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ABS

ABS PRODUKTE: EIN UNGLÜCK WIRD ZUM GLÜCKLICHEN ZUFALL

Rückblickend kann man sagen, dass ein glücklicher Zufall im Unglück den Weg für den innovativen Lawinenairbag von ABS bereitete. Der bayrische Oberförster Josef Hohenester machte in den 1970er Jahren eine bahnbrechende Erfahrung, als er mit einem Schneebrett konfrontiert wurde. Weil er Wildbret auf den Schultern transportierte, wurde Hohenester nicht etwa von der Lawine begraben, sondern blieb unversehrt an der Oberfläche. Nach diesem Erlebnis forschte der Bad Reichenhaller zunächst mit Kanistern und Ballons und beobachtete ganz ähnliche Auswirkungen bei Lawinenabgängen. Er beauftragte ein Forschungszentrum, seine Theorie zu prüfen.

Nach einer großen Anzahl an professionellen Tests bestätigten die Wissenschaftler, dass das Vergrößern des Gesamtvolumens tatsächlich zu einer höheren Überlebenschance führt. Die Anmeldung des Patents "Gerät zum Anzeigen und zur Selbstrettung eines Trägers in Lawinen" erfolgte seitens Hohenester im Mai 1973, was als theoretische Geburtsstunde des Lawinenairbags gewertet werden darf. Sieben Jahre später verkaufte der Förster sein Patent an Peter Aschauer, der wiederum ein System entwickelte, das im Notfall eine Volumenvergrößerung in wenigen Sekunden gewährleistete, ohne den Wintersportler zu behindern. Nach jahrelanger Forschung brachte die ABS Peter Aschauer GmbH 1985 den ersten Lawinenairbag auf den Markt. 1996 fand die Umstellung auf zwei seitlich am Rucksack angebrachte Airbags statt.

WIE FUNKTIONIERT DER ABS-LAWINENAIRBAG?

Der Lawinenairbag ist in einen Rucksack integriert. Bei ABS befinden sich die beiden in Signalfarben gehaltenen Polyamid-Ballons an den Seiten. Sollte ein Wintersportler tatsächlich von einer Schneelawine erfasst werden, hat er die Möglichkeit, die Airbags mithilfe eines Zuges an der Vorderseite des Rucksacks auszulösen. Die beiden Ballons blasen sich binnen ein bis zwei Sekunden vollständig auf und verfügen über ein durchschnittliches Gesamtvolumen von ca. 170 Litern.

Diese Entwicklung erhöht die Chance für das Lawinenopfer, nah an der Schneeoberfläche zu bleiben und somit schneller gefunden zu werden beziehungsweise sich im Idealfall sogar selbst zu befreien. Zudem wird die Gefahr des Erstickens enorm minimiert. Hierbei handelt es sich um den so genannten Paranuss-Effekt. Dieser führt dazu, dass sich bei einer fließenden Kraft wie einer Schneelawine die volumenmäßig größeren Körper an der Oberfläche absetzen.

AUF EINEN BLICK

  • Gründungsjahr: 1980
  • Firmengründer: Peter Aschauer
  • Firmensitz: München, Deutschland
  • Zahl Der Mitarbeiter: -
  • Jährlicher Umsatz: -
  • Webseite: abs-airbag.com/de
  • Sportarten: Wintersport
    • TIPP: Finde reduzierte Artikel von ABS im Marken-Outlet:

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