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Ausrüstung

Fitnesstracker - die besten Tools für deine Aktivitäten

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© Fotocredit: istockphoto.com/Pekic

Wie viel Schritte habe ich heute schon gemacht? Für die Antwort genügt heute ein Blick auf den Fitnesstracker.. Denn das können sie alle: deine Schritte zählen. Doch Fitnesstracker gibt es mittlerweile mit unterschiedlichsten Zusatzfunktionen, die uns Aufschluss über unser körperliches Befinden geben, wenn wir uns nicht auf unser Gefühl verlassen wollen. Hier erhältst du einen Überblick über Funktionen und Arten von Fitnesstracker und Antworten auf Fragen nach Kompatibilität mit Apps und Smartphone.

Schritte zählen kann mein Fitnesstracker - und sonst so?

Ich möchte am Abend wissen, wie viele Schritte ich am Tag gemacht habe. Dafür genügt eigentlich ein herkömmlicher Schrittzähler. Den klemmt man sich an die Hose und erhält am Abend einen durchaus verlässlichen Wert. Den modernen Fitnesstracker trägt man am Handgelenk. Er sieht idealerweise stylisch aus und dient gleichzeitig als Uhr. Das sind Basisfunktionen, die jeder Fitnesstracker erfüllt.

Ab hier jedoch muss man sich als Nutzer fragen, was man darüber hinaus von einem schicken Wristband erwartet. Möchte ich es auch zum Laufen, Radfahren oder Schwimmen nutzen und per GPS Strecken aufzeichnen? Soll es meine Aktivität auch im Schlaf überwachen? Möchte ich kontinuierlich Auswertungen über meine Herzfrequenz – auch wenn ich keinen Sport mache – erhalten? Möchte ich vielleicht sogar meinen Blutdruck messen? Und wie will ich meine Daten überhaupt auswerten und präsentiert bekommen?

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So funktioniert die Herzfrequenzmessung bei Fitnesstrackern

Viele Fitnesstracker, wie z. B. Garmins vivosmart, vivosport, vivomove und vivoactive messen zu jedem Tageszeitpunkt Deine Herzfrequenz über OHR (Optical Heart Rate Measurement) am Handgelenk. Dabei werden mithilfe von LED-Lampen Lichtsignale auf die Haut gesendet. Bei jedem Herzschlag pumpt das Herz Blut durch die Gefäße und der Blutfluss dort wird stärker.

Dann sendet die Haut weniger Licht an die Sensoren der Uhr zurück. Wird der Blutfluss zwischen zwei Herzschlägen wieder schwächer, sendet die Haut mehr Licht zurück. So kann die Frequenz der Schläge bestimmt werden. Polar (A370, Loop) oder Fitbit (Charge, Inspire HR) setzen auf diese Technologie.

Pulsmessung am Handgelenk oder mithilfe eines Brustgurts?

Erfahrungsgemäß ist die Pulsmessung am Handgelenk trotz gegenteiliger Werbung der Hersteller noch nicht so genau wie die klassische Herzfrequenzmessung mithilfe eines Puls- oder Brustgurts. Wenn du deinen Puls vor allem auch während des Trainings in Echtzeit präzise messen und hinterher auswerten möchtest, solltest du unbedingt darauf achten, dass der Fitnesstracker auch mit einem Pulsgurt des Herstellers kompatibel ist.

Nachteil beim Brustgurt ist natürlich, dass er - sofern man ihn nicht 24/7 trägt, den Puls nur während der sportlichen Aktivität misst. Eine durchgehende – wenn auch teilweise nicht ganz genaue – Messung der Herzfrequenz führt natürlich zu einer approximativen Schätzung des täglichen Energieverbrauchs.

Mit Blick auf die am Ende des Tages auf einem Fitnesstracker angegebenen, vermeintlich verbrannten Kalorien muss allerdings auch angemerkt werden, dass es sich hier wirklich nur um eine Schätzung handelt. Ohne zuvor die eigenen Herzfrequenzbereiche mithilfe einer professionellen, klinischen Diagnostik bestimmt zu haben, kann der Tracker hier lediglich mit allgemeinen Richtwerten arbeiten, nach denen man bei einer bestimmten Herzfrequenz eine bestimmte Menge an Energie pro kg Körpergewicht verbraucht. Diese hängt außerdem vom Alter und der Körperkomposition ab.

Fitnesstracker mit GPS-Feature

Nicht alle Fitnesstracker verfügen über einen GPS-Sensor. Dieser ist natürlich nur dann als wichtiges Feature zu betrachten, wenn der Fitnesstracker bei Aktivitäten im Freien zum Einsatz kommt, z. B. Laufen, Radfahren, Wandern oder auch Freiwasserschwimmen. Je nach betriebener Sportart sollte hier auch beachtet werden, dass unter Verwendung der GPS-Funktion der Akku wesentlich schneller aufgebraucht wird, als wenn man den Tracker nur zum Schrittezählen verwendet.

