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Motivation

Trainingsmotivation: Finde deinen Trigger

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Trainingsmotivation: Finde deinen Trigger - 2

Kennst du die Situation: Heute nimmst du dir mit großem Enthusiasmus vor, endlich mit regelmäßigem Training anzufangen. Und drei Wochen später ist schon Schluss – mal kommt eine Erkältung dazwischen, mal Stress im Job und ganz oft der innere Schweinehund. Dabei musst du nur eines verstehen: Jeder kann es schaffen, aber bei jedem funktioniert Motivation anders. Wichtiger als alle klugen Tipps dieser Welt ist es also, deinen ganz persönlichen Trigger für eine langfristige Trainingsmotivation zu finden.

„I hated every minute of training, but I said: ‚Don’t quit. Suffer now and live the rest of your life as a champion’.“

  • Muhammad Ali, Boxlegende

Motivation – was ist das eigentlich?

Motivation kommt von Motiv und findet im Kopf beziehungsweise der Psyche eines Menschen statt. Motive sind relativ stabile Persönlichkeitsmerkmale, die Einfluss darauf haben, wie du dich in bestimmten Situationen verhältst. Sie prägen unser Wesen und unsere ganz persönlichen Werte. Hier finden wir auch einen ersten Hinweis, warum Motivation individuell ganz unterschiedlich funktioniert und es nicht „den einen“ Motivationsansatz gibt. Gleichzeitig überdauern sie nahezu unverändert meist lange Lebensphasen oder das gesamte Leben. Schauen wir uns doch mal fürs bessere Verständnis verschiedene Motive für Sport im Allgemeinen an, die der Sportwissenschaftler und langjährige Professor an der Universität Bielefeld, Dr. Dietrich Kurz, zusammengetragen hat:

  1. Das Bewegungsmotiv: Du möchtest den Reiz, die Sensation, die Lust genießen, die in den sportlichen Bewegungen selbst liegen.

  2. Der ästhetische Reiz: Du möchtest Bewegungen so ausführen können, dass sie dir selbst und anderen zum Beispiel gekonnt, kunstvoll, beeindruckend, schön erscheinen.

  3. Das Gesundheitsmotiv: Du suchst den körperlichen Ausgleich, die – möglichst umfassende – körperliche Beanspruchung und das aus ihr hervorgehende Wohlbefinden. Du erwartest davon auch positive Wirkungen auf deine Gesundheit und deine Figur.

  4. Das Leistungsmotiv: Du willst dir etwas vornehmen, etwas abverlangen, dich an Aufgaben messen und mit anderen vergleichen. Du willst deine Möglichkeiten und Grenzen ausfindig machen und die Anerkennung anderer sowie ein Bewusstsein des eigenen Wertes bekommen.

  5. Das Spielmotiv: Du suchst Situationen mit einem ungewissen Ausgang, der dich zwar angeht, aber nicht bedroht – sozusagen Situationen, die damit Spannung, Risiko oder Abenteuer bieten.

  6. Das Anschlussmotiv: Du suchst das Zusammensein mit Anderen, das Gefühl von menschlicher Nähe und Geborgenheit.

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Wenn du dir ein bisschen Zeit nimmst und dein Leben beziehungsweise deine bisherigen sportlichen Erfahrungen und Erlebnisse ehrlich reflektierst, kannst du hier schon für dich rausfinden, welche Motive auf dich besonders und in welcher Form zutreffen. Das wird dir helfen, die passende Motivation für dich zu finden. Denn darum geht es ja: Wie schaffst du es, dich vor oder nach der Arbeit zum regelmäßigen Sporttreiben zu motivieren? Wie erreichst du wirklich dein Ziel, endlich ein paar Kilo abzunehmen? Wie bleibst du am Ball, auch wenn äußere Faktoren wie Stress im Job oder eine Erkrankung deine Lust auf Sporttreiben mindern?

Extrinsische versus intrinsische Motivation im Sport

In der Sportpsychologie und der Motivationslehre allgemein wird zwischen extrinsischer und intrinsischer Motivation unterschieden. Von Ersterer sprechen die Wissenschaftler, wenn du die sportliche Betätigung oder das Training nicht des Sports wegens betreibst, sondern eher einen Zweck damit verbindest, wie abnehmen zum Beispiel oder Konditionstraining, um mit mehr Ausdauer in die nächste Fußballsaison zu starten. Bei der intrinsischen Motivation hingegen ist die Freude an der Tätigkeit, also die empfundene Erlebnisqualität während des Sporttreibens, der Antrieb für dein Handeln. Wir haben dann einfach Spaß beim Sport, es gibt uns ein gutes Gefühl.

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Ideal wäre es also, wenn du intrinsisch motiviert wärst. Denn wenn dir die sportliche Betätigung etwas gibt, Spaß, Genugtuung oder irgendein anderes gutes Gefühl, dann wirst du dieser Betätigung auch regelmäßig und so oft wie möglich nachgehen. Leider ist das aber nicht immer so. Und selbst wenn wir Lust haben auf einen bestimmten Laufwettbewerb, auf die Woche Skiurlaub, die Alpenüberquerung mit dem Bike oder das Tennisturnier - muss das nicht zwingend für das wochen- und monatelange Kraft- und Ausdauertraining vorab motivieren. Hierfür müssen wir Wege der extrinsischen Motivation finden. Und da ist es wiederum gut, wenn du weißt, welche der oben genannten Motive der Antrieb für deiner Art des Sporttreibens sind.

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