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Bekleidung

Richtige Laufbekleidung - was ich brauche, wenn ich laufe

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Unsere Jahreszeiten sind sehr unterschiedlich. Und während der Jahreszeiten wird das Wetter immer wechselhafter. Ist es gerade Frühling? Oder noch Winter? An Regentagen fühlt es sich an wie Herbst. Eigentlich braucht man zum Laufen alles, was es an Laufbekleidung gibt. Denn von Regen, Sturm, Sonne oder gar milder Hitze ist hier wettertechnisch alles dabei. Was du an Laufhosen, Jacken und anderer Ausrüstung für jedes Wetter brauchst, erfährst du in diesem Text.

Es läuft. Bei jedem Wetter. Zu jeder Jahreszeit.

Kalendarisch beginnt der Frühling schon am 01. März. Doch da ist für viele gefühlt noch tiefster Winter. Und die ersten Wettkämpfe der Saison stehen auch schon vor der Tür. Also muss trainiert werden. Aber was ziehe ich an, wenn ich bei Kälte und Nässe für einen Dauerlauf an die frische Luft will?

Jede Jahreszeit stellt uns Läufer vor unterschiedliche Herausforderungen - sowohl, was unser Training als auch, was die Ausstattung unserer Kleiderschränke angeht. Da das Jahr im Januar immer mit dem Winter beginnt, machen wir das auch so.

Laufbekleidung im Winter

Zu allererst ist beim Laufen im Hinblick auf die Bekleidung zu beachten, dass weniger oft mehr ist – auch im Winter. Die meisten Läufer ziehen nicht mehr als zwei Schichten an. Bei Temperaturen um die 0° läuft manch Hartgesottener noch in kurzer Laufhose umher. Die Beine werden meist warm.

Was aber, wenn die Kälte gemeinsam mit einer steifen Brise in die nackten Oberschenkel beißt? Hier ist eine lange Laufhose unerlässlich. Am besten eine klassische Running Tights, die bei allen gängigen Herstellern im Sortiment ist. Eng sollte sie sitzen und flexibel sein.

Gefütterte Laufhosen bieten sich nur an, wenn man bei Temperaturen von unter -10° unterwegs ist. Sonst könnte die wärmende Hose an den Beinen schnell zu warm werden. Beim Oberkörper sieht es hingegen etwas anders aus. Er ist beim Laufen weniger gut durchblutet und dem Angriff der Kälte folglich noch etwas schutzloser ausgesetzt.

Unsere winterliche Laufbekleidung sollte folglich stets passend zur Temperatur aus einem enganliegenden Thermounterhemd bestehen, über welches wir noch ein langärmeliges Funktionsshirt ziehen. Dieses kann man bei Wind und Regen auch sinnvoll mit einer Windjacke, die idealerweise wasserabweisend und sehr leicht ist, ergänzen.

Was noch zu beachten ist

Da wir am meisten Wärme über unseren Kopf und die Hände abgeben, sind bei kalten Temperaturen Handschuhe und mindestens ein Stirnband, wenn nicht sogar eine Mütze ein absolutes Muss. Bei starker Kälte sind Fäustlinge zu empfehlen, da sich die Finger so gegenseitig Wärme spenden können. Die Ohren und/oder der Kopf lassen sich am einfachsten mit einem multifunktionalen Buff bedecken, welches als Stirnband oder auch als Mütze verwendet werden kann.

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© Fotocredit: istockphoto.com/vgajic

Bei extrem winterlichen Bedingungen können den Bekleidungsschichten natürlich weitere hinzugefügt werden. Achte aber darauf, enganliegende Laufbekleidung zu verwenden. Bei schlabbernden Jogginghosen und Pullover aus Baumwolle kann die kalte Luft ideal eindringen – und das wird unangenehm.

Laufbekleidung im Frühling

Auch im Frühling kann es immer noch kalt sein. Schnee und Temperaturen jenseits des Gefrierpunktes sind hier jedoch nicht mehr zu erwarten, sodass Thermoshirts in der Regel nicht mehr erforderlich sind. Hier sind eng sitzende Funktionsshirts zu empfehlen, die leicht sind und Feuchtigkeit direkt abgeben. Auch bei trockenen Bedingungen sind leichte Laufjacken die perfekte Ergänzung, da sie Wind abhalten und nicht zu warm sind. Viele Läuferinnen und Läufer tragen auch im Frühjahr noch lange Lauftights, was aber in der Regel nicht erforderlich ist.

