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HANWAG

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HANWAG

Wege entstehen, indem wir sie gehen. Sie offenbaren uns, was uns bewegt, was uns treibt, wer wir sind." Das Unternehmens-Motto könnte nicht besser beschreiben, mit welchem Enthusiasmus die Firma Hanwag jeden einzelnen ihrer Schuhe fertigt. Mit Liebe zum Detail, dem Anspruch auf höchste Qualität und mit dem Ziel, traditionelle bayrische Handwerkskunst und modernes Design zu einem herausragenden Produkt zu vereinen. So trägt das Familienunternehmen aus Vierkirchen seinen Namen in die ganze Welt.

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UNSERE PRODUKTFAVORITEN

Es gibt Schuhe und es gibt Hanwag-Schuhe! Ein Unterschied wie Tag und Nacht, wenn man Wanderschuhe von Hanwag an den Füßen trägt. Ich bin beinahe jedes Wochenende damit in den Alpen unterwegs, bei Wind und Wetter. Florian Westermann - Keller Sports Pro
Früher musste ich mir jedes Jahr ein neues Paar Schuhe kaufen. Das geht nicht nur an die Nerven, sondern vor allem ins Geld. Seit ich auf Hanwag-Schuhe setze, hat sich das geändert. Das Leder ist so langlebig, dass sich selbst nach Jahren noch keine Risse oder anderen Abnutzungerscheinungen zeigen. Biggi Bauer - Keller Sports Pro

DIE WAGNERS: EINE SCHUHMACHER-KARRIERE

Jetzendorf in Oberbayern. Im Dunstkreis der berühmten Metropole München, unweit der Alpen gelegen, wird Hans Wagner im Jahr 1896 geboren. Die Leidenschaft zur Fertigung von Schuhen war dem Jungen quasi in die Wiege gelegt worden: Schon sein Vater arbeitete als Schuhmacher. In München erlernte auch Hans diese hohe Handwerkskunst, insbesondere das so genannte Zwienähen, das zu jener Zeit noch recht neuartig war, aber noch heute in Hanwag Schuhen zum Einsatz kommt. Es handelte sich dabei um eine Schaft-Boden-Verbindungstechnik, die für besonders robustes Schuhwerk verwendet wurde. Mit dem nötigen Knowhow ausgerüstet, zog es Hans Wagner nach Vierkirchen, wo er sich 1921 selbstständig machte und Hanwag gründete - den Namen des Unternehmens setzte er aus den Anfangsbuchstaben seines Vor- und Nachnamens zusammen. Hanwag begann schon Mitte der 1920er Jahre, sich auf Bergschuhe und Skistiefel zu fokussieren und schlug damit in eine Sparte, die trotz weltweiter Wirtschaftskrise Konjunktur hatte - ganz besonders in Oberbayern und ganz besonders in der Familie Wagner, taten es seine Brüder Adolf und Lorenz ihm doch gleich und gründeten die Manufakturen Hochland beziehungsweise LOWA.

HANWAG: VON BAYERN IN DIE WELT

Das Unternehmen wuchs immer weiter, Hans Wagner stellte in Vierkirchen neue Arbeiter ein und entwickelte seine Produkte stetig, ohne allerdings Veränderungen in der Herstellung vorzunehmen. Denn: Hanwag ist bis heute der einzige deutsche Schuhhersteller, der nach wie vor auf das traditionelle Zwienähen setzt. Neben dieser hochwertigen, alten Kunst, werden bei den Bayern alle Schuhe "gezwickt". Diese Methode zeichnet aus, dass das Leder über das Schuhoberteil gelegt und dort geklebt wird. Die Sohle wird erst im Anschluss befestigt, um zu gewährleisten, dass alle Schuhe neu besohlbar sind. Daran hat sich bis heute nichts geändert. 1972 zog sich Hans Wagner nach und nach aus seinem Unternehmen heraus, übergab das Zepter schließlich seinem Neffen Josef, der bei ihm eine Schuhmacherausbildung absolviert hatte. Im Anschluss erlebte Hanwag einen echten Boom. Auch, weil die Vierkirchener mit dem "Haute Route" den ersten Skitourenschuh weltweit herstellte. Gemeinsam mit Sepp Gschwendtner, dem Sportkletterer-Pionier und Gleitschirmpilot, entwickelte die Manufaktur aus Bayern zudem Kletterschuhe mit weichen Reibungssohlen. Nachdem Josef das Unternehmen rund 40 Jahre lang erfolgreich geführt hatte, wurde Hanwag in die Hände von Fenix Outdoor gegeben, zu dem unter anderem die Marken Fjällräven und Primus gehören. Die Auflagen für die Übernahme der Schweden: Die Erhaltung des Markennamens, des Produktionsstandortes in Vierkirchen und sämtlicher Arbeitsplätze. Mittlerweile ist Hanwag mit seinen Trekkingschuhen, Alpin- und Bergstiefeln rund um den Globus vertreten.

