegernsee und dann zu Fuß weiter. Mit dem Auto geht es direkt zum Sonnleitenweg 16. Auf der linken Seite des Parkplatzes folgt man dem schmaler werdenden Weg bergauf. Ab hier ist die Strecke bereits gut ausgeschildert. Trailrunning Dynafit Ich halte mich stets links, den Schildern "Galaun Richtung Pfliegeleck" folgend. Hier geht es zunächst steil bergauf. Der schmale Trampelpfad ist mit einigen Wurzeln besetzt.

Die erste Hürde ist geschafft, sobald man das große Kreuz auf dem Pfliegeleck erreicht. Das Gute ist, dass der nachfolgende Weg bis zur Galaun Hütte wieder etwas breiter wird. Außerdem geht er nur noch leicht bergauf und teilweise sogar etwas bergab geht.

Dieser Teil der Strecke bietet kurz Zeit zum Verschnaufen, bis es nach der Hütte Galaun weiter steil bergauf geht. Kurz nachdem es hinter der Hütte wieder in den Wald geht, folge ich den Schildern Richtung “Riederstein”. Der “Kreuzweg” führt über einige natürlich aufgebaute Stufen zur Riederstein Kapelle hinauf. Bei sehr nassem Wetter ist hier Vorsicht geboten.

Ich rate dazu die Strecke wirklich nur mit gutem und auf das Trailrunning ausgerichteten Laufschuhe anzutreten. Trailrunning Schuhe bieten einfach besseren Grip auf den rutschigen Wurzeln und den mit Laub benetzten Waldwegen.

Auf meinem Trail-Test habe ich die Dynafit Feline SL Laufschuhe getragen, welche mir aufgrund ihres guten Profils und der engen Passform wirklich sehr guten Halt auf dem rutschigen Trail boten.

Die Kapelle am Riederstein lädt zu einer Verschnaufpause ein, da sich von dort eine schöne Aussicht auf den Tegernsee bietet. Wer dann noch kann und sich weiter fordern möchte, kehrt bei der Kapelle um und läuft ca. 100m auf selber Strecke zurück. Von dort geht es geradeaus weiter, nun den Schildern Richtung “Baumgarten” folgend.

Das Tolle ist, sollte man bereits ausreichend an seine Grenzen gekommen sein, kann man hier auch einfach wieder den Rückweg antreten. Die Erweiterung zum Baumgartenscheid kann man dann das nächste Mal ins Training einbauen. Die Erweiterung zum Baumgartenscheid lohnt sich jedoch allemal. Trailrunning Dynafit Shakedry Der Weg führt auf einem Kamm zunächst nach wie vor im Wald, dann auf lichter Strecke, weiter bis zum ca. 1450 m hohen Gipfel. Von hier aus hat man nochmal eine tolle Aussicht über die Region Tegernsee.

Der Rückweg erfolgt zunächst auf gleichem Weg wieder Richtung Riederstein. Von hier aus kann man exakt den gleichen Weg zurück zum Parkplatz Sonnleiten nehmen. Oder man folgt alternativ nach der Gaststätte Galaun im Wald den Schildern rechts Richtung "Tegernsee Schießsstätte".

Bei Erreichen der Teerstraße mit Schießstätte hält man sich links, um den Parkplatz Sonnleiten wiederzufinden. Auch an der Schießsstätte läuft man links vorbei. Durch das Tor an der Schießstätte geht es einen geteerten Berg hinauf. Bei der nächsten Kreuzung biegt man rechts ab, weiter den Berg hinunter. Von dort kann man den Parkplatz Sonnleiten bereits wieder schräg links sehen.

Die Dynafit Shakedry im Test


Neben der Wahl der richtigen Laufschuhe, gehört vor allem im Herbst die richtige Kleidung zur optimalen Ausrüstung beim Trailrunning. Das Wetter in den Bergen macht manchmal was es will. Gerade im Herbst solltest du auf unbeständige Wetterverhältnisse vorbereitet sein. Die Dynafit Ultra Gore-Tex Shakedry Jacke schützt unglaublich gut vor Wind und Regen.