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© Fotocredit: istockphoto.com/ferrantraite

Wer also vorhat, längere Strecken aufzuzeichnen, sollte hier unbedingt einen Blick auf die maximale Akkulaufzeit werfen. Erfahrungsgemäß sind aber auch hier die Sportuhren die sichere Wahl, wenn man primär sportliche Aktivitäten aufzeichnen will und das Gerät weniger als modisches Lifestyle-Accessoire betrachtet.

Der Hersteller Suunto bietet hier viele verschiedene Sportuhren-Modelle mit GPS-Funktion, die für Multisportaktivitäten ausgerichtet sind. Sie besitzen eine lange Batterielebensdauer und je nach Modell praktische Zusatzfunktionen, wie Höhenmesser. Einige Sportuhren von Suunto sind auch speziell mit Outdoor-Funktionen zum Angeln oder Jagen ausgestattet.

Fitnesstracker mit Blutdruckmessung

Der Blutdruck wird klassisch mit einer sich am Arm zusammenziehenden Manschette gemessen. Fitnesstracker können dies allein (noch) nicht leisten. Zwar gibt es bereits erste Modelle, die damit werben (z. B. H2Care-BP), allerdings darf die Verlässlichkeit hier noch angezweifelt werden. Wer den eigenen Blutdruck regelmäßig überprüfen möchte oder auch medizinisch muss, sollte sich für verlässliche Werte lieber auf ein herkömmliches Blutdruckmessgerät verlassen.

Auswertung der gesammelten Daten

Die vom Fitnesstracker erhobenen Daten werden in der Regel auf zugehörigen Apps präsentiert und ausgewertet. So bietet z.B. Garmin die App GarminConnect, Suunto die Suunto App, Polar die App PolarFlow und Fitbit die Fitbit-App an. Alle großen Hersteller haben Apps, die sowohl mit dem iPhone als auch mit Android-Geräten wie Samsung kompatibel sind. Die Oberflächen der Apps haben unterschiedlich motivierende Charakter, bieten Belohnungen in Form von Abzeichen oder Trophäen für besonders hohe Schrittzahlen an und lassen sich oftmals auch mit weiteren Produkten des gleichen Herstellers koppeln (z. B. mit einer Waage).

Bei der Auswertung von Daten kann man sich aber auch problemlos auf andere Apps verlassen, in die sich die vom Fitnesstracker erhobenen und in der zugehörigen App gespeicherten Daten einspeisen lassen. Für Sportler ist hier vor allem die App Strava zu nennen, die den Usern eine detaillierte Trainingsauswertung ermöglicht und mit deren Hilfe man den eigenen Fitnesszustand sehr genau überwachen kann. Gemachte Schritte werden hier jedoch nicht aufgeführt, da sich lediglich Aktivitäten, die als solche auch vom Fitnesstracker aufgezeichnet wurden, übertragen lassen.

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Eine weitere App, die einen als Sportler zu mehr Aktivität motiviert und bei guten Trainingsleistungen mit realen Vorteilen bzw. Werten belohnt, ist KELLER sMiles. Diese, mit unterschiedlichen Fitness-Apps, wie z. B. auch AppleHealth, kompatible App, ermöglicht es, aufgrund individueller sportlichen Fortschritten, Vorteile bei Keller Sports zu erhalten (z. B. vorzeitiger Zugang zu limitierten Produkten). Über verbundene Apps können hier die eigenen Fitness- und Aktivitätsdaten eingespeist und in Punkte umgerechnet werden, mit denen man wiederum spezielle Deals erhält.

Welchen Fitnesstracker brauche ich jetzt?

Die große Bandbreite an unterschiedlichen Fitnesstrackern macht die Entscheidung nicht gerade einfach. Wenn man sich jedoch vorab klarmacht, welchem Zweck ein solches Gerät dienen soll, kann man die Auswahl einengen. Prinzipiell sollte man sich zunächst fragen, ob der Fitnesstracker primär den Zweck eines modischen Accessoires, das nebenbei auch noch Auskunft über die eigene Aktivität in Form von Herzfrequenz, Kalorienverbrauch und Schrittzahl angibt, erfüllen, oder auch präzise Auswertungen des eigenen Trainings vornehmen soll.

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Generell gilt hier also: Möchte man den Fitnesstracker primär beim Outdoor-Sport und anschließend zur genauen Auswertung der Trainingseinheiten verwenden, lohnt der Griff zu einer veritablen Sport-/Laufuhr (z. B. Suunto Spartan Sport Wrist HR Baro oder Garmin Forerunner 935).

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