774, 1369, 1735 0
Close

Filter

Sortieren nach:

Wir führen die zu deinem Sport passenden Freerideski in verschiedenen Ausführungen in unserem gut sortierten Sortiment.

Erfahre jetzt mehr!

14 Empfehlungen

Sortieren nach: 

14 Empfehlungen

Kategorie: Freeride-Ski

Der perfekte Ski für alle Individualisten

Als Freerider fährst du gerne abseits der präparierten Pisten und liebst das Gleiten durch den unberührten Schnee. Dazu sind gute Kenntnisse im Tiefschneefahren ebenso wichtig wie der perfekte Ski.

Freeriden jenseits des Massenbetriebs wird immer beliebter. Abseits der großen Pisten durch unberührten Neuschnee zu gleiten und dabei immer wieder Neues zu entdecken, bietet zwar ein Gefühl von Freiheit. Es setzt aber auch viel Können voraus. Außerdem benötigst du eine spezielle Skiausrüstung, die für das Fahren im tiefen Schnee konzipiert ist. Je nach Fahrstil und Verwendungszweck stehen dir verschiedene Modelle zur Verfügung. Sie eignen sich entweder explizit für den Gebrauch im Tiefschnee oder aber für unterschiedliche Bodenverhältnisse.

Was sind die Merkmale eines Freerideskis?

Die Skimodelle für das Freeriden sind verhältnismäßig breit und schwach tailliert, wobei der Kurvenradius zumeist mindestens 20 Meter beträgt. Eine stärkere Taillierung hätte ein Verschneiden im unregelmäßigen Schnee zur Folge. Im weichen Pulverschnee sowie im Bruchharsch würde eine ausgeprägte Taillierung auch nicht viel nützen. Bei zahlreichen Modellen ist der breiteste Punkt leicht in die Mitte versetzt. Im vorderen und hinteren Bereich sind die Ski schmaler. Diese Art von Freerideski wird als "Taper" bezeichnet. Die Stabilität ist hier bei hoher Geschwindigkeit etwas geringer. Das Drehen in weichem Schnee gelingt dafür aber umso besser und bei schwierigen Bedingungen lassen sich die Ski leichter beherrschen. Damit die Schaufel nicht absinkt, befinden sich die Bindungen bei diesen Modellen verhältnismäßig weit hinten.

Diese Rolle spielt der Rocker

Zu den wichtigsten Zubehörteilen eines Freerideskis gehört der Rocker, von dem es verschiedene Arten gibt. Der Tiprocker ist eine negative Vorspannung im Bereich der Schaufel. Der Tailrocker befindet sich am Skiende, und der Fullrocker erstreckt sich über den ganzen Ski. Durch die Rocker werden die Skier drehfreudiger. Für einen exzellenten Auftrieb im Pulverschnee sorgt der Tiprocker. Mithilfe der Rocker lassen sich deine Skier im Bruchharsch, aber auch im weichen Neuschnee leichter kontrollieren. Nachteile zeigen sich höchstens auf hartem Schnee sowie auf der präparierten Piste, weil dann die Kante häufig nicht direkt greifen kann. Die Rocker erschweren in diesem Fall auch das Carven. Zudem sind steile Abfahrten auf hartem Schnee problematischer. Da das Freeriden zumeist in weichem Pulverschnee stattfindet, ist ein Rocker bei den Skiern in der Regel immer vorhanden. Switch-Landungen im tiefen Schnee erleichtert er ungemein.

Die spezielle Konstruktion der Freeridemodelle

Der grobe Aufbau eines Freeride-Skis ähnelt dem eines herkömmlichen Pistenmodells. Zumeist ist ein Holzkern vorhanden. Da die Freeride-Modelle in der Regel breiter sind, kommen überwiegend leichte Materialien zum Einsatz. Auf Metalllagen wird dabei häufig verzichtet. Statt dem üblichen Fiberglas verwenden die Hersteller gerne Carbon und verringern somit das Gewicht des Skis. Dadurch erhöht sich die Vorspannung, gleichzeitig verringert sich jedoch die Dämpfung der Schwingungen, was im Pulverschnee kaum Nachteile bringt. Die Freerideskier unterscheiden sich in zwei Kategorien: die Freeride-All-Mountain- und die Freeride-Powder-Skier. Die extra breiten Freeride-Powder-Ski eignen sich für exzellente Bedingungen im tiefen Pulverschnee. Sie zeigen aber bei ungünstigen Verhältnissen ihre Schwächen und lassen sich deshalb oft besser als Zweitskier nutzen. Die Freeride-All-Mountain-Modelle sind flexibler einsetzbar und du hast mit ihnen auch auf der Piste Freude.

Die Vor- und Nachteile der Freerideski

Wie alle Spezialski sind auch die Freerideski für einen bestimmten Einsatzzweck konzipiert und zeigen hier ganz klar ihre Stärken. Ihre Schwächen kommen jedoch dann zum Vorschein, wenn du die unberührte Landschaft verlässt und dich auf hart gefahrene Pisten begibst. Hier solltest du ein herkömmliches Alpinmodell verwenden.

Vorteile:

  • breite Auflagefläche ideal für den Pulverschnee
  • ausgezeichnetes Drehverhalten in tiefem Schnee
  • perfekte Switch-Landungen im Tiefschnee

Nachteile:

  • weniger gut für die Piste und harten Schnee geeignet
  • weiter Kurvenradius

Hervorragende Performance abseits der Piste

Mit einem Freerideski erwirbst du den perfekten Ski für den Tief- und Pulverschnee. Du kannst deine Ausflüge in unberührtes Terrain voll auskosten und profitierst von einem exzellenten Fahrverhalten. Bei Keller Sports findest du unterschiedliche Modelle, die sich für verschiedene Einsatzbereiche eignen.