Besonders schätze ich, dass die Jacke wirklich ultraleicht ist und sich zudem sehr gut verstauen lässt. Gerade beim Trailrunning will ich auf unnötige, schwere Ausrüstung verzichten. Auch wenn man bei gutem Wetter startet, sollte man stets daran denken, dass es auf dem Gipfel völlig anders aussehen kann. Regenschauer und deutlich stärkere Winde sind keine Seltenheit auf dem Berg. Das Laufen mit Höhenmetern ist außerdem anstrengend und schweißtreibend. Das ist natürlich gut. Schweiß und kühler Wind vertragen sich jedoch nicht besonders und sorgen bei falscher Kleidung schnell dafür, dass dein Körper unterkühlt. Die Shakedry Trailrunning Jacke von Dynafit ist mit einer Gore Tex Membran ausgestattet.

Diese lässt keinen Tropfen Wasser von außen durch die Jacke hindurch und ist dabei dennoch sehr atmungsaktiv. Das bedeutet, dass die Feuchtigkeit des Körpers nach außen geleitet wird. Auch den kühlen Wind hält die Jacke zuverlässig ab. Insbesondere im Herbst rate ich immer dazu, sich sich mit der richtigen Ausrüstung gut auf das Wetter vorzubereiten.

Ein großer Pluspunkt an der Dynafit Ultra Gore-Tex Shakedry Jacke ist, dass man sie kaum bemerkt. Wenn man sie gerade nicht braucht, lässt sie sich ganz simple in ihre eigene Kapuze verstauen und ohne Umstände wegpacken. Aufgrund ihres geringen Packmaßes passt sie in jeden Trailrunning Rucksack. Alternativ lässt sie sich ganz leicht um die Hüfte binden, wobei man fast vergisst, dass man sie überhaupt dabei hat.

Belüftungsschlitze unter den Armen fördern die Atmungsaktivität der Jacke, reflektierende Elemente sorgen außerdem für eine bessere Sicherheit bei schlechten Lichtverhältnissen. Die Jacke ermöglicht mir eine sehr gute Bewegungsfreiheit.

Positiv ist auch, dass die Jacke lang geschnitten ist und an der Hüfte anliegt. So schafft es der Wind auch nicht unangenehm von unten an den Rücken zu gelangen. Auch die Kapuze sitzt gut und passt sich meinen Bewegungen an. Trailrunning Tipps Einziges kleines Manko an der Dynafit Ultra Gore-Tex Shakedry ist für mich der gerade Schnitt der Jacke. Für mich persönlich könnte sie gern etwas frauenspezifischer und somit etwas taillierter geschnitten sein. Die Ärmel hingegen, finde ich im unteren Bereich recht eng, sodass sie sich schwer hochkrempeln lassen.

Hieran gewöhnt man sich aber schnell. Die Jacke soll schließlich dazu dienen vor Regen und Wind zu schützen, wozu hochgekrempelte Ärmel kontraproduktiv wären. Persönlich würde ich mir außerdem wünschen, dass die Jacke PFC-frei hergestellt wird, dies ist aktuell leider noch nicht der Fall.

Fazit


Trailrunning ist weniger aufwendig als du vielleicht denkst. Suche dir eine leichte Wanderroute heraus und renne den Trail einfach. Wenn du nicht mehr kannst, gehe einfach ein Stück und laufe weiter, wenn du dich besser fühlst.

Du wirst schnell Fortschritte spüren und nach und nach immer höher hinaus gehen können. Glaub mir, das Gefühl eine Wanderstrecke gerannt zu sein ist unglaublich gut!

Die Dynafit Shakedry Gore Tex Jacke möchte ich vor allem im Herbst nicht mehr beim Trailrunning missen. Ihre hohe Funktion bei Wind und Regen bei gleichzeitiger Leichtigkeit und Atmungsaktivität machen die Jacke zu einem Must-Have. Rutschfeste Trail-Schuhe werten deinen Lauf am Berg zudem außerordentlich auf und sollte Grundlage für den Trailrun sein.