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© Fotocredit: istockphoto.com/danchooalex

Hier muss das eigene Kälteempfinden darüber entscheiden, ob man die Beine schon der frischen Luft aussetzt. Für den Fall der Fälle die lange Laufhose noch griffbereit zu haben, ist jedoch mit Sicherheit kein Fehler. Handschuhe sind hier eigentlich kein Thema mehr, ebenso wenig wie Stirnbänder. Letztere werden erst wieder im Sommer wichtig…

Laufbekleidung im Sommer

Stirnbänder im Sommer? Ja, ganz genau. Hier solltest du nicht auf Thermo, sondern auf leichte Synthetik setzen, da sie eine kühlende Funktion übernehmen kann. Bei längeren Wettkämpfen tragen Läufer gerne eine Cap oder eine Mütze, die bei hohen Temperaturen und UV-Strahlung nicht nur vor letzterer schützt, sondern auch mit Eis gefüllt oder einfach mit kaltem Wasser getränkt wird.

Dies ist natürlich nur bei Extrembedingungen und meist in Wettkämpfen hilfreich. Dennoch sollte die Kühlung des Kopfes in solchen Situationen dringend beachtet werden, da ein Sonnenstich im Wettkampf wenig hilfreich ist, ebenso wenig wie ein Hitzeschlag. Manch männlicher Läufer verzichtet im Sommer auch gerne auf Bekleidung des Oberkörpers, wovon grundsätzlich – je nach Umgebung – auch nicht abzuraten ist.

Allerdings erfüllt Funktionsbekleidung auch immer den Zweck des Abtransports von Flüssigkeit. Gute Laufkleidung im Sommer zeichnet sich durch ihr leichtes Gewicht und dadurch aus, dass sie sich nicht mit Flüssigkeit vollsaugt, sondern auch nach dem schweißtreibenden Training noch leicht und schnell wieder trocken ist. Einige Hersteller (z.B. X-Bionic) bieten auch Shirts, die den körpereigenen Schweiß direkt zur Kühlung des Körpers verwenden.

Die Wahl der Unterwäsche

Lange Laufhosen sollten im Sommer nicht verwendet werden, stattdessen bieten sich kurze Tights oder Sprinterhosen an, welche bestenfalls eine Tights eingenäht haben und somit die Möglichkeit bieten, auf eventuell scheuernde Unterwäsche zu verzichten. Wunde Stellen sind im Sommer grundsätzlich ein Problem, wenn nämlich salzige Haut an schlecht sitzenden Textilien oder wiederum an salziger Haut reibt. Hier sollte man dringend darauf achten, dass die Laufbekleidung kompakt und gut sitzt.

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© Fotocredit: istockphoto.com/lzf

Socken sollten im Sommer dünn und leicht sein, am besten nahtlos verarbeitet und eng sitzen. Viele Hersteller bieten Kompressionssocken an, die die Durchblutung der Extremitäten fördern. Das Tragen von Kompressionsbekleidung muss nicht auf die untere Extremität beschränkt bleiben. Bei der Unterwäsche setzen viele auf eng anliegende Shirts und Hosen mit Kompressionsgrad, was neben einer verbesserten Durchblutung auch den Vorteil mit sich bringt, dass diese Kleidung selten verrutscht.

Laufbekleidung im Herbst

Das Herbstwetter ist oft feucht, regnerisch und der Boden rutschig. Abgesehen von passendem Schuhwerk für Waldläufe mit laubbedecktem Boden muss bei der Bekleidung darauf geachtet werden, sich hier wieder temperaturgemäß zu kleiden.

In der Regel kann hier begonnen werden, so langsam wieder das Wintersortiment aus dem Schrank zu kramen, das erste Mal seit langer Zeit eine lange Laufhose überzustreifen und den Oberkörper wieder mit zwei Lagen zu bedecken. Ansonsten ist hier nicht auf viel mehr zu achten als schon im Frühjahr und Winter.

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© Fotocredit: istockphoto.com/nortonrsx

Fazit: So bist du das ganze Jahr fürs Laufen ausgestattet

Sei dir bewusst, dass du dich immer dem aktuellen Wetter und nicht nur Jahreszeit-spezifisch einkleidest, wenn du Laufen gehst. Auch im Frühjahr kann es kalt und windig oder schon sommerlich heiß werden. Unabhängig von den Bedingungen muss jedoch jeder Läufer und jede Läuferin für sich herausfinden, wie viel Kälteschutz benötigt wird.

Bei solidem Training, das uns ins Schwitzen bringt, sind auch bei Temperaturen um 0° in der Regel nicht mehr als zwei Bekleidungsschichten am Oberkörper und eine lange Laufhose erforderlich. Wichtig ist, bei der Laufbekleidung stets darauf zu achten, dass sie eng anliegt und uns dabei maximale Bewegungsfreiheit bietet. Und bei allem darf eins nicht vergessen werden: Das Wetter kann in unseren Breitengraden kein Grund sein, nicht zu trainieren. Nur die falsche Bekleidung.

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