AUF EINEN BLICK

  • Gründungsjahr: 1921
  • Firmengründer: Hans Wagner
  • Firmensitz: Vierkirchen, Deutschland
  • Zahl der Mitarbeiter: ca. 2000 (Mutterfirma Fenix)
  • Jährlicher Umsatz: mehr als 500 Millionen Euro (Mutterfirma Fenix)
  • Webseite: hanwag.de
  • Sportarten: Outdoor

GUTE GRÜNDE FÜR HANWAG

  • Eigene Produktion: Hanwag stellt alle Schuhe in Europa her, bleibt seiner Machart immer treu: Zwienähen und Zwicken.
  • Langlebigkeit: Hanwag-Schuhe halten aufgrund der aufwendigen Machart länger als vergleichbare Modelle der Konkurrenz.
  • Fairness: Das Mutterunternehmen Fenix setzt sich für die Verbesserung von Arbeitsbedingungen ein.


HANWAG-WANDERSCHUHE BEI KELLER SPORTS

Keller Sports führt eine ganze Reihe der absoluten Dauerbrenner von Hanwag im Shop. Jeder, der auf der Suche nach einem Trekking- oder Hikingschuh von höchster Qualität ist, wird hier fündig. Ganz gleich, ob Du Dich auf anspruchsvolle Bergtouren mit Gletscher-Abschnitten wagst oder Fan leichterer Outdooraktivitäten bist - Hanwag hat genau den richtigen Schuh für Dich zur Hand, der Dich aufgrund von wasserdichten und dennoch atmungsaktiven Materialien trockenen Fußes ankommen lässt.

HANWAG-SCHUHE: "DIE DIREKTE VERBINDUNG ZWISCHEN DEM MENSCHEN UND DER ERDE"

Hans Wagner war nicht nur ein brillanter Schuhmacher und Geschäftsführer, er philosophierte auch gerne: "Für einen Bergsteiger ist der Schuh der wichtigste Gegenstand", sagte er einmal und bezeichnete die Fußbekleidung als "direkte Verbindung zwischen dem Menschen und der Erde." Wie groß die Liebe zu seinen Produkten und wie hoch der Qualitätsanspruch seit 1921 ist, zeigt Hanwag aber auch heute noch. Während zahlreiche Konkurrenten im Outdoor-Bereich mit ihrer kostengünstigeren Machart kurzlebigere Schuhe herstellen, haben sich die Bayern auf die Fahne geschrieben, Produkte herzustellen, die bei guter Pflege ein Leben lang halten können. Hier kommt wieder die Methode des Zwiehnähens und Zwickens zum Tragen. Und wenn die Sohle dann doch einmal durchgelaufen ist, besohlt Hanwag diese einfach wieder neu. Eine Prozedur, die bei der normalen, billigeren Herstellung nicht möglich ist. Sohle kaputt heißt neue Schuhe kaufen? Nicht bei Hanwag.

NUR DAS BESTE VOM LEDER LASSEN

Hanwag achtet penibel darauf, dass nur das beste Leder für dei Schuhe verwendet wird. Die Bayern arbeiten deshalb mit mehreren Lederarten von verschiedenen Lieferanten. Dabei ist ganz besonders wichtig, woher das elementare Rohmaterial kommt. Nubukleder, Spaltleder, Futterleder oder das von der deutschen Gerberei Heinen hergestellte Terracare Zero, das komplett CO2 neutral daherkommt - nur handverlesene Experten, die ihr Handwerk ähnlich traditionell betreiben wie Hanwag, zählen zu den Lieferanten des Schuhherstellers. Bis auf das hochwertige Yak-Leder, das aus Tibet beschafft wird, befindet sich die gesamte Lieferkette innerhalb der EU.

KELLER SPORTS GUIDE

Beiträge und Produkte für einen bewussten, sportlichen Lebensstil.